Archiv für Juni, 2010
Was bedeutet GHS?
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 30. Juni 2010
Diese Frage wurde und wird an unserer Hotline in den vergangenen Wochen öfters gestellt, da der erste Stichtag (01. Dezember 2010) immer näher rückt. Möglicherweise haben Sie diese Frage ja auch – und uns nur noch nicht gestellt.
Was bedeutet GHS? Für Sie? Und uns?
Fangen wir praktischerweise vorne an:
International gibt es zur Zeit verschiedene Systeme zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. So kann zum Beispiel ein und derselbe Stoff in Amerika als giftig, in China als nicht gefährlich und in der EU als gesundheitsschädlich eingestuft sein. Um diese Unterschiede aufzuheben und damit den Gesundheits- und Umweltschutz über die Grenzen hinaus zu verbessern, wurde unter der Federführung der UN (Vereinte Nationen) ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Kennzeichnung entwickelt.
Das neue System soll zusätzlich die Regelungen für den Gefahrguttransport sowie die gefahrstoffrechtlichen Regelungen vereinheitlichen. Langfristig werden Handelserleichterungen im Warenverkehr erwartet.
Das Global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) ist also ein weltweites System zur Vereinheitlichung und Angleichung der Einstufung bzw. Kennzeichnung von Chemikalien. Es ordnet die Gefahren, die mit der Benutzung chemischer Stoffe einhergehen neu, und stellt sicherheitsrelevante Daten auf Produkten (Kennzeichnungen) und Sicherheitsdatenblättern (MSDS) zur Verfügung.
Ziel und Elemente
Das Hauptziel von GHS besteht darin, die Gesundheit des Menschen und die Umwelt zu schützen. Zu diesem Zweck werden den Benutzern von Chemikalien fundierte Informationen über Gefahrstoffe zur Verfügung gestellt.
Zu den Standardelementen zählen Gefahrensymbole oder Gefahrenpiktogramme und Signalwörter, wie “Gefahr” und “Warnung”, sowie standardisierte Gefahrenhinweise, die auf Produktkennzeichnungen und Sicherheitsdatenblättern (SDS) verwendet werden.
Soviel zur Theorie – nun zur Praxis:
Die R- und S- Sätze werden durch Hazard statements (Gefahrenhinweise) und Precaution statements (Sicherheitshinweise) ersetzt. Das hatten wir vor GHS auch schon – jetzt heißt es eben anders – und es gibt ein schickes neues Logo.
Auffälligstes Merkmal für Sie sind die neuen rautenförmigen Bildchen (Piktogramme), die in Form und Inhalt sich deutlich von den orangefarbenen Symbolen abheben.
Für uns bedeutetet dies eine Umstellung von Etiketten und Sicherheitsdatenblättern ohne großen Kundennutzen. Das hohe Schutzniveau wird sich in Deutschland nicht weiter erhöhen. Die Neueinstufung der Chemikalien erfolgt ausschließlich nach formalen Kriterien und nicht aufgrund von neuen wissenschaftlichen Ergebnissen.
Wir können also ganz gelassen dem ersten Stichtag entgegen sehen, zumal es eine Übergangszeit bis Mitte 2015 gibt. Da können wir uns gemeinsam in aller Ruhe an das Thema herantasten.
Wer sich die neuen Piktogramme anschauen möchte, findet hier eine Übersicht.
Den Leitfaden zur Umsetzung der Europäischen GHS-Verordnung haben wir als Download für Sie hinterlegt. Hier finden Sie alle Fristen und eine Schritt für Schritt-Anleitung.
Weitere rechtliche Hintergründe und Vorschriften finden Sie hier:
Die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Europarates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 ist seit dem 20.01.2009 in Kraft.
Kleben fürs Leben – und das klebfrische Magazin als Download
Verfasst von Michael Windecker unter Firmen-Informationen am 29. Juni 2010
Endlich positivere Nachrichten aus unserer Branche. Pünktlich zum Sommerbeginn ist die zweite Ausgabe unseres Klebstoffmagazins fertig geworden. Nun liegt es frisch gedruckt (und geklebt) auf meinem Schreibtisch und wartet auf seinen Versand zur Wochenmitte.
Für die ganz Eiligen unter Ihnen gibt es erstmaligst das Magazin vorab anzuschauen und auf Wunsch auch downzuloaden.
P.S.: Für alle, die unser letztjähriges Magazin verpasst haben, gibt es hier nun die Möglichkeit dies nachzuholen. Super – was heute elektronisch möglich ist, oder?
Hier ist der fröhliche Download!
Wir wünschen Ihnen mit unserer Lektüre einen tollen Start in Sommer und schöne Ferien!
Lösen SIE Einstein’s Rätsel? E=m x c²
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Aussergewöhnliches am 28. Juni 2010
Albert Einstein verfasste dieses legendäre Rätsel, von dem er behauptete, 98% der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen. Gehören Sie zu den 2% der intelligentesten Personen auf der Welt?
Diese spannende Aufgabe stellte mir letztens der Pellet-Heizungsbauer meines Vertrauens. Die Lösung gibt es schon in wenigen Tagen. Möchten Sie sich noch kurzfristig an dem Rätsel bzw. an der wissen-schaflichen Aufarbeitung beteiligen? Hier ist der Link dazu. Versuchen Sie sich ruhig daran und halten Sie die Ehre der Kleber hoch.
Viel Erfolg!
Warum eigentlich kleben? – Die Fragen unserer Kunden
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 25. Juni 2010
Warum eigentlich kleben? Stellen sich da nicht immer wieder die gleichen Fragen:
- Hält das überhaupt?
- Wie lange hält es?
- Wie funktioniert die Verklebung bei unserer Produktion in der Praxis?
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Hier ein kleiner Auszug aus den TOP 10, der sehr häufig gestellten Fragen unserer Kunden und Interessenten.
- Zur Beruhigung, weltweit bewähren sich immer mehr Verklebungen im industriellen Alltag. Techniken wie Schweißen, Löten, Nieten oder Schrauben sind noch vorherrschend aber das Kleben hat sich mit bemerkenswerten Erfolgen etabliert. In einigen Bereichen sind wir Kleber sogar schon führend – eine Schlüsseltechnologie sozusagen.
Geniessen Sie diesbezüglich meinen Beitrag über Parasols! - Neue Materialkombinationen, die vorher nicht möglich waren, und neue Ansprüche an die Endprodukte eröffnen ständig neue Entwicklungen. Insbesondere im Hochtechnologiebereich und beim Hybrid-Fügen kommen die Vorteile des Klebens voll zur Geltung und können sogar mit anderen Fügetechniken kombiniert werden. Highlights sind hier der Automobil- und Flugzeugbau.
- Mit der Klebtechnik können fast alle festen Materialien miteinander verbunden werden. Viele Materialkombinationen sind hier möglich (Kunststoff/Metall, Glas/Metall, u.v.m.), teilweise ohne hohen maschinellen Aufwand.
- Verklebungen sind materialschonend (kein Zerstören wie bei traditionellen Fügetechniken), flexibel (auf den Anwender abstimmbar) und praktisch (Zusatzfunktionen wie Abdichten, Korrosionsschutz oder Vibrationsdämpfung lassen sich integrieren).
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Selbstverständlich versuchen wir Ihnen zu allen Punkten Ihres Anforderungsprofils die beste Lösung zu bieten. Bei der Auswahl des Klebstoffes fließen die Belastungen durch die Mechanik genauso wie die Einflüsse von Temperatur, Flüssigkeiten, Gas oder UV ein. Am Ende stehen Empfehlungen für die richtige Klebstoffwahl als auch für die optimale Geometrie (manchmal muß etwas umgestaltet werden) und deren Vorbehandlung.
Ziel ist eine erfolgreiche Klebeverbindung, die der Dauerbeanspruchung standhält.
Das geklebte Haus
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 23. Juni 2010
Parasols in Sevilla
Mit Klebstoff bauen
Ja, Sie haben richtig gehört – mit Klebstoff kann man kleine und grosse Wunderwerke bauen. Ein interessantes Beispiel diesbezüglich sind die sogenannten Parasols in Sevilla, Spanien.
Die neuartigen pilzförmigen Gebäude werden nicht verschraubt, sondern die Holz -Bauteile werden geklebt. Damit das Haus in Spaniens Sonne nicht “schmilzt”, muss der Klebstoff Temperaturen über 60 Grad aushalten. Die Temperaturfestigkeit der geklebten Teile wurden durch eine Nachbehandlung optimiert.
Der neue Mittelpunkt des Plaza de la Encarnación in Sevilla: Die Metropol Parasols.
Die pilzartige Struktur des Bauwerks ist aufsehenerregendes Kunstwerk und bautechnische Pionierleistung zugleich. Sogar tragende Bauteile bestehen aus filigranen Furnierschichtholzträgern, nur für die Aufzüge gab es Betonunterstützung. Diese sind über Gewindestangen miteinander verklebt.
Mechanische Verbindungen schieden aus optischen und Gewichtsgründen aus. Die beschichtete Holzvariante war bei ähnlicher Haltbarkeit zusätzlich wesentlich günstiger.
Hohe Temperaturen (über 60°C) und Sonneneinstrahlung auf den Bauteilen können den Klebstoffen zusetzen. Im schlimmsten Fall erweicht der Klebstoff und die Fügeteile trennen sich.
Kommt Ihnen die Geschichte (Annäherung an die Sonne) bekannt vor? Ikarus lässt grüßen.
Viele Standard-Klebstoffe sind auf Temperaturen bis zu 60 Grad ausgelegt und somit stark belastet. Bei einer Bauteilprüfung, veranlasst durch die Bauaufsichtbehörden, wurde die thermische Belastung mit dem Grenzwert überprüft.
“Wir haben ermittelt, welche Temperaturen am Standort im ungünstigsten Fall auftreten, und simuliert, zu welchen Temperaturen dies in den Baumaterialien führt”, sagt Dirk Kruse, Leiter der Abteilung Bautechnik und Konstruktion. “Dabei zeigte sich, dass die Temperaturen im Klebstoff fast 60 Grad erreichen können und damit zu nahe am Grenzwert liegen.” Anschließende Tests mit drei Probebauteilen in einer Klimakammer bestätigten das Ergebnis.
Beim Klebstoff musste nachgebessert werden. Die Temperaturfestigkeit des Klebstoffs lässt sich verbessern, indem man die Bauteile “tempert“, dh. die geklebten Bauteile werden nochmals als Ganzes erhitzt.
Laut des Institutes treten Nachhärtungsreaktionen ein. Der Klebstoff verflüssigt sich nicht mehr so leicht und bleibt bis zu 70 Grad Celsius stabil. Unserer Meinung nach verbessern sich durch das Tempern die innere Stabilität durch Molekülverteilung und die Spannung des Bauteils wird hierdurch verringert.
Alternativ hätte unser DEKApur universal zum Einsatz kommen können. Hier liegt der getestete Temperaturstand locker über dem gefordertem Grenzwert.
“Lösungen wie diese werden helfen, die Klebetechnik stärker im Bauwesen zu verankern”, ist sich Kruse sicher. Während Klebstoffverbindungen in der Luftfahrtindustrie in großem Umfang eingesetzt werden, steckt das Kleben von tragenden Anwendungen im Bauwesen noch in den Kinderschuhen.
Das Kleben als anerkannte Fügemethode eröffnet den Architekten neue Freiräume und Möglichkeiten. Geklebte Verbindungen sind viel flexibler und erlauben kompliziertere Konstruktionen als mechanische Verbindungen, da sie die Grundeigenschaften des Materials nicht beeinflussen und es nicht beschädigen (z.B.: Schweißnaht oder Niet)
Die Automobilindustrie hat dies schon längst erkannt. Leichtbau und gewagte Formen gehen oftmals auf erfolgreiche Verklebungen beim Automobilbau zurück.
Wann dürfen wir Sie in einem Klebstoff-Haus begrüßen?
Kleben mal anders: Fussball-WM live im Internet
Verfasst von Michael Windecker unter Link-Empfehlung am 22. Juni 2010
Was tun, wenn man im Büro sitzt, dort keinen Fernseher hat und doch das eine oder andere Fussball-Spiel live sehen möchte. Das ist überhaupt kein Problem, wenn Sie im Büro einen PC mit DSL-Anschluss haben.
So können Sie am Bildschirm “kleben”
Das Zauberwort heisst Video-Livestreams. ARD und ZDF sind so nett und zeigen unter sportschau.de und in der ZDF Mediathek die Spiele live. Heute ist das ZDF dran, also klicken Sie einfach auf den Link der ZDF-Mediathek und dann auf den Menüpunkt “Live”. Und schon können Sie am Bildschirm “kleben” (wenn es der Chef erlaubt oder Sie Ihr eigener Chef sind).
Auch RTL bietet einen Video-Stream, unter sport.de.
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So, das war meine Linkempfehlung in Sachen Fussball – nun machen Sie was Schönes daraus
Rohkaffeepreise steigen drastisch – Auswirkungen unklar!
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 21. Juni 2010
Die Rohkaffeepreise sind laut Zeitungsnews drastisch gestiegen. In nur fünf Tagen stieg der Arabica-Bohnen-Preis um rund 20% auf 160 US-Cents per Pfund. Der höchste Stand seit März 2008.
Auswirkungen auf den Endverbraucher sind unklar, d.h. Preiserhöhungen sind fraglich. Warum fraglich? Weil im Gegensatz zu unserer Klebstoff-Fertigung der Preis für den Rohkaffee nur einen sehr kleinen Teil des Endverbraucherpreises ausmacht. Die Kaffeesteuer allein beträgt schon 1,10€, die Mehrwertsteuer erhöht den Steueranteil zusätzlich. Handelsmargen und Boni belasten den Gesamtpreis erheblich.
Die Kosten für Verarbeitung, Verpackung und Vertrieb machen nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten aus. Also, Rohstoffkostensteigerung sind nicht gleichbedeutend mit Preiserhöhungen.
Ganz unterschiedlich verhält sich unsere Branche. Bei einigen Rezepturen liegen die Rohstoffkosten deutlich über 40%. Insbesondere unsere Lösemittel-Klebstoffe sind sehr schwankungsanfällig. Wenn die Preise für Ketone, eine unserer wichtigsten Lösemittelgruppen, wie in den vergangenen Wochen fast explodieren (bei MEK teilweise um 45% in den vergangenen sechs bis acht Wochen) sind Preiserhöhungen unumgänglich. Bei einem Lösemittelgehalt von 70-80% der Gesamtrezeptur kann sich jeder Laie ausrechnen wie sich das pro kg Klebstoff verteuern muss.
Fazit: Rohstoffkostensteigerung bei den Klebstoffen gleichbedeutend mit Preiserhöhungen.
Leider werden wir aus diesen Gründen in naher Zukunft unsere Preise der Rohstoffkostensituation anpassen müssen, auch wenn das zu Beginn des Aufschwungs der Gesamtwirtschaft für einige Kunden schmerzhaft wird.
WM 2010- Nur Italien nicht! (Wer den Cup gewinnt,…..)
Verfasst von Michael Windecker unter Rund ums Internet am 18. Juni 2010
“Dieses Lied & das Video sind als ein großer Spaß zu verstehen! Hier wird mit einer gehörigen Portion Selbst-Ironie am Ende und viel Humor mittendrin das Thema “italienischer Fussball” thematisiert! Die Italiener als Nation und italienische Mitmenschen genießen unseren allergrößten Respekt.”
Diesem Zitat der Songschreiber möchte mich anschließen, aber ‘Spaß muss sein’.
Ich fand diesen Song auf Anhieb witzig und im Büro kam er auch gut an. Insgeheim enthält er vielleicht doch evtl. einige Wahrheiten, oder? Schauen Sie einfach selbst unter WM Song 2010
Teilen Sie Ihre Meinung doch einfach mit. Vielleicht finden Sie auch einige Highlights, an denen Sie uns teilhaben lassen möchten.
So, aber nun muß ich mich sputen, denn nur wenn der Schreibtisch einigermassen abgearbeitet ist, dürfen wir zum gemeinsamen Public viewing. Trikot und Uwe Seeler? nein ich meine
Vuvuzela!
einpacken und meine Kleine, auf eigenen Wunsch, früher aus dem Kindergarten geholt und ab geht’s.
TUIS – endlich auch eine App für Kleber :-)
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 16. Juni 2010
Sie sind Feuerwehrmann/frau oder Polizist und treffen an einer Unfallstelle ein. Möglicherweise gibt es Chaos, Verletzte und Menschen, die durcheinander sind. Und dann noch das: Chemikalien sind am Unfallort, möglicherweise leckgeschlagen, teilweise ausgelaufen. Lassen Sie Ihrer Fantasie mal so richtig freien Lauf.
Uups – wie fühlt sich der Feuerwehrmann, die Feuerwehrfrau wohl?
Nun ist guter Rat teuer? Nein! Denn hier kommt die gute Nachricht und alle Feuerwehrleute und Polizisten können aufatmen.
Ab sofort gibt es einen direkten Draht zum umfangreichen Chemikalien-Know-how – rufen Sie einfach eine Werkfeuerwehr der chemischen Industrie zu Hilfe.
Das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem TUIS leistet seit 1982 bei Transport- und Lagerunfällen mit chemischen Produkten in ganz Deutschland schnelle, sachgerechte und unbürokratische Hilfe. An TUIS sind rund 130 Chemieunternehmen mit ihren Werkfeuerwehren und Spezialisten wie Chemiker, Toxikologen oder Fachleuten aus der Produktion beteiligt. Die TUIS-Mitgliedsunternehmen sind rund um die Uhr und jeden Tag im Jahr telefonisch für Öffentliche Dienststellen wie Feuerwehr, Polizei und andere Katastrophenschutzhelfer sowie die Deutsche Bahn AG erreichbar.
Zitat von der Homepage des Verbandes der chemischen Industrie
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TUIS-App für (zunächst) iPhone und iPad
Nun haben wir Kleber also unsere eigene App – TUIS sei Dank. TUIS ist eine Datenbank, in der Sie am Unfallort nach der nächstgelegenen Werkfeuerwehr suchen können. Oder Sie geben die UN-Nummer ein und finden kompetente Fachleute. Hinter der TUIS-App steht die Erfahrung des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems der deutschen chemischen Industrie.
Schauen wir uns das genau an!
Die Datenbank des Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystems (TUIS) ist als Programm für das iPhone oder iPad (zunächst) verfügbar.
Das TUIS-App ermittelt automatisch am Unfallort die nächstgelegene Feuerwehr aus dem TUIS-Netzwerk. Diese kann man per Knopfdruck anrufen. Ist die internationale Stoffnummer bekannt, so kann man auch diese eingeben. Sie finden Sie auf orangefarbenen Warntafeln im Heck des LKW’s.
Die obere Nummer zeigt die Gefahren (z.B.: entzündbar =33 und die untere Nummer ist die UN Nummer des Stoffes z.B.: 1203= Benzin).
Das App zeigt Ihnen dann die nächste Werkfeuerwehr an, die für den verunglückten Stoff kompetent ist. Übrigens sind die Nummern weltweit gleich!
„Die Funktionen dieser neuen Geräte, beispielsweise die exakte automatische Ermittlung des eigenen Standortes, sind für TUIS besonders gut geeignet“, betonte Dipl.-Ing. Rolf Haselhorst, Vorsitzender des Arbeitskreises TUIS im Verband der Chemischen Industrie (VCI), auf der Interschutz in Leipzig.
Die Ruffunktion des TUIS-Apps ist hauptsächlich für Feuerwehr, Polizei und Hilfsdienste bestimmt. „Damit nehmen die Unternehmen der deutschen chemischen Industrie ihre Verantwortung für die Sicherheit von Transporten mit chemischen Produkten wahr. Denn TUIS ist und bleibt ein ganz wichtiges Beispiel für das verantwortliche Handeln der chemischen Industrie, das wir weltweit Responsible Care nennen“, so Haselhorst.
Also ich finde das eine ziemlich gute Sache – und wenn Sie viel auf der Autobahn unterwegs sind, dann laden Sie sich am besten jetzt gleich diese kleine Anwendung herunter – klar, sofern Sie ein iPhone haben.
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Tolle Sache – für die Sicherheit und die Unterstützung der Helfer in Notfällen.
Und ganz nebenbei habe ich bei meinen Kids Zusatzpunkte eingefahren – als Unternehmer einer hippen Branche. Cool, oder?
Kleben und Fußball- Ein riesiges Thema
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines am 14. Juni 2010
Durban (dpa) – Erst explodierte Lukas Podolski mit seiner linken Klebe – dann zündete auch noch Miroslav Klose. Die Fußball-WM beginnt – und prompt trifft der Torschützenkönig von 2006 wieder.
So beginnen heute viele Zeitungen Ihre Berichte über den Super WM Start. War schon beeindruckend, oder?
O.K. – die Klebe hat nicht direkt mit unserer Branche zu tun, hier ist ein starker linker Fuß gemeint. Begriffe aus unserer Branche sind mehr der Kleber (der- oder diejenige der/ die verklebt) oder Klebststoff, der Stoff mit dem verklebt wird. Aber auch ohne Klebe gibt es reichlich aus dem WM-Umfeld zu berichten. Als ein Highlight gilt hier der geklebte Ball.
Der neue WM-Ball heißt „Jabulani“ stammt und bedeutet übersetzt „feiern“ oder „zelebrieren“(aus dem Sprachgut der Zulus). Die neu entwickelte Außenhaut des Balls mit nur acht zusammen-geklebten Platten soll ein stabiles Flugverhalten und eine perfekte Griffigkeit bei allen Bedingungen erlauben. Laut Hersteller ist„Jabulani“ sei der rundeste Ball, den es je gegeben hat.
Nomen est omen. Ich glaube gefeiert haben wir in Deutschland gestern Abend reichlich,oder?
In diesem Bereich geht die Entwicklung jedenfalls in Riesenschritten voran. Der für die Europa-meisterschaft 2004 in Portugal entwickelte Roteiro, wurde erstmals nicht zusammengenäht sondern verklebt und bestand nur aus dem Kunststoff Polyurethan. Durch die neuartige Herstellung sollte die Aufnahme von Wasser verhindert und der Ball langlebiger werden. Hat vielleicht noch einen EM Ball in Benutzung?
Mal sehen wer oder was noch so alles klebt bei der WM. Welcher Trainer klebt evtl. bald nicht mehr an seinem Stuhl?
Vielleicht gibt es ja schon den ein oder anderen Klebe-Tipp? Lassen Sie es uns einfach wissen!





