Archiv für Juli, 2009

Karmann Ghia – mal ganz anders

Volksporsche oder  doch nicht?

Die Karmann Geschichte verselbstständigt sich ein ‘bisschen’. Täglich treffen neue Fundstücke in Form von Bildern und Geschichten ein. Vielen Dank dafür!
An dem Highlight der vergangenen Tage möchte ich Sie teilhaben lassen.

285 km/h – der Karmann Ghia 993 RS ist der schnellste Sport-Karmann der Welt. Doch der Bau kostete Blut, Schweiß und Tränen berichtet der Erbauer Jochen Bader.

Einige Basisinformationenen und schöne Bilder über den Volksporsche zusammen geführt in einem Fernsehbericht in der Sendung sport1 Motorvision.

Auch die AutoBILD berichtete im großen Stil über diesen Exot.

Der 1971er Karmann Ghia mit durchgerosteten Schwellern verwandelte sich in rund 4500 Arbeitsstunden in einen fast 300 km/h schnellen Flitzer. Der Gebrauchtwagen ist nun ein einzigartiger Porsche in VW-Tarnung und übersteigt mit einem Verkaufspreis von ca. 225.000 Euro leider mein Budget um Längen.

Obwohl- reizen würde mich der Fahrspaß schon. Mann darf ja noch Träume haben,oder?

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Karmann Ghia Cabriolet kehrt zurück

Da habe ich vor kurzem über Karmann berichtet und schon folgt die nächste gute Nachricht.

Mein Lieblingscabrio kehrt zurück.
Eine Idee, die mich riesig freut. Vielen Dank an den eifrigen Blogleser, der mir zu dieser Freude verholfen hat.

Der  Wiesbadener Steffen Borngräber will mit seinem Unternehmen Mileworks zwei Retro-Roadster mit umweltverträglichen Antrieben bauen. Der Wichtigste, der legendäre Karmann Ghia (meine persönliche Meinung), soll zukünftig mit einem Elektromotor angetrieben werden.

Schauen Sie sich hier die Fotos an, leider darf ich sie nicht direkt hier einbauen.

Als Basis für die beiden Fahrzeuge dient ein offener Zweisitzer von Rudolph Perfekt Roadster. Ein Kleinserienhersteller aus Mechernich in der Eifel.

Für knapp über 40.000 Euro bekommt man den Klassiker mit einem zwei Liter großen Rennmotor aus Amerika. Besonderheit: Bio-Ethanol (E 85) tauglich!
Mit 88 kW/120 PS  wird das Retrofahrzeug dann gut 200 km/h schnell.

Wundervoll! Möglicherweise liebäugle ich ….

:-)

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Tape Art – Kunst mit dem Klebeband

Ja, ich bin schon stolz, was sich aus unseren Produkten so alles machen lässt.

Da wäre beispielsweise ein neuer Kunst-Trend: Tape Art.

Zur Freude von Hausbesitzern wird nicht mehr gesprüht, sondern es wird geklebt. Mit Klebeband. Auf Strassen, an Hauswänden und sonstigen geeigneten Stellen.

In die öffentliche Aufmerksamkeit brachte das Thema vor kurzem der Künstler El Bocho mit seinem Tape Art Weltrekord. Der Berliner Streetart Künstler versah die 1100 qm große Fläche des ehemaligen Berliner Stadtbades mit einem Tape Art Kunstwerk, welches in dieser Größe vorher noch nicht da gewesen war. Das war am 4. Juli 2009 in Berlin.

Auf der Homepage von El Bocho ist das grandiose Kunstwerk zu bestaunen.

Und hier ein älteres Video, das sehr schön zeigt, wie Tape Art Künstler wirken.

:-)

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DEKALIN zeigt Stärke in der globalen Krise

In einem sehr schwachen und schwierigen Umfeld haben sich die Geschäfte der DEKA Kleben & Dichten (DEKALIN) gut behauptet. Der Umsatz lag wegen der schwachen Nachfrage, insbesondere im Bau- und Automobilbereich,  um 6% unter dem Vorjahreswert. Auf  Grund des Rekordjahrs 2008 waren die Vorgaben sehr hoch. Der Beginn der rückgehenden Nachfrage aus dem 4.Quartal 2008 setzte sich leider in 2009 fort und fand in einem Einbruch im Feb. 2009 (-29%) einen Höhepunkt. Hier mußten auch wir kurzfristig auf die Krise reagieren und Produktion sowie Vorräte an die Marktsituation anpassen.

In den Folgemonaten lag der Rückgang nur bei -3% bis -5% zum vorgegebenen Sollwert aus 2008 und pendelte sich auf diesem Niveau ein.

Trotz der rückläufigen Umsatzzahlen in 2009 liegen alle Werte deutlich über den Ergebnissen in 2007. Im Zwejahresvergleich liegen wir mit Steigerungen von +18% vorne.

Eine Trendwende war im Juni 2009 zum Abschluß des 1. Halbjahres zu verzeichnen. In diesem Monat lag der Umsatz erstmaligst wieder über den Vorjahresvorgaben. Diese Wende lässt auf ein erfolgreiches 2. Halbjahr und einen erfreulichen Jahresabschluß hoffen.

Mit der neuen EDV-Unterstützung sollen Produktivität und Effektivität in allen Bereichen weiter optimiert werden. Geringere Kosten und größere Geschwindigkeit in dem Geschäftsablauf sind unsere Ziele. Den Aufschwung im Blick gehen wir gut gerüstet in die Zukunft. Wir möchten, gemeinsam mit unseren Kunden, gestärkt aus der Krise hervorgehen und in unseren angestammten Gebieten unsere Spitzenposition ausbauen.

Mit schnellem und entschlossenem Handeln geht’s auch durch Krisenzeiten!

:-)

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Cabrio Pflegetipps vom Hersteller

Beim Bloggen über die Karmann Automotive Gruppe bin ich auf einer Unterseite der Karmann Homepage, gut versteckt, auf eine hochinteresante Serviceseite gestossen.

Auf dieser Service-Seite finden Sie praktische Tipps und Unterstützung bei der perfekten Verdeck- und Fahrzeugpflege für die von Karmann Cabrios gebauten Cabrios. Hier wird umfangreich und bebildert über Pflege, Reinigen und Waschen berichtet. Die Tipps können bestimmt für andere Fahrzeuge auch genutzt werden.

Ich finde diese hilfreichen und nützlichen Infos sollten mehr Interessenten zugänglich sein.

Vielleicht hilft mein Blog den neuen Start up zu unterstützen :-)

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Karmann – gut wenn man Freunde hat

Volkswagen belebt Karmann wieder

1600 Karmann-Mitarbeiter dürfen hoffen: Laut einem Zeitungsbericht vergibt Volkswagen einen millionenschweren Auftrag an den insolventen Käfer-Cabrio-Bauer – und zahlt dafür im Voraus. Die Chancen der Belegschaft, bis Jahresende ihren Job zu erhalten, steigen.

Hier der gesamte Bericht.

Die Unternehmensgruppe ist bzw. war sowohl als Entwickler als auch als Produzent von Modellreihen für die Automobilindustrie, d.h. sowohl als Automobilzulieferer als auch als Hersteller tätig.

Der Cabrio-Spezialist Karmann aus Osnabrück hat Anfang April als erster Automobilhersteller in Deutschland Insolvenz angemeldet und wird sehr wahrscheinlich aus diesem Grund in die Geschichte eingehen. Ich persönlich hatte gehofft, daß sich Karmann nur durch die Herstellung  meines Lieblingscabrios Karmann-Ghia unsterblich gemacht hat.

Aber die Verpflichtungen der 2008 erzielten Sozialplanvereinbarungen waren zu groß. Hierdurch war die Geschäftsführung zur Insolvenzanmeldung gezwungen.

Aus unserer Geschichte und an Hand des Konkurses Mitte der 90′er Jahre (Hintergrund war hier die Lopez’mania) kann man allerdings sehen, daß in dem Neustart auch Chancen stecken. Wir stehen trotz Wirtschaftskirse heute auf gesunden Beinen und sind relativ unabhängig.

Uns verbindet mit Karmann eine über 40 jährige Zusammenarbeit. Beim genaueren Hinsehen entdeckt man in unseren DEKALIN Produktdatenblättern öfters den Hinweis auf Freigaben aus dem Hause Karmann. Für unterschiedliche Anwendungen bei den verschiedensten Autotypen wurden gemeinsam Klebelösungen entwickelt. Ein gemeinsames Highlight ist der seit Jahren mit marktführende Plastigum 77 für PVC-Verdecke.

Wir freuen uns und hoffen, daß der Neustart gelingt und weiterhin noch viele tolle Fahrzeug das Werksgelände verlassen können.

Alles Gute Karmann!

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Sekundenkleber- was man nicht tun sollte

Im Internet gibt es alles, auch vieles, was unter dem Motto “Fun” eigentlich gar nicht lustig ist.


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Was im ersten Moment als Jux aussieht ist in Wirklichkeit Körperverletzung. Wie Sie alle aus dem Fachwissenteil des Blogs schon wissen, lassen sich Verklebungen mit Sekundenkleber nur zusammen mit der obersten Hautschicht ablösen. Ein langwieriges schmerzhaftes Verfahren.

Mir dreht sich bei solchen Videos schon fast der Magen um, wenn ich daran denke, dass sich möglicherweise andere zum Nachahmen animiert fühlen.
Als Klebstoffhersteller ist es mir ein Anliegen, auch solche gefährlichen Themen anzusprechen.

Lassen Sie uns an Ihren Eindrücken teilhaben und kommentieren Sie den Beitrag.

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Pannensichere Fahrradreifen- nie mehr Platten

Beim Lesen unseres lokalen Kreisanzeigers bin ich auf der schon auf der Titelseite an dem Aufreißer für den Artikel im Sporteil hängengeblieben.

Latexmilch – Die deutsche Moutainbike Elite stellt am Wochenende auf dem Hoherdskopf Bergtauglichkeit unter Beweis. Dabei kommt auch Latexmilch zum Einsatz

Hoppla, Latex- und Gummimilch haben wir auch im Programm. Hauptabnehmer sind Großhändler für Sattler- und Polstereibedarf als auch Theater und Filmstudios.

Andy Eyring, ein 20-jähriger Sportsoldat aus der Nähe von Nürnberg, hat sich, laut Zeitungsartikel, optimal auf die DM vorbereitet. Seine mit 1,8Atü gefüllten schlauchlosen Reifen enthalten obige Latexmilch, die im Falle einer Panne, durch verschliessen des Loches, den Luftverlust verhindern soll. Ein Reifen- oder Radwechsel wird so unnötig. Weiterfahren ohne Zeitverlust!

Als Alternative zu den schweren, pannensicheren Reifen ist für die Profis die Pannenschutzmilch. Die Flüssigkeit wird durch das Ventil in den Schlauch eingefüllt, wo sie sich beim Fahren verteilt.  Bekommt der Schlauch ein Loch, verstopfen es kleine Partikel, die in der Lösung enthalten sind. Die eingefüllte Latexmilch verfestigt sich bei Kontakt mit Sauerstoff  und verhindert so den Plattfuß.

Angeblich kann man sogar Löcher von 80mm großen Nägeln abdichten. Weiterführende Infos und Alternativen finden Sie auch in dem Bericht pannensichere-fahrradreifen-platten

Hochinteressant welche Anwendungsmöglickeiten sich ergeben.

Für die wissenschaftlich Interessierten gibt es hier noch einige Infos zur Verwendung, Herstellung bzw. Herkunft von Latexmilch.

Bei strahlendem  Sonnenschein steht Ihrem Ausflug am Wochenende nun nix mehr im Wege. Viel Spaß beim Fahren ohne Flicken und erneutem Aufpumpen!

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Klebstoffeinteilung Teil1 Sonderfall Plastisole

Plastisole

Bei Plastisolen sind beim Auftrag kleine feste Polymerkügelchen in einer flüssigen Phase verteilt. Meist wird  PVC in einem Weichmacher und Haftvermittler dispergiert. Nach dem Applizieren wird  durch die Erwärmung der Weichmacher von dem Polymer aufgenommen. Das Polymer geliert, d.h. verquellt und verwächst so zu einer homogenen Schicht. Dabei wandelt es sich in erweichtes PVC um.

Das PVC-Plastisol bekommt dabei die benötigte Handhabungsfestigkeit für nachfolgende Prozesse. Zur vollständigen Aushärtung nach dem Gelieren muss eine nochmalige höhere Wärmezufuhr erfolgen.  PVC-Plastisole finden eine häufige Verwendung  im Automobilbau als Nahtabdichtung oder Unterbodenschutz. Desweiteren werden Plastisole  für Kronverschlüsse und  Getränkedrehverschlüsse benötigt. Auch die Antirutschnoppen ihrer Arbeitshandschuhe sind oftmals aus diesem Material.

Einsatz im Automobilbau

Die Haftung der PVC-Plastisole auch auf beölten Blechen ist sehr gut. Die Ölmenge auf den beölten Oberflächen sollte bei maximal 3 g/m² liegen. Größere Ölmengen verschlechtern die Anfangshaftung und Endfestigkeit sowie den Korrosionsschutz.

Für die Lackierung müssen die beölten Bauteiloberflächen entfettet werden, da eine Lackhaftung sonst  unmöglich ist ( Tauch- oder Sprühverfahren). Bei diesen Reinigungsverfahren würden die aufgetragenen PVC-Plastisole ohne vorherige Gelierung mit entfernt werden. Um dies zu verhindern müssen die Plastisole auswaschbeständig sein, was durch die Wärmezufuhr erreicht wird. Im “Rohbauofen“ werden bei ca. 120 °C und 20 Minuten  Ofendurch-Laufzeit die Plastisole angeliert.

Im diesem Zustand wird keine chemische Haftung aufgebaut, das Plastisol haftet nur durch das direkte Anschmiegen an der Klebeteiloberfläche.

Die vollständige Aushärtung erfolgt während des Einbrennens der Lackierung mit ca. 180 °C für ca. 30 Minuten ( Ofendurchlauf).

Eigenschaften

  • auf nicht entfetteten Oberflächen wird eine hohe Haftung erreicht
  • der erhärtete Kleber liegt im thermoplastischen Zustand vor
  • Wärmebeständigkeit und Kriechfestigkeit nicht so hoch
  • Geliertemperatur 140° -200° C
  • Festigkeiten bis 10 N/mm²

Alles klar?
Wenn nicht, dann gleich eine Frage per Kommentarformular stellen!

:-)

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Klebstoffeinteilung Teil 1 Hotmelts

Schmelzkleber

Schmelzklebstoffe – meistens als „Hotmelts“ bekannt – sind bei Zimmertemperatur fest und werden durch das Aufheizen vor dem Aufschmelzen verarbeitbar. Der heiße Klebstoff  wird auf die zu verklebende Oberfläche aufgebracht und sofort mit dem zweiten Teil zusammengefügt. Achtung bei diesen Verklebungen gibt es nur eine kurze offene Zeit um Veränderungen durchzuführen. Sofort nach dem Abkühlen erstarrt der Klebstoff und die Verbindung ist handhabungsfest.  Schnelle Taktzeiten und unmittelbare Weiterverarbeitung werden so in der Produktion umgesetzt.

Jeder Bastler- und Hobbyanwender kennt diese Schmelzklebstoffe als Klebesticks aus dem Baumarkt (Handel). Zweckmäßiger Weise werden sie mit passender Schmelzklebepistole verkauft.

In unseren industriellen Anwendungen herrschen eher Folienbeutel, Granulate oder Blöcke vor. Die mit Hilfe von Schmelzgeräten und Auftragsköpfen verarbeitet werden.

Schmelzklebstoffe sind in der Regel lösemittelfrei.  Schmelzklebstoffe bestehehen zu 100% aus Feststoffen. Da Sie keine Lösemittel enthalten haben sie keinen Schwund.

Wegen der hohen Verarbeitungstemperaturen (120°C – 240°C)  sind sie auf temperaturresistente Werkstoffe beschränkt.

Von großen Vorteil ist, daß die Verklebung an sich reversibel ist, das heißt bei Temperaturerhöhung wird sie erneut weich und besitzt daher nur eine eingeschränkte Wärmebeständigkeit (in der Regel max. 80°C).

Nur einige wenige reaktive Schmelzklebstoffe erreichen einen höheren Wärmestand.

Beim Verkleben von gut wärmeleitenden Materialien, ist darauf zu achten, dass der Kleber nicht zu schnell erstarrt und dadurch die Oberfläche nicht richtig benetzen kann.

Schmelzkleber auf EVA (Ethylen-Vinyl-Acetat) und Polyester Basis werden in der Verpackungsindustrie (Kartonagenverklebung), Buchherstellung (Rückenleimung), Holz- und Möbelindustrie, sowie in der  Schuhindustrie verarbeitet. ( sehr kurze Abbindezeit /hohe Taktzahlen der Maschinen)

Schmelzkleber auf PA-(Polyamid)-Basis werden bei höheren Temperaturanforderungen und bei metallenen Fügeteilen eingesetzt.

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Bei den derzeitigen Temperaturen gibt es auch einen Hotmelt-Effekt – ich erlebe ihn derzeit bei langen Autofahrten.

Da klebt es – sogar ohne Klebstoff :-)

Gut Schmelz aus Ranstadt!

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