Archiv für April, 2009
Kleiner Service für alle Twitterer
Verfasst von Michael Windecker unter Rund ums Internet am 30. April 2009
So, nun finden Sie auf der Hauptseite meines Blogs unter jedem Beitrag ein kleines Twitter It-Symbol.
Wer also twittert, der kann den jeweiligen Beitrag direkt in Twitter posten.
Danke Frank für den Hinweis.
Ich weiss ehrlich nicht, wie ein “Normal-Internet-Mensch” als diese vielen Dinge wissen soll.
Gut, dass ich da Hilfe habe
Ich bin happy!
Verfasst von Michael Windecker unter Persönliches am 29. April 2009
Ich muss es loswerden: ich bin happy.
Da surfe ich heute morgen, weil es mich interessiert, wann der Effekt, den Frank beschrieben hat, eintritt, nämlich, dass man mit einem Blog schneller in der Suchmaschine ist, als mit einer Homepage.
Am 20.4.09 habe ich einen Beitrag über Cabrio-Verdeck-Reparatur geschrieben und gerade entdecke ich, dass dieser Beitrag beim suchen von “cabrio verdeck reparieren” unter den Top 10 ist – das sind nur 9 Tage später, bei einem Blog, das gerade erst begonnen hat.

Das mag ja für Profis eine Alltäglichkeit sein, für mich ist es einfach nur erstaunlich und wunderbar.
Vielen Dank an ALLE
Mini-Klebeausbildung (2): Oberflächen-Vorbehandlung
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 28. April 2009
Hier nun die Fortsetzung meines gestrigen Artikels.
Mit verschiedenen Oberflächenvorbehandlungen, kann eine deutlich verbesserte Haftung des Klebstoffes auf der Klebeoberfläche erzielt werden. Fangen wir mit den einfachen an.
Mechanischen Vorbehandlungen:
Zu den mechanischen Oberflächenvorbehandlungen zählen wir das Schleifen, Bürsten und Strahlen. Hierdurch wird die Oberfläche aufgeraut. Wichtig ist darauf zu achten, daß die mechanischen Vorbehandlungen erst nach dem Entfetten durchzuführen sind, um keine Fettreste tief in den Werkstoff einzuarbeiten.
Die Vorbehandlungen vergrößern die Oberfläche und der Klebstoff kann sich zusätzlich in der Oberfläche (formschlüssig) verankern, das heißt er passt sich an und läuft in Vertiefungen. Somit erhöht sich die verklebte Fläche.
Für dünne Fügeteile ist das Strahlen ungeeignet, da es die Oberfläche verdichtet. Es entstehen Spannungen im Werkstück, die zu Verformungen führen. Bei der verwendeten Druckluft ist auf Ölfreiheit zu achten (meistens Ölreste vorhanden). Sicherheitshalber ist anschließend nochmals eine Entfettung vorzunehmen. Nun zur Chemie.
Chemische Oberflächenvorbehandlung:
Beim Beizen werden mit verdünnten Säuren die nicht rein metallischen Schichten von der Oberfläche entfernt. Hierbei sind strengen Sicherheitsvorschriften zu beachten. Es ist sehr aufwändig und nur bei hohen Anforderungen an die Klebung rentabel (Alu im Flugzeugbau). Zusätzlich ist es leider sehr umweltbelastend. Als Alternative bietet sich die nachfolgende Oberflächenbehandlung an.
Physikalische Oberflächenbehandlung:
Die häufigsten sind das Corona-Verfahren, das Beflammen und als neustes Verfahren das Niederdruckplasma. Diese Verfahren werden meist für Kunststoffe verwendet (geht auch bei Metallen). Einige Kunststoffe haben die Eigenschaft, sich schwer benetzen zu lassen, leider ist dies die Voraussetzung für eine gute Klebung. Bei diesen Verfahren werden Sauerstoffatome in die Oberfläche eingebracht, um die Benetzungseigenschaft und die Haftungseigenschaften zu erhöhen.
Beim Corona-Verfahren wird ein Funkenregen durch eine Elektrode auf die zu behandelnde Oberfläche gebracht. Das entstehende Ozon, wird durch das elektrische Feld in die Oberfläche eingelagert. Als Elektroden werden oftmals Alu-Profile bei Folien und feine Nadelspitzen bei kleinen Flächen eingesetzt.
Beim Beflammen wird mit einer Gasflamme, die einen Sauerstoffüberschuss besitzt, die Oberfläche kurzzeitig erhitzt, ohne den Kunststoff anzuschmelzen.
Beim Plasmaverfahren werden Sauerstoffatome in die Oberfläche eingebaut und dadurch die Oberflächenspannung erhöht. Als Folge erzielt man eine bessere Benetzbarkeit durch den Klebestoff. Zwei unterschiedliche Verfahren findet man hier:
- Niederdruck-Plasmaverfahren: das Plasma wird in einer Kammer im Vakuum aufgebracht. Auf Grund der Kammergrösse bietet dieses Verfahren hauptsächlich für kleine Werkstücke Vorteile.
- Plasmaverfahren bei Atmosphärendruck: aus einer Plasmadüse wird mit Hilfe von Luft Plasma auf die Oberfläche des zu behandelnden Werkstoffes aufgebracht. Die Größe der Werkstücke ist beliebig. Große Oberflächen können entweder durch Verfahren einer Düse oder durch eine Reihenschaltung behandelt (Folien, Platten) werden.
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Das war es aus meiner Sicht zu diesem Thema.
Machen Sie ruhig weiter und schreiben Sie mir, was Sie an Themen wissen möchten.
Diesen Blog schreibe ich für Sie
Mini-Klebeausbildung (1) Warum klebt’s oder warum klebt es nicht!
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 27. April 2009
So nach und nach entdecke ich die verschiedenen Interessenslagen unserer Blogleser hier. Für die einen war unser Tipp des gründlichen Reiniges des Verdeckes genug, andere wollten mehr wissen und fragten nach der richtigen Reinigungs-methode. Nachdem ich gestern ausführlich darüber gebloggt habe, teilten uns andere Nutzer per Mail mit, dass sie zwar top gereinigt haben es aber trotzdem ‘net hält bzw. klebt’.
O.K. – für die “Hochinteresierten” gibt es jetzt eine Klebeausbildung in Fortsetzung- für alle Laien eine Einladung, sich noch intenisver mit dem richtigen Kleben zu beschäftigen.
Klebstoffe müssen zusammenhalten
Klebstoffe müssen zwei grundverschiedene Eigenschaften haben. Sie müssen gut an dem zu klebenden Fügeteil-Werkstoff haften und nach der Aushärtung einen sehr guten inneren Zusammenhalt haben. Im Fach reden wir von Adhäsion (Anhaften) und Kohäsion (innere Festigkeit). Einfach erklärt im SWR Wissen über Klebstoffe.
Die Härtesten sind nicht die Besten
Leider ist immer noch die Meinung, dass der Klebstoff mit der höchsten Festigkeit der beste ist, weit verbreitet. Viel wichtiger ist seine Fähigkeit, dauerhaft am verklebten Material anzuhaften. Diese Anhaftung/Vernetzung ist die Grundvoraussetzung jeder Verklebung.
Werden elastische Materialien miteinander verklebt, spielt diese Eigenschaft die größte Rolle. Bestimmte Kumststoffe und Gummiarten lassen sich nur mit einem Klebstoff dauerhaft verkleben, der selber elastisch ist und der Dehnung des Materials folgen kann. Es kommt darauf an, welche Werkstoffe man verkleben will, wie dauerhaft die Verbindung sein soll und bis zu welchem Temperaturbereich die Klebung halten muss.
Viel bringt oft weniger
Das im Hausgebrauch oftmals angewendete Verhalten “viel hilft viel” ist im Bereich Klebstoffe besonders kritisch. Die Klebestelle hält dann nämlich meistens erheblich schlechter als bei sachgemäßer Anwendung.
Bei vielen „normalen“ Klebematerialien genügt in der Regel das bereits beschriebene Reinigen. Vor allem bei den meisten Metallen. Schwieriger wird es oftmals bei den Kunststoffen.
Ich werde das in einem weiteren Blogbeitrag demnächst ausführlicher darlegen.
Klebstoffe lieben Sauberkeit – saubere Oberflächen
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 23. April 2009
Nach meinem Beitrag über die Reparatur des Cabrio-Verdecks habe ich einige Nachfragen erhalten. Es ist so herrlich, wie man beim Bloggen mit anderen Menschen ins Gespräch kommt, so herrlich – ah, sorry, ich schweife ab.
Also, die Fragen bezogen sich auf den Bereich: wie macht man die “Klebeflächen” richtig sauber, damit der Kleber dann das am optimalsten tun kann, was er tun soll: kleben!
Die Klebeflächen sollten vor der Verklebung frei von Schmutz, Öl- sowie Fettrückständen sein. Sie müssen vor dem Auftragen des Klebstoffs sehr gründlich gereinigt werden, um eine hochwertige Verklebung erstellen zu können.
Schauen wir uns das in der Praxis an
Reinigung der Oberflächen
Säubern
Zuerst Entfernen von groben Verunreinigungen wie Lack, Schmutz, Zunder, Rost und dergleichen. Diese Reinigung wird mittels Bürsten, Schleifen oder Strahlen durchgeführt. Diese Verunreinigungen sind falls vorhanden in jedem Fall zu entfernen.
Entfetten
Das Entfernen von Fett- und Ölrückständen ist in jedem Fall durchzuführen! Auf jeder Oberfläche, auch auf optisch sauberen, sind solche Rückstände vorhanden. Das Anfassen mit den Händen alleine reicht schon aus, um die Klebewirkung zu mindern und die Klebung unbrauchbar zu machen.
Zum Entfetten werden oftmals organische Lösungsmittel oder Wasser mit beigemischten Reinigungsmitteln (Tenside) verwendet.
Reinigen mit Lösungsmitteln
Das Entfetten mit Lösungsmitteln kann im Lösungsmitteldampfbad, im Tauchbad, durch Abspülen oder einfach durch Abwischen mit einem getränkten Tuch erfolgen.
Hierbei ist darauf zu achten, dass das Tuch sauber und fusselfrei ist. Bei der Reinigung im Tauchbad oder beim Abspülen ist zu bedenken, dass das Reinigungsmittel selbst mit der Zeit verunreinigt wird. Optimal ist das Reinigen im Lösungsmitteldampfbad. Das Lösungsmittel wird erhitzt, bis es verdampft. Kühlflächen lassen den Dampf kondensieren und das heruntertropfende Kondensat reinigt die aufgehängten Teile. Die gelösten Verunreinigungen bleiben im Sumpf der Apparatur zurück und das Lösungsmittel wird nicht verunreinigt.
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Generell gilt für den Hausgebrauch: Kleber mögen keine losen Partikel (auch Fusseln gehören dazu) und sie mögen kein Fett!
Ah und noch was: gewöhnen Sie sich ruhig an, zu warten, bis die Oberfläche trocken ist. Ich habe schon manche gewissenhafte Säuberungsaktion erlebt und dann wurde auf die noch feuchten, aber sauberen, Oberflächen dann fröhlich Klebstoff aufgetragen. Die Fröhlichkeit wich als auch der Klebstoff wich ![]()
Es gibt zwar Klebstoffe, denen Feuchtigkeit nichts ausmacht, aber generell sollte man einen trockenen Untergrund haben.
Das ist schon ALLES was Sie als guter Kleber zum Reinigen wissen müssen
Je sauberer Sie sauber machen, um so sauberer (fester) kann der Klebstoff kleben.
Earth Day – es ist soweit
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 22. April 2009
Nachdem ich gestern froh war, mir noch lange 24 Stunden Gedanken zu diesem Thema machen zu können, ist die Zeit wie im Fluge vergangen und der Tag der Tage ist da.
Beim Begutachten meines Engagements für unsere Mutter Erde muss ich relativ strikt trennen: da ist auf der einen Seite das “Familienengagement” für unseren Planeten und da ist natürlich der Bereich meiner unternehmerischen Aktivitäten, die doch grossen Einfluss auf unsere Zukunft haben können.
Privat ist es relativ einfach, wenn man schon von seinen Eltern als junger Bub zum Zeitungs- oder Altglascontainer geschickt wurde. In Spitzenzeiten wurde sogar ALU (Dosen) getrennt und musste beim Pfarrer im Gemeindehof abgegeben werden. Alles zu Zeiten, in denen noch niemand vom Grünen Punkt sprach.
Heute ist es sowohl für mich als auch für die Kids, mit unterschiedlichen Tonnen bzw. Säcken vor der Haustür leichter und angenehmer geworden zu recyclen. Selbst unsere 3-jährige weiß mittlerweile ganz genau in welchen Müll die entleerten Fruchtzwerge gehören. Nur die Schwiegereltern haben ab und an noch Probleme, wenn Sie bei uns sind. (Grüner oder brauner (Bio) Punkt oder doch schwarze Tonne. Wo seht die Papiertonne?)
Als Chef eines Klebstoffherstellers mit Hang zu lösemittelhaltigen Produkten ist die Situation schon schwieriger. Bei Kunden, Anwendungstechnikern und im Labor Rezepturänderungen durchzusetzen hat schon etwas von einem Kampf mit der griechische Hydra.
Trotz dieser Widerstände ist es uns in den vergangenen 10 Jahren gelungen in vielen Anwendungszwecken lösemittelfreie bzw. lösungsmittelärmere Klebstoffe zu entwickeln und erfolgreich bei unseren Kunden einzusetzen.
Leider ist es nicht bei allen Verklebungen möglich, da die Anforderungen an die Verklebungen oftmals sehr hoch sind (Medienbestänigkeit, Temperaturstand, hohe Zugbelastungen etc.) und diese nur mit einigen, wenigen Klebstoffsystemen zu lösen sind.
Ich erinnere mich noch gut, als ich einem erfahrenen Sattlermeister mal mit meinen Vorstellungen zum Thema Umweltfreundlichkeit kam und ihn auf unsere neuartigen Dispersionsprodukte hinwies.
Er sagte mir aus tiefster Brust der Überzeugung: ‘Wann’s net stinkt, dann klebt’s net !’
Damals erschien mir die Aussage zu trivial – aus heutiger Sicht muss ich ihm sogar für seinen Teilbereich etwas Recht geben.
Aber ich lasse es mir nicht nehmen, weiterhin daran zu glauben, dass wir alle einen Beitrag zu einer wunderbaren Umwelt beitragen werden. Ich weiß, dass ich damit nicht unbedingt den Geschmack der industriellen Mehrheiten treffe.
Trotzdem werden wir auch weiterhin zum Schutz der Erde und unserer Kunden (Verabeiter) konstant umweltfreundlichere Lösungen entwickeln, denn dem Motto vom EARTH DAY 2009: Klimaschutz heißt für uns nicht Verzicht, sondern Effizienz! können wir alle hier im Unternehmen vorbehaltlos zustimmen und hoffen auf eine breite Unterstützung dieser Aktion.
Auf unsere Umwelt!
Ein Herz für Blogs
Verfasst von Michael Windecker unter Link-Empfehlung am 21. April 2009
Auch wenn ich gerade erst angefangen habe mit dem Bloggen, es macht mir Spass. Als Unternehmer ist es für mich geradezu ideal, weil es jedem selbst überlassen bleibt, wieviel Nähe oder Distanz er/sie zum Blogger haben will.
Bei Frank Bültge habe ich von der Aktion Ein Herz für Blogs erfahren und will da gleich mitmachen.
Es geht darum, 3 Blogs zu benennen, die man regelmäßig liest.
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Feel better-Blog
Ich mag Frank, nicht nur, weil er mein Internet-Dienstleister ist. Im Feel better-Blog zeigt er sich von seiner Psychologen-Seite und seine Beiträge wirken häufig inspirierend auf mich. Das ist toll!
Main-Blog
Da schreibt jemand, dessen Schreibstil mir gut gefällt. Torsten Pinkert “wohnt” noch dazu gleich hier um die Ecke und seine Beiträge regen mich zum Nachdenken an, manchmal auch zum Vordenken.
Michael Franz
Da bin ganz neu zu Gast (gefunden über MAIN-Blog), aber es interessiert mich natürlich alles, was mit Verkaufen zu tun hat. Die Artikel lesen sich prima und ich mag diese “Art” der Verkäufer, den Finger in schmerzende Wunden zu legen.
So, das waren meine 3 Blogs, die ich derzeit lese
Jetzt ist wieder Business angesagt
Earth Day – was bedeutet die Umwelt für uns Kleber?
Verfasst von Michael Windecker unter Persönliches am 21. April 2009
Wow, das ist aber mal eine gute Frage, die Frank im Feel better-Blog da heute stellt. Gerade für mich als Unternehmer in einer Branche, die bezüglich Umwelt nicht den allerbesten Ruf hat.
Zum Hintergrund: morgen ist Earth Day und es geht darum, wie ausgebildet eigentlich unser Umweltbewusstsein ist.
Gut, dass der Tag erst morgen ist, da kann ich mir mal in Ruhe klar werden, wie ich dieses Thema wahrnehme.
Und wie ist das bei Ihnen?
Schreiben Sie mir, was Ihnen zum Thema Umweltbewusstein einfällt.
Bin gespannt
Undichtes Cabrio-Verdeck reparieren? – Ja, aber!
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 20. April 2009
Das ist die Frage, die ich derzeit oft gestellt bekomme:
Kann man ein undichtes Cabrioverdeck reparieren?
Die ersten warmen Wochen zeigen erste Folgen:
Cabrio-Dach auf – Cabrio-Verdeck zu – und wieder von vorn: auf und zu.
Die nun wieder regelmäßigen Zug- und Scherbelastungen zeigen nach dem langen Winter Folgen: Erste Risse im Cabrio-Verdeck tauchen auf.
Die gute Frage: Was nun? Reparatur oder Ersatz?
Die Reparatur eines Cabrioverdecks ist in der Regel sehr schwierig und kritisch.
Eine einfache Empfehlung ist also kaum möglich!
Wir möchten also davon abraten, eigene Klebeversuche mit haushaltsüblichen Klebstoffen durchzuführen, weil die verbleibenden Klebereste eine spätere fachgerechte Verklebung nur zusätzlich erschweren (und damit teurer machen)
Im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern kennen wir die verwendeten Materialien sehr gut. Marktbeherschend sind PVC- oder Sonnenland-Verdecke (Stoff). Beide Materialien lassen sich nach gründlichem Säubern mit den richtigen Klebstoffen gut verkleben.
Wichtig ist die Vorbereitung, denn die Imprägnierungen verderben uns “Klebern” den Brei und extreme Walkbelastungen beim Öffnen und Schließen machen es zusätzlich schwer. Also braucht es nicht nur Profi-Klebstoff, sondern am besten auch Profi-Kleber*
*wir vom Fach unterscheiden nämlich ganz genau – Klebstoff ist das was klebt und Kleber ist der, der klebt
Ja, ja ich weiß- ganz schon pingelig! Aber zurück zum Problem.
Eine sichere und dauerhafte Reparatur kann, falls sie, je nach Zustand des Verdecks, überhaupt noch möglich ist, sicherlich nur eine Fachwerkstatt oder Autosattlerei durchführen. Einer unseren grossen Partner in diesem Bereich ist der Verdeckprofi Dilge, einer der zukünftigen Marktführer im Sattlereibereich.
Ist eine echte Empfehlung, auch wenn sie nicht unser Partner wären.
Soweit der offizielle Teil.
Ein inoffizieller Tipp:
Aus Rückmeldungen diverser Verarbeiter wissen wir, dass die Profi’s schwerpunktmässig nachfolgende Produkte in diesem Bereich einsetzen. Sehr gute Ergebnisse wurden mit PLASTIGUM 77, dem Klebstoff mit der größten Aussicht auf Erfolg, erzielt. Sogar mit Freigabe von VW und Karmann (Karmann war bis vor kurzem noch der Verdeckspezialist in Europa) für genau diesen Anwendungszweck.
Alternativ, mit ähnlich hohem Erfolg, setzen viele Verarbeiter unseren Dachkunstkleber DEKApren 8812B ein. In der Branche auch als 800×120 Dachkunstlederkleber von unserem Vertriebspartner M.A.H bekannt.
Diese Klebstoffe werden schon seit Jahrzehnten sowohl von Erstausrüstern und Herstellern als auch im Sattlereibereich erfolgreich verwandt.
Genauere Informationen zum Produkt finden Sie hier: DEKApren 8812B und Plastigum 77.
Ich werde oft nach einer Garantie gefragt, womit häufig das erfolgreiche Reparieren des Cabrio-Verdecks mit unseren Produkten gemeint ist. Meine Antwort: Nein, es gibt keine Garantie – zumindest nicht von uns. Der Klebstoff ist eine Sache, der “Kleber” (Unterschied siehe oben) eine andere.
Ich wünsche in jedem Fall eine schöne Cabrio-Saison!
Sonnenbrillen ins Gesicht kleben
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 16. April 2009
Hier mal wieder etwas ganz besonderes aus der Welt des Klebens:

Ich weiss wirklich nicht, wer sich so etwas auf die Nase setzt, aber es scheint ein Trend zu werden.
Ist es nicht herrlich, was zum Thema Kleben so alles erschaffen wird?
Ich liebe es!




