Archiv für April, 2009
Dekalin Hanau 1907-1957 – ein besonderes Dokument
Verfasst von Michael Windecker unter Firmen-Informationen am 15. April 2009
Also ich bin schon stolz, wenn ich mir vor Augen führe, in welchem geschichtsträchtigen Umfeld ich unterwegs bin. Ich habe über Ostern die Unternehmensbroschüre “Dicht an Dicht” digitalisiert und bin Seite für Seite in die damalige Zeit eingetaucht.
Ist schon faszinierend, sich vorzustellen, wie es damals war.
Wer mag, kann sich die Broschüre “Dicht an Dicht” hier herunterladen. Aber Achtung: die Datei ist 51 MB gross, das bedeutet, dass Ihr PC je nach Internetverbindung eine Weile braucht, bis die Daten übertragen sind.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen Link und wählen Sie dann “Speichern unter”, “Sichern unter” oder entsprechendes in Ihrem Browser.
Viel Spass beim Eintauchen in die Vergangenheit
Frohe Ostern!
Verfasst von Michael Windecker unter Persönliches am 9. April 2009
So, es wird Zeit: langsam an den Feierabend denken, an die Familie, die Kids und wozu man die freien Tage nutzen will.
Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest und erholsame Tage.
P.S: Ich möchte Sie aber nicht ohne einige Tipps und Klebe-Ideen ins verlängerte Wochenende verabschieden. Natürlich nur zum Thema ‘Rund um Ostern’. Vielleicht ist ja auch für Sie was dabei.
P.P.S: Mein Liebling ist der Wackelhase!
Dichten und Kleben – jetzt wird’s poetisch!
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 8. April 2009
Seit einigen Wochen beschäftigen wir uns mit unserer kompletten IT-Power (o.k. zwei externe Profi’s sind mit an Bord) mit der Überarbeitung unserer Homepage. Designs werden erneuert, Menuführung vereinfacht und jede Menge Inhalte aufgearbeitet und ergänzt.
Letztes Jahr im November besuchte ich zur Vorbereitung dieses Projektes ein Seminar, auf dem Interessierte aus den unterschiedlichsten Branchen sich das nötige Fachwissen und die Internet Power abholen konnten.
Beim Mittagessen fragte mich eine Teilnehmerin nach der doch ungewöhnlichen Geschäftsidee unserer Firma. Kleben konnte Sie gut verstehen aber wie das mit Dichten bzw. Posie zusammenpasst, war Ihr nicht verständlich.
Jeder Dichter wäre empört, denn er dichtet und wahrlich poetisch
Ich habe ihr dann ausführlich unsere Version des Dichtens (abdichten) näher gebracht und Sie damit auf den ‘richtigen’ Weg geleitet.
Bei unseren Recherchen bin ich nun aber auf ein Werk gestossen, das Posie & Kleben vereint. An diesem Kurzgedicht möchte ich auch Sie gerne teilhaben lassen.
Aus der Kategorie „Absurd“ (Gedichte):
Marina Stengler
Der Klebstoff
Es gibt viele, ob groß, ob klein,
Es gibt Stifte, Tuben, Leim,
Klebstoff gibts in vielen Sorten,
Überall, an allen Orten,
Viele Farben, rosa, weiß,
Kalter Klebstoff, manchmal heiß,
Manche teurer, manche kaum,
Sein Geruch erfüllt den Raum.
Ablösbar sind manche Kleber
und zu fest für manchen Heber,
Und egal was ich auch mache,
Klebstoff ist ne tolle Sache© marina s.
Das Orginal finden Sie bei e-stories. Soviel zu unserer poetischen Ader. Wohler fühlen uns allerdings weiterhin beim technischen Dichten (Abdichten) und Kleben.
Passt besser zusammen, oder?
Blogparade Mutmacher-Tag 2009
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 7. April 2009
Ich bin immer wieder erstaunt, warum so viele Unternehmerkollegen sich unfröhlich in die eigene Krise reden. Ja, man kann sein eigenes Unglück prächtig herbeireden.
Lese gerade im Feel better-Blog, dass es eine Mutmacher-Blogparade gibt und da möchte ich natürlich mitmachen.
Veranstalter ist der Entscheiderblog, in Person Kai-Jürgen Lietz. Und hier ist sein Aufruf zum Mutmachertag.
Zitat vom Feel better-Blog:
Wenn wir alle diese Aktion unterstützen (die Idee dahinter findet Ihr hier), dann werden möglicherweise sogar die angeblich so neutralen Medien darüber berichten und so das kollektive Bewusstsein auch mal positiv beeinflussen. Das wäre doch mal was
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Der Mutmachertag soll der Tag werden, an dem die Mutmacher zu Worte kommen. Ein Tag, an dem den Arm-an-Mut-igen gezeigt wird, wie man optimistisch in die Zukunft schaut. Es werden Events organisiert und diese werden übers Internet mit Livecams miteinander verbunden.
Also, das alles hört sich doch gut an, also macht mit.
Ja eben, die Aktion hört sich richtig gut.
Also können wir uns im Augenblick darauf konzentrieren, “das Wort” zu verbreiten. Mal sehen, was daraus wird und ob sich eine Gelegenheit ergibt, aktiv daran teilzunehmen.
Vielleicht sollte ich einen Mutspezial-Kleber entwickeln, damit der Mut auch dauerhaft hält
Noch jemand der in Ranstadt klebt
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines am 6. April 2009
Stefan Klebsch (ja, der Name passt zu einem “Kleber”) – klebt professionell Aquarien. Von ganz klein für den Haus-, Hof- und Heimbedarf bis ganz GROSS für Kunden mit viel Platz. Eine seiner Spezialitäten sind die Aquarienherstellung mit gewölbten Scheiben.
NEIN – nicht an die runden Fischgläser von früher denken. Klebsch’s geklebte Werke sind wahre Kunstwerke, fast schon Designerstücke. Ein Vorgeschmack auf seine schönen Wolkenbecken finden Sie mit einem Klick auf den Link.
Wenn gewünscht kann man(n) (oder auch frau) live bei der Entstehung eines Aquariums zuschauen, dann lernen Sie auch seine sechs Perlrochen kennen. Bei ganz großen Objekten ist er bundesweit für eine Verklebung vor Ort ” mit seinem wichtigsten Arbeitsgerät” (Zitat) der Silikonspritze im Einsatz.
Falls wir Sie neugierig gemacht haben, mehr Infos unter www.aquaglas.de.
Möge der Kleber immer kleben
Gute Zeiten – Schlechte Zeiten – Gute Zeiten
Verfasst von Michael Windecker unter Firmen-Informationen am 3. April 2009
Nein wir spielen nicht in der RTL Soap mit. Aber als Unternehmen mit über 100 jähriger Klebstofferfahrung erlebt man schon so einiges.
Nach der Gründungt als DEKALIN Deutsche Klebstoffwerke (DKW 1907 in Hanau) begann eine ständige Weiterentwicklung von Leimen zu Klebstoffen und es folgte ein stetiger Ausbau der Geschäfte. Hochphase war in den ’60-’70-er Jahren als man bei der Stiftung Warentest mit unserem Kontaktkleber DEKA-fix gleichauf mit Henkel (Pattex) getestet wurde und in der Folgezeit ein Hauptwettbewerber von Teroson (Henkel) war.
Leider entschied die damalige Geschäftsführung alsbald sich schwerpunktmäßig mit der Automobilindustrie zu verbandeln und den Handel (Fachhandel) sowie die Endverbraucher außen vor zu lassen.
Die Quittung kam in Form von Methoden und Konzepten, die Manager wie Ignacio López (und andere Topsanierer) Ende der ’80-er in dieser Branche einführte. Die Folge war nach einigen hart umkämpften Jahren der Konkurs der Dekalin im Jahre 1995.
Es folgte ein Neustart mit Übernahme und Produktionsverlegung in die Niederlande. Im Mai 1997 erfolgte der Umzug der Technik und des Vertriebes ins benachbarte Maintal. Die traditionsbehaftete Produktionsstätte wurde aufgegeben und verfiel immer mehr. Einige Impressionen des Verfalls (u.a. schöne kunstvolle Bilder aus dem alten Labor) sind nun dokumentiert oder als Video eines anderen Beobachters zu sehen. Auch in der Presse war der Verfall ein Thema.
Ab 2006 ging es dann auch mit dem Betriebsgelände wieder aufwärts (bei uns Gott sei Dank schon seit 1999).
Nach jahrzehntelangem Verfall stehen nun Reihenhäuser, Einkaufsmärkte und Büros auf diesem Gelände. Nur das alte Verwaltungsgebäude (Denkmalschutz) erstrahlt in neuem Glanz.
Meine Geschichte bei DEKALIN begann erst nach dem Umzug nach Maintal. Aber dazu ein anderes Mal mehr.
Wir haben auch noch eine historische Broschüre gefunden, die wir gerade digitalisieren.
Als Unternehmer ist mir wichtig, aus den Erfahrungen der Dekalin-Vergangenheit (auch wenn es nur zu einem kleinen Teil meine Vergangenheit dort war), zu lernen. Und es gibt eine wichtige Erkenntnis:
auf schlechte Zeiten folgen wieder gute Zeiten
Mit Klebstoff sogar Wunden versorgen
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 2. April 2009
Heute möchte ich Ihnen ein Beispiel für meine Faszination zum Thema Kleben zeigen. Es geht nicht um das Kleben im herkömmlichen Sinne, sondern um das Kleben von Wunden.
Ja, richtig gehört (gelesen)!
Man nehme einen kleinen Sportunfall und die Tatsache, kein geeignetes Verbandszeug zur Hand zu haben. Rein Zufällig hat jemand aber Sekundenkleber dabei.
Prima, dann lässt die Wunder auch mit Sekundenkleber versorgen.
Glauben Sie nicht? Stimmt aber! Wurde fürs Militär entwickelt (Optiklinsen kleben).
Cyanacrylat, so der Fachausdruck für Sekundenkleber, klebt in Sekundenschnelle, und natürlich auch auf der Haut. Also lag es nahe, den Sekundenkleber auch für die Behandlung von “klaffenden” Wunden einzusetzen.
Da Sekundenkleber so richtig fest wird, wenn er der Luft Feuchtigkeit entziehen kann, ist die Feuchtigkeit einer Wunde also kein Problem, sondern ein Gewinn.
Im Vietnamkrieg benutzte das US-Militär eine Art Cyanacrylat als Wundspray und behandelte so großflächige Wunden.
Optimal eignet sich Sekundenkleber zum Schließen von Schnittwunden. Das Verkleben einer Wunde hat einen ganz einfachen Vorteil: es ist schnell gemacht und die möglicherweise zurückbleibende Narbe ist weniger auffallend, als wenn das Ganze genäht worden wäre.
Nach ein paar Tagen fällt der Sekundenkleber einfach von der Haut ab.
Meine Kinder haben es mir bisher immer gedankt, wenn ich Ihnen so eine geklebt habe ihre Wunden versorgt habe.
Die Erfindung kam um 1940 aus dem Hause KODAK und wurde Ende der ’50er Jahre erstmals von der Firma EASTMANN kommerziell für Verklebungen genutzt. Seit rund 10 Jahren mit US-Zulassung für die Wundversorgung.
Da alle Cyanacyrlate unter Ausschluß von Luft und Wasser (zur Vermeidung der vorzeitigen Reaktion) produziert werden, sind sie von Hause clean.
Soviel zur Theorie – nun zur Praxis.
Also keine Angst wenn auf die Schnelle nur normaler Sekundenkleber (optimal wäre natürlich die Apothekenvariante) vorhanden ist.
Wichtig ist in jedem Fall, dass der Kleber nicht in die offene Wunde kommt, sondern die Wundränder zusammengedrückt werden (am liebsten vorher noch desinfiziert) und dann der Kleber auf die zusammengedrückten Wundränder aufgetragen wird.
Mögen Sie immer eine Tube Sekundenkleber bei sich haben
Vorsicht heute – Internet Reboot
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 1. April 2009
Heute ist der 1. April und wer es noch nicht wahrgenommen haben sollte: heute ist der Tag der April-Scherze
Heute sollten Sie also nicht alles so ganz einfach glauben
Hier ist mein Favorit zum 1. April :
Internet Reboot
Das Internet läuft jetzt schon bald 30 Jahre in einem Rutsch durch und so haben sich Provider, Kabelbetreiber und weitere Technikverantwortliche darauf geeinigt, dass es ihn heute geben wird, den Neustart des Internets.
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Was fragt sich da ein Unternehmer, der mit Dichtstoffen zu tun hat?
Sind die noch ganz …. ?
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Viel Spass mit den heutigen Scherzen!




