Archiv für März, 2009
Geschichten erzählen – storytelling
Verfasst von Michael Windecker unter Persönliches am 31. März 2009
Als ich mit diesem Blog anfing, empfahl mir ein erfahrener Blog-Kollege: Du musst einfach eine Geschichte erzählen. Leicht gesagt, aber schwer umgesetzt, allmählich lerne ich es und möchte Teile meiner Alltagserlebnisse weitergeben.
Ja, früher als Kinder, da taten wir uns alle leichter, was erzählt mir meine Tochter Destiny auf dem Weg zum Kindergarten für fantastische Geschichten. Wie etwa die Schneeflocke vor der Haustür mit der aufgehenden Sonne ein Rendezvous hatte …..
Bei meiner Größsten war das ähnlich, dann kam die Schule, und alles war vorbei. Nun in der 8. Klasse kommt ab und an der Wunsch auf eine Phantasiegeschichte zu schreiben. Meistens bleibt es leider nur beim Ansatz.
Heute müssen wir unser Story-Talent wieder mühsam freilegen, da es von technischen Meetings, Protokollen und Alltagsarbeiten verschüttet worden ist, wie ein Kopf der von Herz und Bauch abgeschnitten ist. Manchmal merke ich, daß es gar nicht so leicht ist das Erlebte einfach darzustellen.
Ja, und obendrein “muss” man als Unternehmer ja auch seriös daher kommen, da passen “Geschichten” nicht.
So, das waren meine Dienstag-Morgen Gedanken zum Thema Bloggen, denn ich mag mein neues Blog sehr und es macht mir sehr viel Freude.
Schreiben Sie mir, was Sie erfahren möchten, damit auch Ihnen der Genuss dieses Blogs Freude bereitet.
Butyl? Wie bitte? Und noch dazu im Kaugummi?
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 27. März 2009
Wir waren doch wohl zu sehr von der neuen Datenbank geblendet (oder vom Feiern) und sind zu sehr ins Fachchinesisch abgeglitten. Zumindest lassen die Nachfragen darauf schließen.
Begleiten Sie mich auf einem kleinen Ausflug in unsere Klebewelt um ihnen unsere Begeisterung näher zu bringen.
Butylkautschuk ist für mich ein faszinierendes Material mit vielen einzigartigen Eigenschaften. Beispielsweise ist er einer der wenigen Rohstoffe in unserem Portfolio, den man essen kann. Unser Lieferant Lanxess ist der einzige Hersteller weltweit, der die Produzenten von Kaugummi beliefert.
Aber das ist nicht der Grund dafür, dass dieser Rohstoff in unseren Produkten eingesetzt wird.
Butyl Rubber (BTR) ist der dichteste Kautschuk. Sein großer Vorteil ist die große Undurchlässigkeit von Gasen und Flüssigkeiten. Diese Eigenschaften nutzen sowohl Inliner in Reifen und Schläuchen als auch Dichtungen in Isolierglasfenstern und unsere Dichtungsmassen aus.
Die Wasserdampf-Durchlässigkeit ist um Faktor 200x niedriger (besser) als bei Dichtstoffen auf Basis von Siliconen!
Als Dichtstoff haben Butyle ein unerreichtes Haftspektrum. Klebstoffe und Dichtungsmassen auf Basis dieser Produkte haften hervorragend auf Metall, Glas und vielen anderen Werkstoffen.
Eigenschaften des Dichtstoffes und der Oberflächenhaftung sind fast beliebig einstellbar, d.h. Butyle können hoch mit Füllstoffen und Zusätzen angereichert werden, wobei die guten Elastomer- Eigenschaften erhalten bleiben.
Butyle zeigen eine sehr hohe Ozon- (wie lange schauen Sie eigentlich schon ungetrübt durch Ihre Isolierverglasung ?) und Wärmebeständigkeit (kurzfristig bis zu 180°C). Eine gute Beständigkeit gegen Chemikalien, insbesondere gegen Säuren runden das Bild ab.
Butyl-Dichtstoffe sind überlackierbar, flexibel bei tiefen Temperaturen.
Vieleicht können Sie unsere Begeisterung nun besser nachvollziehen. Und teilen Sie mir bitte auch weiterhin mit, wenn wir, ihrer Meinung nach, mal nicht ganz ‘dicht’ sind – bei unserer Bloggerei.
Matthias Egersdörfer über Kleben und Falten
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 26. März 2009
Ein toller Abend mit Matthias Egersdörfer und seinen Erlebnissen mit Klebstoffen in der Kindheit. Ein Ausflug in die Welt des Klebens auf Fränkisch. Ein absolutes Muss für Comedyfans, für andere auch sehenswert.
Wenn Sie einen seiner Auftritte besuchen wollen beherzigen Sie meine kleine Warnung: NIEMALS, aber auch NIEMALS vorne sitzen! Egersdörfer ist lustig zu sein ohne spaßig zu sein und wahrscheinlich immer schlecht gelaunt. Sein Augen sind ständig auf der Suche nach neuen Opfern im Publikum. Manchmal kommt das wilde Tier durch und man wartet gespannt darauf wen er gleich anfällt. Dann wird atmen zu schnauben, schauen zu stieren und sprechen zu spucken.
Das Highlight aus klebetechnischer Sicht waren die Erlebnisse mit seiner Lehrerin, die ihm als Grundschüler Wollfäden gab, um sie kreisförmig auf ein Papier aufzukleben. Ist jener Wollkreis- schneemann Schuld daran, daß er keine Karriere in unserer Branche machen konnte und ins Kabarett abglitt?
Hier ein kleiner Ausschnitt seines Programmes Kleben und Falten . Jetzt können Sie den Unterhaltungswert nachvollziehen (ab der Hälfte geht’s ums Kleben).
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Mehr Infos und Termine unter http://www.comydor.de/egersdoerfer/landingpage.htm
Reinraum-Tauglichkeit unseres BUTYL-Mastic’s
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 25. März 2009
Heute morgen habe ich eine Mail des Fraunhofer IPA Institutes bekommen. An diesem marktführenden Institut sind mittlerweile etwa 600 Anlagen, Geräte, Werkstoffe als auch Produktionsmittel auf ihre Reinraumtauglichkeit (Rein- und Reinsträume werden für spezielle Fertigungsverfahren benötigt,z.B. Chipherstellung, OP’s etc.) getestet und zertifiziert worden. Auch unsere Dichtstoffe DEKAseal 8869 und DEKAseal 8869D, besser bekannt als BUTYL-Mastic, haben erfolgreich die Qualifizierungsuntersuchungen (schon 2005) bestanden. Dieses Zertifikat ist der Rolls-Royce in der Klima- und Lüftungsbranche sowie im Krankenhausbau. Es bestätigt die hohe Qualität unserer Produkte, die zur Vermeidung des sick building syndroms bei der Abdichtung von Luftkanälen und Klimagräten eingesetzt werden.
Die Ergebnisse sind ab sofort in einer weltweit einmaligen internetbasierten Datenbank erfasst und können jederzeit und von jedem Standort mit Internetzugang (also fast überall) für Recherchezwecke eingesehen werden. Die Zeiten des langen Wartens auf Testberichte und Zertifikate nähern sich dem ENDE.
Warum ich Ihnen das Schreibe? Erstens weil wir stolz darauf sind und zweitens weil wir ein Grund zum Anstossen bekommen haben. Freut unsere Büromädels jedesmal!
Kunst mit Acryl
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 20. März 2009
Ich habe dieses Blog ja nicht umsonst mit dem Begriff “Faszination” beginnen lassen.
Heute möchte ich Ihnen ein Beispiel zeigen, wie man mit unseren Produkten auch künstlerisch tätig werden kann und zwar im absolut seriösen Rahmen.
Mein Lieblingsbeispiel sind die Arbeiten von André Tempel, der Acryl und Silikon losgelöst von seiner eigentlichen Funktion als Kleber bzw. Dichtstoff verwendet.
Dabei entstehen flächenhafte Arbeiten mit ornamental anmutender Binnenstruktur. Das nachstehende Beispiel zeigt sehr schön die Wirkung auf Räume.

Das Kunstwerk trägt den Namen WL5/40, stammt aus dem Jahre 2006, Material Silicon, Größe 140 x 400 cm, Künstler und Foto André Tempel, Courtesy Galerie DISKUS Berlin.
Ich freue mich immer wieder, wenn ich so etwas sehe
Wohnwagen Reparatur – Caravan Kantenleisten erneuern – eine gute Anleitung
Verfasst von Michael Windecker unter Link-Empfehlung am 19. März 2009
Es wird Frühling, selbst wenn es nochmals schneien sollte, es ist nicht mehr aufzuhalten und es wird Zeit, den Caravan auf Hochglanz zu bringen. Schliesslich soll der Wohnwagen ja ansehnlich sein!
Hier ist eine schöne Schritt für Schritt-Anleitung,
wie man die Kantenleisten am Wohnwagen erneuert.
Und achten Sie mal auf Bild 9, welcher Kleber dort verwendet wird.
Ja, schauen Sie genau hin
Viel Spass
Was sind eigentlich Weichmacher?
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 19. März 2009
Den Begriff Weichmacher haben Sie doch bestimmt schon mal gehört, oder?
Es handelt sich um Stoffe, die Kunst- und Klebstoffen zugesetzt werden, um diese geschmeidiger und elastischer im Gebrauch oder der weiteren Verarbeitung zu machen.
Hört sich nicht weiter interessant an, oder?
Und doch, es ist sogar sehr interessant, denn Weichmacher begegnen uns im Alltag fast überall, vom Kinder- bis zum Sexspielzeug, von der Kleidung bis zur Lebensmittelverpackung, vom Parkettfussboden bis zum Waschpulver.
Weichmacher stehen im Ruf, gesundheitsschädlich zu sein, es gibt seit Jahren viele Studien, die Grenzwerte festlegen.
Die gute Nachricht lautet:
Auch die Industrie hat in der Zwischenzeit ein grosses Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein entwickelt und verwendet bedenkliche Stoffe, wie etwa DEHP, immer weniger.
Werden Weichmacher auch in Klebstoffen verwendet?
Ja, aber ich möchte fast sagen, ungern
Weichmacher verleihen harten oder spröden Klebstoffschichten elastische Eigenschaften. Sie können auch die Klebrigkeit steigern. Das ist für uns Klebe-Leute gut und wird in der Herstellung gern gesehen.
Weichmacher beeinflussen aber die Widerstandsfähigkeit der Klebeschicht – und zwar negativ.
Das ist natürlich ein vehementer Nachteil – je nach Anwendungsgebiet.
Zusätzlich können sich Weichmacher langsam herauslösen, eben auch Klebstoffe “aufweichen” und zu Verfärbungen führen.
Wir setzen Weichmacher gar nicht mehr ein und haben unser Augenmerk obendrein darauf gelegt, dass die Kleber weichmacherresistent sind.
Wenn unsere neue Homepage fertig ist (ja, wir legen uns gerade richtig ins Zeug), werde ich auf das Thema mal ausführlich zu sprechen kommen.
United Domains verschenkt Domain-Weltkarte
Verfasst von Michael Windecker unter Rund ums Internet am 18. März 2009
Das hier hat jetzt nichts mit Kleben und Dichten zu tun, dürfte aber dennoch alle Blogger interessieren. Ich habe es gerade bei Mehr Erfolg im Internet gelesen:
Domainanbieter United Domains verschenkt an alle Blogger (nicht nur seine Kunden) eine Domain-Weltkarte:
Wir wissen, dass viele unserer Kunden einen eigenen Blog betreiben oder aktiv an Microblogging-Diensten wie Twitter teilnehmen.
Diesen Kunden möchten wir im Rahmen unseren neuen “Blogger-Aktion” eine Domain-Weltkarte (siehe: www.domain-karte.de) im laminierten Großformat (120 cm x 60 cm) im Wert von EUR 29,- gratis zukommen lassen.
Ich lerne damit auch gleich, wie cleveres Internet-Marketing funktioniert, denn diese Meldung geht derzeit von Blog zu Blog.
Die Aktion läuft noch bis zum 31.3.09 – hier gibts die Infos!
Kleine Schäden im Teppichboden selbst ausbessern
Verfasst von Michael Windecker unter Tipps und Tricks am 18. März 2009
Ich weiss, kaum noch jemand raucht – aber nehmen wir mal an, Ihr Teppichboden habe eine kleine Macke, etwa durch heruntergefallene Zigarettenglut, dann können Sie das ganz einfach selbst beheben.
Das geht in 5 Minuten, sofern Sie noch etwas Rest von diesem Teppichboden haben – und ich zeige Ihnen nun, wie das geht!
Schritt 1:
stanzen Sie mit einem Locheisen die schadhafte Stelle aus.
Schritt 2:
stanzen Sie mit dem gleichen Locheisen aus dem Rest des Teppichs ein Ersatzstück aus.
Schritt 3:
bestreichen Sie vorsichtig die Kante des Lochausschnitts und die Unterseite des Ersatzstücks mit Teppichkleber.
Schritt 4:
wenn Sie den Teppich umschlagen können, dann verbinden Sie Teppich und Ersatzstück mit Klebeband. Lässt sich der Teppich nicht umschlagen, bringen Sie ein Stück Klebeband unten rund um die ausgestanzte Stelle an und setzen das Ersatzstück drauf.
Schritt 5:
je nach Teppich bürsten Sie das Ersatzstück und die Teppichumgebung “zusammen”.
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Achtung: achten Sie auf den Florverlauf!
Viel Erfolg
Was kleben wirklich bedeutet!
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 17. März 2009
Wenn Ihnen jemand sagt, er möchte Ihnen eine kleben, dann lassen Sie uns doch mal schauen, was er damit meinen könnte.
Unter dem Oberbegriff “Kleben” versteht man “das kraftschlüssige Verbinden zweier Fügeteile mit Hilfe eines Klebstoffes”.
Ah, na dann ist ja alles in Ordnung!
Übrigens:
DIN 16920 definiert den Begriff “Klebstoff”:
“Nichtmetallischer Werkstoff, der Fügeteile durch Flächenhaftung und innere Festigkeit verbinden kann!”
Schön gesagt, oder?
Klebstoffe wirken also durch Oberflächenhaftung (Adhäsion) und den Anziehungskräften der Klebstoffmoleküle untereinander (Kohäsion).
Genau! – und mit Klebstoffen kennen wir uns aus bei DEKA!



