Archiv für Kategorie Aussergewöhnliches

DEKALIN-Produkte im Alltag – Ihrem Alltag

Die Fertigstellung unserer Homepage naht – und wir statten die ersten Seiten fröhlich mit nützlichen Inhalten aus. Immer wieder fragen wir uns, ob es nicht eine gute Idee wäre, die Anwender unserer Produkte einmal darum zu bitten, uns zu zeigen, wie sie DEKALIN-Produkte im Alltag eingesetzt haben und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.

Nun haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist und wir bereiten gerade eine entsprechende Kampagne vor, mit sehr attraktiven Hauptpreisen.

Wenn Sie Lust haben, dann können Sie sich ja schon einmal vorbereiten und auch Ihren Fotoapparat “scharf” machen. Wir wollen sehen, wie Sie unsere Produkte einsetzen und wie wollen von Ihnen die schönsten Produktfotos.

Alles weitere in Kürze hier im Blog!

:-)

Keine Kommentare

André Tempel – Kunst in Wismar

André Tempel ist ein von uns unterstützter Künstler aus Dresden. Ich habe ja hier bereits einmal über seine Werke geschrieben.

André Tempel hat in Wismar auf den Scheiben des Hauses Mecklenburger Straße 10 eine „Wundernatur“ geschaffen:

ein künstliches, weißes Netz aus weißem Acryl.

Eine von sechs Stationen der Kunst-im-Stadtraum-Aktion 2009 „Natürlich Natur“ in Wismar.
„Wismar ist keine steinerne, sondern eine grüne Stadt“, begründete Senator Michael Berkhahn als Vertreter der Bürgermeisterin, dass eine Ausstellung unter diesem Motto in Wismar längst überfällig war. Miro Zahra, Ideengeberin, Kuratorin und auch teilnehmende Künstlerin: „Das Projekt ist ein eigenständiger Beitrag Wismars zur Bundesgartenschau in Schwerin.“ Sie möchte mit der Kunst im öffentlichen Stadtraum ganz bewusst die Menschen erreichen, die sonst nicht in Museen oder Galerien gehen.

Wie häufig und wunderschön unsere technischen Produkte für Kunst eingesetzt werden und eben welche Ergebnisse dabei entstehen, das begeistert mich jedesmal aufs Neue.
Insgesamt 11 m x 17 m Modern Art aus unserem Haus.

Bild Fenster Nahansicht

Super André, weiter so!

Ich freue mich schon auf die neue Ausstellung im PackHof, Museum Junge Kunst, in Frankfurt an der Oder vom 11.07 bis zum 19.09.2010.

Ich bin gespannt wie unsere Produkte in diesem Umfeld wirken. Schauen Sie doch einfach mal vorbei, wenn Sie in der Nähe sind.

, , ,

Keine Kommentare

Fussball WM Quiz 2010 – Was hat der Fußball mit dem Kleben zu tun?

Wer klebt, gewinnt!

Die WM ist in vollem Gange und mit Uruguay und den Niederlanden haben sich die ersten beiden Mannschaften für das Halbfinale qualifiziert.
Deutschland und Spanien haben nachgezogen.
Alles ist in den nächsten Spielrunden noch möglich. Es bleibt also spannend, auch für uns ;-)

Und für alle, die es nicht erwarten können, haben die Redakteure unseres Top Fachmagazins Adhäsion Kleben & Dichten zum Zeitvertreib ein Gewinnspiel für Euch zusammengestellt!

Wer unseren Blog regelmäßig liest (und wer tut das nicht), findet einige Hinweise auf die Lösungen – z.B.: über den ersten geklebten Ball überhaupt oder das Kleber immer Menschen sind, manchmal auch Brasilanische.

:-)

Nur über den Spieler vom BVB, der 1966 bei der WM gegen Spanien mit seinem Linksfuß den Ausgleich schoß, haben wir noch nicht berichtet.
Gegen Spanien – ob das ein Zeichen ist?

Viel Spaß mit dem Gewinnspiel – hier ist der Link!

Viel Erfolg wünscht das DEKA-Team ;-)

,

Keine Kommentare

Lösen SIE Einstein’s Rätsel? E=m x c²

Albert Einstein verfasste dieses legendäre Rätsel, von dem er behauptete, 98% der Weltbevölkerung seien nicht in der Lage, es zu lösen. Gehören Sie zu den 2% der intelligentesten Personen auf der Welt?

Diese spannende Aufgabe stellte mir letztens der Pellet-Heizungsbauer meines Vertrauens. Die Lösung gibt es schon in wenigen Tagen. Möchten Sie sich noch kurzfristig an dem Rätsel bzw. an der wissen-schaflichen Aufarbeitung beteiligen?   Hier ist der Link dazu. Versuchen Sie sich ruhig daran und halten Sie die Ehre der Kleber hoch.

Viel Erfolg!

, ,

Keine Kommentare

Das geklebte Haus

Parasols in Sevilla

Mit Klebstoff bauen

Ja, Sie haben richtig gehört – mit Klebstoff kann man kleine und grosse Wunderwerke bauen. Ein interessantes Beispiel diesbezüglich sind die sogenannten Parasols in Sevilla, Spanien.

Die neuartigen pilzförmigen Gebäude werden nicht verschraubt, sondern die Holz -Bauteile werden geklebt. Damit das Haus in Spaniens Sonne nicht “schmilzt”, muss der Klebstoff Temperaturen über 60 Grad aushalten. Die Temperaturfestigkeit der geklebten Teile wurden durch eine Nachbehandlung optimiert.

Der neue Mittelpunkt des Plaza de la Encarnación in Sevilla: Die Metropol Parasols.

Die pilzartige Struktur des Bauwerks ist aufsehenerregendes Kunstwerk und bautechnische Pionierleistung zugleich. Sogar tragende Bauteile bestehen aus filigranen Furnierschichtholzträgern, nur für die Aufzüge gab es Betonunterstützung. Diese sind über Gewindestangen miteinander verklebt.
Mechanische Verbindungen schieden aus optischen und Gewichtsgründen aus. Die beschichtete Holzvariante war bei ähnlicher Haltbarkeit zusätzlich wesentlich günstiger.

Hohe Temperaturen (über 60°C) und Sonneneinstrahlung auf den Bauteilen können den Klebstoffen zusetzen. Im schlimmsten Fall erweicht der Klebstoff und die Fügeteile trennen sich.

Kommt Ihnen die Geschichte (Annäherung an die Sonne) bekannt vor? Ikarus lässt grüßen.

Viele Standard-Klebstoffe sind auf Temperaturen bis zu 60 Grad ausgelegt und somit stark belastet. Bei einer Bauteilprüfung, veranlasst durch die Bauaufsichtbehörden, wurde die thermische Belastung mit dem Grenzwert überprüft.

“Wir haben ermittelt, welche Temperaturen am Standort im ungünstigsten Fall auftreten, und simuliert, zu welchen Temperaturen dies in den Baumaterialien führt”, sagt Dirk Kruse, Leiter der Abteilung Bautechnik und Konstruktion. “Dabei zeigte sich, dass die Temperaturen im Klebstoff fast 60 Grad erreichen können und damit zu nahe am Grenzwert liegen.” Anschließende Tests mit drei Probebauteilen in einer Klimakammer bestätigten das Ergebnis.

Beim Klebstoff musste nachgebessert werden. Die Temperaturfestigkeit des Klebstoffs lässt sich verbessern, indem man die Bauteile “tempert“, dh. die geklebten Bauteile werden nochmals als Ganzes erhitzt.

Laut des Institutes treten Nachhärtungsreaktionen ein. Der Klebstoff  verflüssigt sich nicht mehr so leicht und bleibt bis zu 70 Grad Celsius stabil. Unserer Meinung nach verbessern sich durch das Tempern die innere Stabilität durch Molekülverteilung und die Spannung des Bauteils wird hierdurch verringert.

Alternativ hätte unser DEKApur universal zum Einsatz kommen können. Hier liegt der getestete Temperaturstand locker über dem gefordertem Grenzwert.

“Lösungen wie diese werden helfen, die Klebetechnik stärker im Bauwesen zu verankern”, ist sich Kruse sicher. Während Klebstoffverbindungen in der Luftfahrtindustrie in großem Umfang eingesetzt werden, steckt das Kleben von tragenden Anwendungen im Bauwesen noch in den Kinderschuhen.

Das Kleben als anerkannte Fügemethode eröffnet den Architekten neue Freiräume und Möglichkeiten. Geklebte Verbindungen sind viel flexibler und erlauben kompliziertere Konstruktionen als mechanische Verbindungen, da sie die Grundeigenschaften des Materials nicht beeinflussen und es nicht beschädigen (z.B.: Schweißnaht oder Niet)

Die Automobilindustrie hat dies schon längst erkannt. Leichtbau und gewagte Formen gehen oftmals auf erfolgreiche Verklebungen beim Automobilbau zurück.

Wann dürfen wir Sie in einem Klebstoff-Haus begrüßen?

, ,

2 Kommentare

Klebstoff aus der Steinzeit- wir schreiben Geschichte um, oder?

In der Gegend von Jülich wurde der älteste Klebstoff - nicht der älteste Kleber- gefunden. Bis vor kurzem ging man davon aus, daß das Kleben erst vor 45000 Jahren erfunden wurde und sein Einsatz oftmals  zufällig genutzt wurde.

Bei Ausgrabungen eines Lagerplatzes aus der Altsteinzeit wurden 83 Feuersteinklingen mit Resten von Birkenpech (der erste Allround Klebstoff der Welt) gefunden. Erste Analysen datieren die Fundstücke auf ca. 120000 Jahre. Mit diesem Klebstoff haben unsere urzeitlichen Kleber-Vorfahren schmale Steinklingen zusäzlich an die Speerspitzen gefügt um den Jagderfolg zu vergrössern. Eines der ersten Komposit-Geräte war hergestellt. Hier könnte sich die Automobilindustrie ein Beispiel nehmen, denn schon damals waren die gleichen Eigenschaften wie heute ausschlagebend.

Die Klebstoffe verleihen den fertigen Bauteilen höhere Steifigkeit, mechanische Festigkeit und Wärmeformbeständigkeit (siehe Industrieanzeiger 27/2008 Faserverbundstoffe). Interessant,oder?

Auch wenn die Entdeckung des Urzeit-Kunststoffes zufällig war, begeistern mich die damaligen Analysefähigkeiten, denn dieser Klebstoff ist nur unter Luftabschluss, bei hohen Temperaturen, aus Birkenrinde herzustellen. Auf Grund der grossen Menge der Fundstücke gehen die Forscher von einer Fabrikations-Stätte im RheinischenThissen aus. Selbst in archäologischen Fachkreisen werden diese Techniken als modern und als überraschender Leistungsbeweis für diese Zeit eingestuft.

Schade, diese Informationen hätte mein Junior am Jahresanfang bestimmt gut in seine Steinzeithausarbeit einbinden können

Für den Fall daß ich Sie neugierig gemacht habe oder Sie noch einen tollen Ausflug suchen, finden Sie weitere Informationen im LVR-Museum in Bonn. Zur Zeit ist unser Vorgänger-Klebstoff dort sogar Fundstück des Monats.

, , , , ,

Keine Kommentare

Löwenzahn – einmal ganz anders betrachtet

Gummi aus Löwenzahn

Als meine kleine Tochter am Wochenende bei uns im Garten Löwenzahn pflückte, erinnerte ich mich an meine Kindheit.

Wer von Ihnen als Kind Löwenzahnblüten gepflückt hat, kennt die weiße Flüssigkeit, die beim Pflücken aus den Stengeln austritt. Zäh, milchig, klebrig – und was dort an den Kinderhänden klebt – gibt es für die Klebstoffindustrie als begehrten Natur-Rohstoff: Naturkautschuk.

Dieser Rohstoff “beglückt” über 25.000 Produkte unseres täglichen Lebens, die den natürlichen Gummi-Stoff beinhalten.

Autoreifen, Schläuche, Handschuhe, Kappen von Flaschen sind nur wenige Beispiele für die Vielfalt rund um den natürlichen Klebstoff. Manches unserer Produkte wäre ohne den Naturkautschuk nicht elastisch genug. Seine Doppelbindung im Polymer ist zuständig für die Vernetzung und erhöht den Temperaturstand sowie die Beständigkeit gegen Medien. Der Großteil, des von uns eingesetzten Kautschuks stammt von Gummibäumen in Südostasien und Brasilien.

Zur Zeit erschwert ein Pilz den Anbau: In Südamerika hat er die Pflanzen in solchem Ausmaß befallen, dass sie kaum noch in großen Flächen angebaut werden. Die Krankheit hat nun auch die Anbaugebiete in Südostasien erreicht. Dort läßt sich der Pilz noch mit Fungiziden eindämmen. Würde er sich ausbreiten, hätten voraussichtlich die Chemikalien keine Chance mehr. Die Kautschukindustrie würde in diesem Fall zusammen brechen.

Forscher arbeiten an unterschiedlichen Alternativ-Quellen und tatsächlich eben auch mit dem Löwenzahn. Aus dieser Pflanze wurde bereits im zweiten Weltkrieg Kautschuk gewonnen. Wird eine Löwenzahn-Pflanze verwundet, tropft Naturkatschuk aus der Pflanze heraus. Er ist jedoch schwer zu nutzen, weil er sofort polymerisiert.

Denken Sie nur an Ihre klebrigen Kinderhände!

Nach einer Pressemeldung des Fraunhofer Instiutes (IME) sind schlaue Köpfe der großangelegten Kautschukproduktion aus Löwenzahn einen Schritt näher gekommen.

“Wir haben das Enzym gefunden, das für die schnelle Polymerisation verantwortlich ist und haben dieses ausgeschaltet”, sagt Prof. Dr. Dirk Prüfer, Abteilungsleiter am IME.
“Wird die Pflanze beschädigt, fließt das Latex heraus statt zu polymerisieren. Wir erhalten etwa die vier- bis fünffache Menge wie üblich. Würden die Pflanzen großtechnisch angebaut, ließen sich so auf einem Hektar 500 bis 1.000 Kilogramm Latex pro Vegetationsperiode produzieren.”

Sehen Sie das Faszinierende am Kleben! Es lässt mir auch am Wochenende keine Ruhe.

P.S.: Als Tipp frischer Naturkatschuk- insbesondere von Kinderhänden lässt sich am besten mit warmem Wasser und einer Seifenlauge entfernen.

, , ,

Keine Kommentare

Post-it und was man daraus lernen kann

Ich werde beim Genuss eines Blog-Artikels von Burkhard Schneider gerade an den Geburtstag der kleinen Helferlein “Post-it” erinnert. Was für ein schönes Produkt aus dem Bereich des Klebens.

In seinem Artikel beschreibt Burkhard Schneider sehr schön, dass Ideen, die nicht auf Anhieb zu funktionieren scheinen, nicht gleich in den Papierkorb gehören, sondern erst einmal in die “Warteschlange”.

(c) Pixelio / delater

Denn die Post-it sind aus einer Idee, die in ihrem Ursprung nicht funktionierte, entstanden und sind heute noch immer (es gibt sie seit 1975) ein echter Verkaufshit.

Fazit:

nur weil es nicht gleich wie gedacht funktioniert, gehört “es” noch lange nicht in die Tonne ;-)

Keine Kommentare

Tape Art – Kunst mit dem Klebeband

Ja, ich bin schon stolz, was sich aus unseren Produkten so alles machen lässt.

Da wäre beispielsweise ein neuer Kunst-Trend: Tape Art.

Zur Freude von Hausbesitzern wird nicht mehr gesprüht, sondern es wird geklebt. Mit Klebeband. Auf Strassen, an Hauswänden und sonstigen geeigneten Stellen.

In die öffentliche Aufmerksamkeit brachte das Thema vor kurzem der Künstler El Bocho mit seinem Tape Art Weltrekord. Der Berliner Streetart Künstler versah die 1100 qm große Fläche des ehemaligen Berliner Stadtbades mit einem Tape Art Kunstwerk, welches in dieser Größe vorher noch nicht da gewesen war. Das war am 4. Juli 2009 in Berlin.

Auf der Homepage von El Bocho ist das grandiose Kunstwerk zu bestaunen.

Und hier ein älteres Video, das sehr schön zeigt, wie Tape Art Künstler wirken.

:-)

Keine Kommentare

Klebstoff als Klebeband im Körper – Gecko-Pflaster

Ich lese gerade eine ältere Ausgabe der Zeitschrift “Kleben fürs Leben” (Ausgabe 2008) und dort einen Artikel über die Verwendung von Klebstoffen in der Medizin.

Vom Haftprinzip von Echsen, Geckos respektive ihrer Füße, haben sich Forscher inspirieren lassen und eine High-Tech-Klebe-Bandage entwickelt. Mit diesem sich selbst auflösenden “Gecko-Pflaster” könnten wohl schon bald Wunden im Inneren des Körpers geklebt werden.

Cool, oder?

Und da die Klebe-Bandage beliebig gefaltet werden kann, lässt sie sich auch bei schwer zu nähenden Wunden verwenden. Mit einem speziellen Klebstoff aus einem Zuckerpolymer kann die Bandage auch in feuchten “Umgebungen” verwendet werden.

Ist schon faszinierend, was wir Menschen so alles “bauen”.

Keine Kommentare



abdichten Acryl Aqua Bedeutung Klebstoffe Beflammen Blog-Aktion Bloggen Butyl Cabrio Caravan caravaning Comedy Corona Dekalin Dichten Dichtungsmasse Egersdörfer falten Fussball WM 2010 Glas Internet IPA Kantenleisten Kleben Kleber Klebstoff Klebstoff Auswahl Klebstoffe Kunst Lagerung Plastigum Reinraum reparieren Rund um den Caravan Schlagwort hinzufügen Schäden Silicon storytelling Teppichboden Umwelt United-Domains Verdeck Wasserdampf Weichmacher Wohnwagen

WP SlimStat