Archiv für Kategorie Tipps und Tricks
Unterbodenschutz aber richtig – für Campingfreunde und andere
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Produktinformationen, Tipps und Tricks am 14. März 2012
Eine typische Frage, die uns in diesen Tagen immer wieder erreicht, lautet so:
Mein Wohnmobil, das nun gute 10 Jahre alt ist, hat einen Holzunterboden. Den Farbanstrich des Holzunterbodens möchte ich nun erneuern, er scheint es zu brauchen. Womit kann ich die Bodenplatte bearbeiten?
Das ist das Schöne am Frühling: Nicht nur die Temperaturen steigen, sondern es macht sich überall eine neue Aktivität breit und dies auch im Caravan-Bereich. Da werden die guten Caravane und Wohnmobile wieder entmottet und aus der Winteruhe geholt. Erste Reinigungsarbeiten stehen an und es wird sich schon für die anstehende Out-Door-Saison gerüstet.
Mit diesem Blogbeitrag möchte ich die oben gestellte Frage beantworten.
Camping-, Caravan- und Out-Door Freunde – das neue Bordbuch 2012 ist ab sofort erhältlich
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten, Link-Empfehlung, Produktinformationen, Tipps und Tricks am 5. März 2012
Das Bordbuch 2012
das Campinghighlight des Jahres
Produktinformation und Technik rund um Reisemobil, Caravan und Trekking sind Thema im alljährlich erscheinenden Bordbuch. Auf über 200 Seiten werden nicht nur Produkte und Technik – verständlich auch für den Einsteiger – ausführlich erklärt, sondern auch der Reiseprofi kommt auf seine Kosten. Technische Experten-Tipps finden sich darin ebenso wie Reisestorys innerhalb Europas aber auch weit darüber hinaus. Der Anspruch vom „Bordbuch“ war und ist es die Plattform der Besten zu sein und immer die interessantesten Geschichten am Start zu haben.
Wir freuen uns mit unserem Partner GUG aus Ahaus wiederum Teil dieses tollen Buches sein zu dürfen.
Selbstverständlich haben wir unseren Teil dazu beigetragen und hochbrisante Fachinformationen sowie Insider Tipps preis gegeben. Einen kleinen Vorabeinblick erhalten Sie hier oder auf unserer Homepage. Das ganze Bordbuch erhalten Sie hier oder bei dem nächstgelegenen Frankana Fachhändler.
Neu zu unserem Team ist in diesem Jahr Konny Reimann gekommen. Bekannt als etwas schräger TV-Auswanderer haben wir ihn als Ausbauprofi der etwas anderen Art kennen gelernt. Ein absolut lesenswertes Werk! Viel Spaß!
Frühjahrsputz – Tipps für Caravan-, Wohnwagen- und Out-Door-Freunde
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten, Produktinformationen, Tipps und Tricks am 23. Februar 2012
Frühjahrsputz - oder wie mein Wohn-Wagen und Reisemobil den Winter besser verkraftet!
Wind und Wetter lassen Reisemobile und Wohnwagen schnell altern!
Die lange Standzeit und der Winter haben Spuren am Wohnmobil und Caravan hinterlassen. Ob festgetrocknete Fliegen oder klebriges Harz von Bäumen oder kleine, aber sichtbare Steinschläge bis hin zum modernden Laub der letzten Herbsttage – am Wohngefährt bleibt so allerlei “hängen”.
Folglich gibt es einiges zu tun, um das abenteuer-lustige Schätzchen ‘gesund’ in die nächste Saison zu bringen. Ich denke es hat sich ein ausgedehntes “Wellness-Wochenende” nach all den Strapazen verdient.
Eine gute Anleitung ist viel Wert
Eine super Anleitung habe ich in der Caravan Fachzeitschrift ‘promobil’ gefunden, aus der auch meine ersten Anregungen waren. Lassen Sie sich nicht irritieren, denn hier wird von einem Frühjahrsputz gesprochen. Meine und auch die Erfahrung vieler Camper hat gezeigt, daß das ‘Winterfest machen’ mindestens einen gleichwertigen, wenn nicht sogar höheren Nutzen für die Erhaltung des Reisepartners hat.
Folgen Sie einfach den Tipps der Profis und genießen Sie im Frühjahr die ersten unbeschwerten Ausfahrten.
Viele unserer Produkte, die hier zum Einsatz kommen erhalten Sie bei namhaften Camping- und Caravan-Händlern.
So geht’s
Reinigen und trocknen: Die Beauty-Massage beginnt mit einer Waschbürste, Hochdruckreiniger und Lackshampoo. Fliegenreste werden zuvor mit Insektenlöser aus dem Autozubehörhandel eingeweicht, die Felgen mit Reinigungsspray aus der Pumpflasche vorbehandelt. Auch der Unterboden wird mit der langen Lanze eines Dampfstrahlers von anhaftendem Schmutz und Streusalzresten befreit. Unter dem Fahrzeug wird besonders in diesem Fall mit kaltem Wasser gewaschen. Ein heißer Wasserstrahl könnte vorhandene Wachsschichten zerstören und beschleunigt dann in Verbindung mit Restsalzen die Oxidation.
Wenn der Wagen anschließend länger stehen soll, ist das Trockenfahren insbesondere der Bremsanlage besonders wichtig. Rost auf den Scheiben, der sich vor allem unter feuchten Bremsbelägen bildet, verschlechtert die Verzögerungswirkung und bedingt unangenehme Vibrationen in der Lenkung und dem Bremspedal.
Wird der Wagen länger draußen abgestellt, sollte auch im Stand Nässe möglichst von der Bremsanlage ferngehalten werden. Sind darüber hinaus auch Rostschutzmaßnahmen in Hohlräumen und am Unterboden geplant, sollte das Fahrzeug zuvor mindestens eine Woche gut austrocknen.
Aufbau und Fahrerhaus zeigen besonders an der Stirn Angriffsflächen. Während für integrierte Mobile mit einer Kunststoff-Frontmaske kaum Rostgefahr durch Steinschläge bestehen kann, sieht dies für den Rest der mobilen Fraktion etwas anders aus. Besonders Motorhaube, Kotflügel und Türen aus Stahlblech sind durch Splitbeschuss oder kleinere Parkrempler gefährdet. Und wo erst mal der Lack ab ist, stehen Gevatter Rost Tür und Tor offen.
Wer mindestens einmal im Jahr die stählerne Außenhaut seines Mobils nach winzigen Lackschäden absucht und diese gleich mit Rostradierer und Lackstift ausbessert, erspart sich größere Schäden und hohe Reparaturkosten. Auf die gleiche Weise können genauso exponierte Teile aus dem Glasfaserkunststoff GfK behandelt werden. Zwar droht hier kein Rost, doch ist etwa durch Steinschlag das Gelcoat, die oberste, glänzende Schicht des Kunststoff-Aufbaus abgeplatzt oder verletzt, kann in das Gewebelaminat eindringendes Wasser weitere Schäden anrichten.
Auch lackierte oder kunststoffbeschichtete Aluminium-Teile an Aufbau und Beschlägen können bei schadhafter Oberfläche der Oxidation anheim fallen. Alu-Fraß nennt sich das Phänomen, das sich zunächst unbemerkt unter der Schutzschicht ausbreitet und diese dann nach Beulen- und Blasenbildung absprengt. Hier hilft ebenso gründliches Entfernen des weißen, pulverförmigen Aluminium-Oxids, das Anschleifen oder Bürsten bis auf das blanke Metall und ein abschließender Lackaufbau.
Nach den Reparaturen wird der Lack am besten mit flüssiger Autopolitur versiegelt, die sich im Übrigen auch bestens zum Entfernen von Baumharzresten und Teerflecken eignet: Dazu wird einfach ein mit Politur getränktes Stoffstück daraufgelegt. Nach rund zehn Minuten Einwirkzeit kann die Harznase oder der Teerfleck einfach abgewischt werden.
Der Unterboden des Reisemobils verlangt ebenso nach Zuwendung und Pflege. Steht das Fahrzeug idealerweise über einer Montagegrube oder auf einer Hebebühne, lassen sich die meisten Arbeiten schnell und einfach selbst durchführen. Hartnäckige und immer feuchte Schmutzansammlungen in den Ecken der Radkästen, Schrammen an Schweller oder Rahmen von eventuellen Aufsitzern, die Lackabschürfungen durch das Ansetzen von Wagenheber und Hebebühne. Das sind die kritischen und damit rostgefährdeten Stellen an der Karosserie. Die Diagnose ist einfach, die Therapie zwingend: Wo Rost blüht, muss gehandelt werden.
Blech- und Stahlteile an gut zugänglichen Stellen werden hier zuerst beispielsweise mit Bremsenreiniger von etwaigem Unterbodenschutz gereinigt, anschließend mit dem rotierenden Bürstenaufsatz an der Handbohrmaschine entrostet. Ein Lackaufbau auf Rostschutzgrund folgt. Ist die Roststelle weniger gut zugänglich, helfen chemische Rostumwandler aus der Dose oder Pumpflasche.
Doch auch vor deren Einsatz müssen zuerst chemisch Wachs- und Fettreste, danach loser Rost mit der Handbürste entfernt werden. Dann erst kann der Rostumwandler aufgetragen werden, der nach Herstellervorschrift teils längere Einwirkzeiten oder auch eine Nachbehandlung mit Wasser erfordert. Das macht die Anwendung etwas zeitaufwendiger, zumal auf der behandelten und gut abgetrockneten Oberfläche nun ein Lackaufbau aus Grundierung und Decklack erfolgen muss.
Alternativ bieten sich Lackprodukte mit integrierten Rostumwandlern an, die nach Herstellerangaben sogar direkt auf das angegriffene Metall aufgetragen werden können. Für die Anwendung in Haus und Garten sicherlich gut geeignet, haben sie angesichts der verschärften Bedingungen unter dem Wagenboden einem Wiederbefall des behandelten Bauteils auf Dauer nur wenig entgegenzusetzen.
Prophylaktisch kann an besonders sensiblen Stellen wie im Spritzbereich der Vorderräder zusätzlicher Steinschlagschutz aufgebracht werden. Das Material, meist zäh elastisch aushärtender Butylkautschuk, wird nach gründlichem Reinigen des Untergrunds und sorgfältigem Abkleben der Umgebung in mehreren dünnen Schichten mit der Spritzpistole, Sprühdose oder Rolle aufgetragen. Ist die Beschichtung im Sichtbereich, können viele Produkte nach der Trocknung sogar in der Wagenfarbe überlackiert werden.
Weitere Pflege erfährt der Unterboden dann durch Wachse und Öle. Rahmenteile werden von innen mit einer Hohlraumkonservierung behandelt, Schweiß- und Stoßstellen von außen mit dünnflüssigen und kriechfähigen Sprühwachsen etwa zur Motorraumkonservierung. Erst nach Festwerden dieser Wachse kann an exponierten Stellen noch eine kräftige Schicht schwarzen Unterbodenschutzes auf Bitumenbasis aufgebracht werden. Wer hier professionell vorgehen möchte, trägt das Material warm auf.
Spraydosen werden dafür zum Beispiel in heißem Wasser vorgewärmt. Die Reifen und besonders die Bremsen müssen natürlich gründlich abgedeckt werden.
Holzunterböden freuen sich natürlich auch über diese Art der Pflege. Sie sind besonders im Spritzbereich der Hinterräder gefährdet. Aufgewirbelte Steine und Spritzwasser treffen hier direkt die Bodenplatte und können so auf Dauer bestehende Schutzschichten abtragen. Um das ungeschützte Holz vor Fäulnis zu bewahren, kann auch hier mit Wachs und Bitumen gearbeitet werden. Im warm-dünnflüssigen Zustand dringt es porentief ein und sorgt so für die notwendige Wasserresistenz.
Im Spritzbereich der Hinterräder wird zuletzt eine besonders üppige Bitumenschicht aufgebracht. Auch Spritzlappen machen hier als zusätzliche Maßnahme zum Schutz vor Alterung Sinn.
Sowohl die Hohlraumkonservierung wie auch das flächige Auftragen von Unterbodenschutz sind ein Fall für die Profis der Fachwerkstatt. Nur sie verfügen über extra lange Sprühlanzen, die es erlauben, vorgewärmtes Konservierungsmittel mit Pressluft bis in die entlegensten Winkel des Rahmens zu befördern. Darüber hinaus ist beim Aufspritzen der Versiegelung geeignete Schutzkleidung sowie professioneller Mund- und Augenschutz unbedingt erforderlich.
Den gesamten Artikel mit weiteren Tipps finden Sie hier oder im Promobil Heft 03/2011.
Der richtige Unterbodenschutz für ihren Caravan + Wowa
Verfasst von Michael Windecker unter Produktinformationen, Tipps und Tricks am 25. Januar 2012
DEKAlin Unterbodenschutz in Kleingebinden
Die Caravan, Camping und Wohnwagen-Freunde können aufatmen. Nachdem schon im Herbst 2010 der erste Anlauf gestartet wurde unseren Unterbodenschutz speziell für Caravaning Sektor, nicht nur in Großgebinden den Produzenten oder Zulieferern anzubieten, sondern auch dem After-Sales-Market zugänglich zu machen, haben wir nun die ersten Klein-Gebinde zur Probe abgefüllt.
Die normalen Industriegebinde mit 750 Litern bzw. 1000 Litern Containern stellten sich als zu unhandlich für den Do-it-your-self Kunden da. Nachdem ich gestern die erste Spraydose unseres schwarzen DEKAphon 9735 mit 500ml Inhalt und die Dose DEKAphon 9750 zum Streichen mit 1000ml Inhalt in der Hand hatte, bin ich stolz auf unsere Beharrlichkeit und richtig glücklich über das tolle Ergebnis.
Nun freue mich auf den lang ersehnten Produktstart in Bälde. Details und Datenblätter sowie Tipps und Tricks folgen.
Nur noch kurz die Welt retten – sorry falscher Weg – nur noch kurz die Groß- und Fachhändler informieren und dem Start in die neue Saison steht nichts mehr im Wege.
Übrigens haben wir im Layout auch etwas geändert. Lassen Sie sich überraschen.
So, das war die gute Nachricht des Tages!
Gefahrgut 2012 – Änderungen, Bußgelder und wer was bezahlt…
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 17. Januar 2012
Wo finde ich die aktuellen Sätze für Bußgelder bei Verstößen bei dem Transport von Gefahrgütern?
Diese Bußgelder finden Sie in Anlage 7 der „Richtlinien zur Durchführung der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt” (GGVSEB) und weiterer gefahrgutrechtlicher Verordnungen.
Fachleute sagen nur ‘RSEB’.
Selbst ein Laie versteht sofort warum, oder?
Schwieriger wird es schon in der Praxis. Hier ist nicht immer klar, von wem die Pflichten und Auflagen erfüllt werden müssen. Das Schöne an Bußgeldern ist, daß sie bei Gefahrgut-Transporten gegen verschiedene Beteiligte verhängt werden – oftmals auch gleichzeitig – unter Umständen auch doppelt.
Meistens haften der Absender, der Beförderer, der Verlader oder der Fahrer. Zur Verdeutlichung eine kleine Auswahl häufiger aber eindeutiger Fälle:
Hier zahlt der Absender:
- Für nicht zugelassene Verpackungen werden 800 Euro fällig.
- Fehler in den Beförderungspapieren oder fehlende Beförderungspapiere kosten ab 200 Euro – problemlos aber auch bis zu 500 Euro.
- Eine Kopie des Beförderungspapiers nicht mindestens drei Monate aufzubewahren, wird mit 500 Euro geahndet.
Hier zahlt der Beförderer:
- Das Beförderungspapier nicht mindestens drei Monate in Kopie aufzubewahren, kostet auch den Beförderer 500 Euro.
- Wenn er Fahrer ohne gültigen ADR-Schein einsetzt, fallen je nach fehlendem Dokument 500 oder 600 Euro an.
Weitere Beispiele folgen in Kürze und auch ein Leitfaden, wie man sich optimal vor Problemen mit den Kontrollbehörden schützen kann.
Wegelagerei und Raubrittertum konnte man im Laufe der Zeit auch auf ein Minimum zurückfahren und sind heute ‘ausgestorbene’ Berufe, oder?
Kleben – aber richtig. Leitfaden vom Fachmann. Hersteller geben Wissen preis.
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten, Tipps und Tricks am 25. August 2011
Der Industrieverband Klebstoffe (das sind wir Klebstoffhersteller) hat mit seinem langjährigen Ausbildungs-Partner, dem Fraunhofer IFAM, den Leitfaden “Kleben – aber richtig” entwickelt (und natürlich auch bezahlt). Handwerks- aber auch Industriebetriebe und natürlich interessierte Privatanwender finden hier kompakt Informationen rund um die Kleberei.
Meinen Blog-Lesern werden viele Dinge bereits bekannt vorkommen – und sie werden aber noch viele nützliche Details entdecken. Versprochen!
Klebstoffe werden heute nahezu in allen Bereichen eingesetzt und lösen verstärkt Füge- und Dichtprobleme. Uns Herstellern ist es fast nicht mehr möglich alle Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten zu überblicken. Unmöglich ist es uns allen, insbesondere die vielfältigen, meistens aber hoch interessanten, Einzellösungen in den Datenblättern zu berücksichtigen.
Oftmals ist aber der Entscheidungsprozess und die Findungsphase sehr ähnlich. Wie im Blogbericht Klebstoffauswahl in der Industrie starten wir bei Planung oftmals mit der Frage:” Was wird ES denn, wenn es fertig ist, und was muß ES aushalten?
Diese und andere Fragen, fachlich und wissenschaftlich etwas besser aufbereitet, führen Sie bei Entwicklung und Fertigung eines imaginären Produktes Schritt für Schritt zum Ziel. Alle Phasen von der Idee über die Umsetzung bis zum Errichten einer optimalenFertigung werden hier vermittelt.
Dr. Axel Heßland, technischer Geschäftsführer des Verbandes:
“Die Durchführung aller erforderlichen Prozessschritte und die Einhaltung der korrekten Reihenfolge bedeuten an sich schon ein nicht zu unterschätzendes Maß an Qualitätssicherung.”
Gerade weil ich sowohl mit Axel Heßland vom IVK als mit Prof. Andreas Groß vom IFAM zusammen in technischen Ausschüssen sitze und dieses Projekt im vergangenen Jahr hautnah verfolgt habe, freue ich mich riesig über den Abschluß dieses Gemeinschaft-Projektes.
Endlich wird Fachwissen für die Breite zugänglich.
Ganz amerikanisch:
SHARE IT!
Super!
Aber nun zum Download und der Möglichkeit, Ihre Klebeanwendungen zu optimieren und eventuell NEUE zu entdecken. Wir freuen uns darauf.
http://leitfaden.klebstoffe.com/index.php
Wenn es Ihnen gefällt und hilft, dann teilen Sie es uns bitte mit und empfehlen uns weiter. Wir freuen uns darauf. Falls Sie Verbesserungswünsche und Vorschläge haben selbstverständlich auch.
EXSO- unser IT-Partner belegt 2.Platz beim IT-Innovationspreis
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Link-Empfehlung, Rund ums Internet, Tipps und Tricks am 15. August 2011
ExsoForm: zweiter Preis beim IT-Innovationspreis der Initiative Mittelstand
Das war schon eine Überraschung: wir hatten unser gerade fertig gestelltes ExsoForm ohne große Hoffnungen beim IT-Innovationswettbewerb der Initiative Mittelstand angemeldet. Am 23.02.2011 kam dann die Information, dass die Software zum engen Kreis der nominierten Lösungen gehöre. Insgesamt hatten sich über 2.000 Software-Anbieter in 35 Kategorien beworben, jeweils 3 Lösungen pro Kategorie waren nominiert. Für den Sieg hat es leider nicht gereicht, aber wir sind auch auf den zweiten Platz sehr stolz.
ExsoForm eignet sich für vielfältige Aufgaben, die bislang mit Papier gelöst werden: Rapportscheine, Buchungsbelege, Lagerentnahme und –retourenscheine aber auch Arbeitsscheine und Werkzeug-Wartungsscheine in der Fertigung oder ganze Aufträge…..mehr
Ab sofort kann mann/frau die Formulare direkt in unserer Software weiter verarbeiten und die Formulare ohne großen Aufwand selbst erstellen und ändern.
Formulare können unter anderem an Kunden, Lieferanten oder Partner zum Ausfüllen übersandt werden.
Ein Produktions-Formular wird automatisch einem Produktionsauftrag zugeordnet.
Eine Auszahlungsanweisung wird automatisch in den Buchungsstapel eingestellt.
Ein Besuchsbericht des Außendienstes wird automatisch dem Kunden zugeordnet.
Alle Jahre wieder – Kleben fürs Leben – eine Sommertradition
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 6. Juli 2011
Pünktlich zum Sommerbeginn ist die dritte Ausgabe unseres Klebstoffmagazins ‘Kleben fürs Leben’ fertig geworden. Nun liegt es frisch gedruckt und geklebt auf meinem Schreibtisch und wartet auf seinen Versand in der nächsten Wochen. Aktuelle und interessante Themen aus der Klebstoff-Branche werden hier für Sie spannend aufbereitet. Schätzen Sie doch einmal wieviel Kilogramm Klebstoff sich in einem modernen Automobil befinden. Antwort gibt ihnen unser Magazin – wahrscheinlich wird es mehr sein als Sie denken.
In dieser Ausgabe zeigen wir zusätzlich die Möglichkeiten moderner, elektrisch leitfähiger Klebstoffe und Klebefolien, die herkömmliche Schraub- oder Lötverbindungen ersetzen können. In diesem Bereich hat die Klebstoff-Forschung riesige Schritte gemacht.
Am meisten hat mich begeistert wie up to date der Klebstoffverband ist. Kaum habe ich, Anfang des Jahres, über das Thema alternative Medizin durch den Einsatz von geklebten Pflastern geblogt und schon berichtet auch unser Magazin ab Seite 24 in dem Artikel ‘Wirkstoffaufnahme via Pflaster’ über die neuen Möglichkeit. Cool, wie flexibel so ein Industrieverband sein kann, oder?
Für die ganz Eiligen unter Ihnen gibt es ab sofort die Möglichkeit das Magazin vorab anzuschauen und auf Wunsch auch down zu loaden.
Wir wünschen Ihnen mit unserer Lektüre einen tollen Start in Sommer und schöne Ferien!
P.S.: Für alle, die unsere Magazine in den vergangenen Jahren verpasst haben, gibt es hier nun die Möglichkeit dies nachzuholen. Ich liebe das Internet! In manchen Bereichen haben diese Entwicklungen einfach unschlagbare Vorteile. Hier geht’s zum fröhliche Download!
Warenannahme Wissenswertes Teil 2- Checkliste zum download
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten, Tipps und Tricks am 15. März 2011
Einer der meist gelesenen Artikel des Vorjahres beschäftigt sich mit der Warenannahme. Fragen, die beim Versand bzw. bei der Lagerei immer wieder auftauchen sind nachfolgende:
Wie steht es um die Organisation und Leistungsfähigkeit meines Wareneingangs?
Können Beschädigungen oder Beeinträchtigungen nachhaltig verhindert werden?
Sind die Mitarbeiter genügend ausgebildet? Beachten Sie die besonderen Bedingungen und Vorschriften von Gefahrstoffen und anderen empfindlichen Waren? Sind alle bekannt und verstanden?
Nochmals zur Erinnerung einen Kurzauszug aus dem Teil1 Warenannahme leicht gemacht:
Folgende Tätigkeit sind vom Lagerpersonal bei einer Warenannahme durchzuführen:
- Prüfung Lieferscheine (ist die Ware überhaupt für diesen Ort bestimmt?)
- Abgleich der auf dem Lieferschein genannten Packstücken mit den tatsächlich gelieferten Packstücken (Mengenerfassung), evtl. Klärung der Differenzen
- Begutachtung der gelieferten Ware auf Transportschäden (erkennbar zum Beispiel durch beschädigte Verpackungen, Auslaufen etc.), evtl. Vermerken der Beschädigungen
- Quittierung der Warenannahme auf dem Frachtbrief
Grundsätzlich sollten Sie alle Unregelmäßigkeiten zum Zustand der Sendung zusätzlich schriftlich vermerken und vom Fahrzeugführer bestätigen lassen.
Denn mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie ansonsten den ordnungsgemäßen Zustand der Sendung.
Leider sind die Aussagen des Fahrers “ich kümmer mich drum… “ in der Regel nicht verwertbar und bis zum Abend meistens schon vergessen.
Als neue Arbeitshilfe bieten wir Ihnen unser Wareneingangsformular zum download an. Es wurde gemeinsam mit unserem Logistikpartner Scheren entwickelt und bildet fast alle auftretenden Problemfelder ab. Wenn Sie vor lauter Begeisterung das Formular benutzen oder weitergeben wollen, dann benennen Sie doch bitte die Quelle, da wir keine neuen Plagiatsaffären herauf beschwören wollen.
Das Formular Wareneingang hilft Ihnen bei Wareneingangsprüfungen die Chargen bzw. Produkte mit fehlerhaften Lieferungen norm-konform zur ISO 9001 zu dokumentieren. Auf dem Formblatt können Sie den Beanstandungsgrund, mögliche Fehlerursache und Ihren Prüfentscheid eintragen.
Verhalten bei Schadensfällen
Sollte es doch einmal, aus irgendeinem Grund vorkommen, dass Sie beschädigte Ware bekommen haben, so ist das kein Grund zur Verzweiflung. Wichtig ist, dass Sie sich bei uns melden ( E-Mail reicht) und den Schaden am besten mit ein paar Digitalfotos und dem neuen Wareneingangsprotokoll einfach an uns schicken.
So ist es für uns leichter die Situation richtig einzuschätzen und wir können uns bei Bedarf direkt mit dem Frachtführer und Ihnen in Verbindung zu setzen.
Nun haben wir das Thema Schaden mehr als genug abgehakt. In der Regel kommen Schadensfälle bei uns nur extrem selten (rund 5-8 p.a.) vor. Meistens sind auch nur ein oder zwei Gebinde leicht beschädigt, so dass der Schadensaufwand bei uns marginal ist.
Gute Schulung und gute Partner sind einfach nicht zu ersetzen. Demnächst mehr zum Thema Versand und Qualität aus dem Hause DEKA.
Sorgenfreie Planung von Luftkanälen & RLT-Anlagen durch richtige Dichtstoff-Auswahl
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten, Produktinformationen, Tipps und Tricks am 10. März 2011
Sorgenfreie Dichtstoffauswahl nach VDI-Norm 6022 – dies ist der Titel unserer Frühjahrsaktion.
Mit diesem Slogan startete unsere Info-Kampagne für die Planer, Betreiber und Erbauer von Luftleitungen, Luftkanälen und RLT-Anlagen. Denn bei der Auswahl von Dichtstoffen werden seit Einführung der VDI Norm 6022 ständig neue und erhöhte Anforderungen an den Fachplaner, Betreiber und Produzenten gestellt.
Hier erfahren Sie alle Hintergründe und wie wir Ihnen auch in diesem Themenbereich schnell, kompetent und günstig helfen können.
Es ist doch so:
Aktuelle, praxisbezogene Informationen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Planung moderner Geräte und Anlagen in der Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik. Das Ziel ist es, hygienische Problemzonen durch entsprechende Maßnahmen und Produktauswahl zu vermeiden.
Wir sind als Hersteller von Dichtungsmassen und Industrieklebstoffen Ihr Ansprechpartner in diesem Bereich. Seit Jahrzehnten setzen wir mit unseren Produkten Maßstäbe bei der Abdichtung von Lüftungskanälen und -Anlagen.
Hier finden Sie eine aktuelle Auswahl an unseren Produkten, unterteilt nach Produktfamilien. Zu jedem Produkt haben wir ein PDF-Datenblatt hinterlegt, das Sie sich ganz einfach anschauen oder abspeichern können, indem Sie auf den entsprechenden Link klicken.
Mit dieser Aktion wollen wir den Entscheidern dieser Gruppe einige Sorgen abnehmen und Antworten auf dringliche Fragen geben.
Welchen Dichtstoff setze ich ein? Genügt der ausgewählte Dichtstoff den Anforderungen? Was passiert mit dem Dichtstoff unter Einsatzbedingen im Laufe der Zeit? Wie sieht es mit der Haftung aus?
Der Informationsbedarf in der Branche ist groß. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir über 40 Anrufe an unserer kostenlosen Info- und Beratungshotline. Zusätzlich wurden zahlreiche Info-Mappen abgefordert, deren Versand unseren Innendienst noch bis bis Ende der Woche in Anspruch nehmen wird.
Viele Fragen drehten sich um die Vorteile unseres BUTYL-Mastic beim Einsatz in der Lüftungs-technik und im Kanalbau, oftmals waren sehr interessante Details zu lösen. Zusammenfassend möchte ich nur einige Highlights des Dichtstoffes nennen:
- sehr gute Desinfizierbarkeit
-VDI 6022 geprüft
-hohe Medienbeständigkeit
-Fettdicht & Silikon-frei
-IPA Fraunhofer getestet
Weiterführende Informationen und Beständigkeits-Listen finden Sie auf unserer Homepage. Hier haben wir extra für diese Aktion den Menüpukt ‘Dichten’ aufgenommen.





