Wie sich Design auf die Klebekraft auswirkt


Während der Urlaubsvorbereitungen bin ich beim Stöbern im Internet auf eine interessante Seite gestoßen. Die Veröffentlichungen der Max-Planck Gesellschaft unter max-wissen machen einen neugierig auf  Wissenschaft und Technik, sowie deren Ergebnisse. Mit dem Wissen der nachstehenden Veröffentlichung kann man nicht nur bei Frau, Kindern sowie dem Freundesumfeld schweren Eindruck schinden sondern auch noch reichlich für die tägliche Arbeit mit Klebstoffen ableiten.

Warum der Gecko, der mich aus dem Schlaf reißt, nicht von der Decke fällt bzw. Wie Gecko & Co die Materialforschung inspirieren (oder als download)

Für unsere Verklebungen können wir aus den Forschungen in der Nano-Welt grundsätzlich ableiten, das ein Kontakt immer dann entsteht,wenn sich zwei Flächen sich gut aneinder schmiegen (Auch ganz wichtig im Urlaub,oder?). An Rändern des Kontaktes setzen die Kräfte ein, die verantwortlich sind für die Haftung. (Van-der-Waals-Kraft). Hier lassen sich Naturgesetze entdecken, die bei der Auslegung einer Verklebung sehr wichtig werden.

Die Kontakttheorie ergibt das verblüffend einfache Gesetz: „Zerteile die Kontaktfläche in n kleinere Kontakte, wobei n eine natürliche Zahl ist, und steigere so die Kontaktkraft um den Faktor Wurzel n.“ Würde man also einen Kontakt in 10.000 kleinere Kontakte aufteilen, dann stiege die Haftkraft um den Faktor 100.

Durch die Kontakttheorie konnte das Instiut einen umfangreichen Wegweiser für die Haftung entwickeln.  Er  zeigt erstmals systematisch auf , wie die Größe,  das Material und das Design der Nanofasern die Haftkraft beeinflusst.

Beim Auslegungen der Verklebungen in der Planung ist das klebgerechte Konstruieren enorm wichtig,wie man an der obigen Formel ablesen kann. Durch das richtige Konstruieren der Klebflächen lassen sich auch große Kräfte mühelos übertragen. In Zusammenarbeit mit dem Bremer IFAM Institut für Klebetechnik versuchen, wir als Hersteller, die Grenzen des Klebens als neue Fügetechnik ständig  zu verschieben. Meistens sehr erfolgreich. Aber über die Zusammenarbeit mit dem IFAM demnächst mehr.

Ob die Geckos, die Gesetze auch alle kennen, wenn sie beim Beutezug auch durch unser Feriendomizil kraxeln?

Wäre ein neuer Forschungsansatz, oder?

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