Archiv für Kategorie Gut zu wissen
Dieses Blog hat nun auch eine Facebook-Seite
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Rund ums Internet am 8. September 2010
Nun hat das Facebook-Fieber auch mich erreicht und so habe ich diesem Blog eine eigene Facebook-Seite gegönnt.

So können nun alle Kleben- und Dichten-Interessierten, die zum Fan dieses Blogs wurden, dort auch an die Pinnwand schreiben, beispielsweise um Fragen zur Anwendung unserer Produkte zu stellen.
Hier geht es zu unserer Facebook-Seite:
www.facebook.com/pages/Faszination-Kleben-Dichten/112848372105154
Wir wünschen Ihnen viel Spass, hier und dort!
Wo bekommt man eigentlich DEKALIN-Produkte zu kaufen?
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 7. September 2010
Eine durchaus berechtigte Frage, die leider nicht mit einem Satz zu beantworten ist.
Generell sind wir ein industrie-lastiges Unternehmen, wir liefern direkt an verarbeitendende Klein- und Großunternehmen. Ab einer Bestellmenge von 300,00 € kann man(n)/frau bei uns direkt bestellen. Ab 800,00 € liefern wir zur Zeit noch Frei Haus. Standardlagerware sogar innerhalb von 72 Stunden – meistens sogar noch schneller.
Für einige Produktgruppen arbeiten wir mit sogenannten Leithändlern zusammen, die für uns die Verteilung unserer Klebstoffe und Dichtungsmassen übernehmen. Hier sind die Sparten in denen unsere Händler aktiv sind:
Sattlereibedarf: MAH
Raumausstatter + Polstereibedarfsgroßhandel: Rummel&Stoiber, Brandproducts, Hummel&Kremer u.a.
Industriebedarf: Pahl, Bierhake, Reiff, Titgemeyer u.a.
So nun wird es leichter. Unsere bekanntesten Produkte Plastigum 77 für PVC-Verklebungen und unsere abtupfbare Dichtungsmasse DEKAseal 8936 (hauptsächlich für den Caravaning Sektor) bekommt man fast an jeder Ecke.
Den Caravaning Bereich decken folgende Handelsketten ab:
und viele mehr. Die meisten Caravanhändler in ihrer Nähe haben somit Zugriff auf unsere Produkte.
Gut für uns und gut für Sie.
Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weiter helfen.
Klebstoff-Lagerung – Tipps + Tricks vom Profi
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Firmen-Informationen, Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 30. August 2010
Immer wieder rufen uns Kunden, gewerblich sowie privater Herkunft, an und möchten wissen ob der eingesetzte Kleber oder die gekaufte Dichtungsmasse noch in Ordnung sind bzw. wann Sie hergestellt wurde.
Lager- und Lieferzeiten
Klebstoffe besitzen eine begrenzte Haltbarkeit. Die Haltbarkeiten – oder Lagerzeiten – liegen je nach Material in der Regel zwischen einigen Monaten und zwei Jahren ab Herstelldatum (siehe Datenblättern). Durch die bedingten Transport- und Lagerzeiten bei uns ist in der Regel von einer ‘Rest’-Lagerzeit beim Händler von ca. 10 bis 20 Monaten auszugehen.
Unsere Produktpalette umfasst eine sehr große Zahl unterschiedlicher Materialien und Verpackungsformen. Darunter befinden sich sowohl gängige Produkte mit großen Lagerumschlag aber auch Spezialitäten, die für Sonder-Anwendungen optimiert wurden und entsprechend seltener geliefert werden.
In der Regel liefern wir Ware, die noch eine möglichst lange Lagerzeit beim Kunden hat. Deshalb halten wir nur kleine Lagerbestände – insbesondere für Stoffe mit geringem Warenumschlag.
Mit den folgenden Lieferzeiten ist bei einer Bestellung bei uns zu rechnen:
Lagerware: 3 Tage bis max. 1 Woche
Standard Produktionen: ca. 3 – 4 Wochen
Sonderanfertigungen: ca. 5 – 6 Wochen
Bitte beachten Sie, dass in besonderen Fällen die Lieferzeiten auch durchaus länger sein können als oben angegeben. Bitte fragen Sie deshalb im Einzelfall die Lieferzeiten für das entsprechende Material und die gewünschte Verpackungsform separat an.
Generell sind alle unsere Produkte chargengesteuert, d.h. wir können sowohl Produktions- als auch Abfülldatum an Hand eines Zahlencodes feststellen, aber wenn Sie bzw. Ihr Händler einige Regeln beachten und ab und an die Ware kontrollieren, haben Sie immer verarbeitbares Material in den Händen. Die meisten Produkte sind mindestens 24 Monate haltbar.
Viele Klebstoffe und Dichtungsmassen halten bei richtiger Lagerung wesentlich länger als wir Hersteller Ihnen garantieren. Einige unserer Produkte sind meiner Meinung nach sogar fast ‘unkaputtbar’, d.h. selbst Rückstellmuster aus unseren Anfangstagen vor gut 10 Jahren sind absolut in Ordnung und heute noch verarbeitbar. Nun zu den Tipps:
Wareneingang-Ausgang bzw. Lagerbedingungen
- Klebstoffe nach Vebrauchsmenge bestellen (frühzeitig mit Termin)
-Ältere Ware zuerst verarbeiten (first in – first out). Eingangsdatum vermerken und Gebinde sofort kennzeichnen
- Gebinde beim Eingang auf Beschädigungen überprüfen.
-Bei Dispersionen mit der Aufschrift ‘ Vor Forst schützen’ Kontrolle der Viskosität bzw. Frostfreiheit beim Wareneingang. Achtung: Die Zerstörung der Dispersionen beginnt schon bei ca. +3°C (Anomalie des Wassers)
- Temperatur des Lagerortes regelmäßig überprüfen. Optimale Lagertemperatur sollten zwischen +10°C bis + 20°C liegen und ein Temperaturfenster + 5°C bis +28°c nicht überschreiten (FROSTFREI)
-Lagerraum sollte trocken und dunkel sein
-Vorschriften wie Gefahrstoffverordnung, Wasserhaltshaltsgesetz und Betriebssicherheitsverordnung (vormals Verordnung über brennbare Flüssigkeiten) müssen eingehalten werden. Klebstoffe, die flüchtige Lösemittel enthalten sind mit Hinweisen ettiketiert und als Gefahrstoff eingestuft (Sicherheitsdatenblatt)
- Angebrochene Gebinde schnellst möglich wieder dicht verschließen. (Kennzeichnungsetikett nicht zerstören)
- Leihgebinde sofort säubern und auf ordnungsgemässe Rückführung achten
So nun sind Sie fit für die richtige Lagerung! Ist zwar länger geworden als ich Anfangs dachte, aber wir aber auch keinen Aspekt vernachlässigt. Toll,oder?
Wettbewerbsvorteile durch Kleben
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Firmen-Informationen, Gut zu wissen am 26. August 2010
Viele Unternehmen versuchen Ihre derzeit angespannte wirtschaftliche Lage und ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Erhöhung der Produktivität zu verbessern. Die Klebtechnik leistet in vielen Anwendungen erhebliche Beiträge zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung.
Bei Einführung der Klebetechnik in die Produktion müssen bestehende Abläufe angepaßt – meistens sogar umgestellt werden. Die Unterstützung durch einen erfahrenen Berater aus unserer Branche stellt die erfolgreiche Umbauarbeit sicher.
Unsere Dienste zur Lösung der vielfältigen klebtechnischen Aufgaben sind umfangreich. Von der Integration der klebtechnischen Prozesse in einen Produktionsablauf über die Optimierung bis hin zur Entwicklung innovativer Klebstofftechnologien stehen wir Ihrem Unternehmen zur Seite.
Einige Einblicke in die Details unserer Arbeit erhalten Sie in unserem Blogbericht über Klebstoffauswahl in der Industrie.
Wann sichern Sie sich Ihren Wettbewerbsvorteil?
Klebstoff-Auswahl-Verfahren bei industrieller Anwendung Teil 2
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 2. August 2010
Nun kommen wir zu dem Teil des Themas, der uns Klebern am meisten Spaß macht. Hier geht es nun um die Frage: hat man eine Lösung im Produktportfolio?
Anbei unsere weitere Vorgehensweise. Nachstehende Fragen müssen geklärt werden:
Welche Fügeteilkombinationen liegen vor? (Details siehe Teil 1)
Im Vorfeld schauen wir uns die Klebefugen genauer an. Liegen Überlappungen oder Stoßklebungen vor? In den wenigen Fällen liegen bei Welle-, Nabe-, Rohr- oder Muffenklebungen sogar Drehbewegungen vor.
Sind die Klebeflächen plan oder müssen Unebenheiten ausgeglichen werden ?
Anschließend spielen die auftretenden Kräfte, die unsere Klebung belasten, eine entscheidende Rolle bei der Auswahl. Fixierklebung, nicht durch Kräfte belastet oder mechanische Belastung (Zug-, Zug-/Scher-,Druck- oder Torsionsbelastung).
Wie hoch sind die Kräfte m/m + max.?
In welchem Temperaturbereich wird das fertige Bauteil eingesetzt?
Hier hat man sich branchenweit auf nachstehende Werte geeinigt:
Tief-Temperatur : -40° bis -10°C
Normal-Temperatur : -10° bis 60°C
erhöhte Temperatur : 60°bis 100°C
Hoch-Temperatur : über 100°C (hier wird die Luft schon relativ dünn)
Zum Abschluß betrachten wir die Belastung durch Feuchtigkeit, Klima, UV oder andere chemische Einflüsse. Ist der ausgewählte Klebstoff den Anforderungen gewachsen?
Das war der Teil für die Kleber bei der Auswahl des Klebstoffes.
Zum Abschluß stimmen wir mit den Kunden noch die Fertigungsvoraussetzungen ab.
Dazu mehr in den nächsten Tagen.
Preiserhöhungen für Kleb- und Dichtstoffe
Verfasst von Michael Windecker unter Firmen-Informationen, Gut zu wissen am 30. Juli 2010
Nun ist es raus. Nachdem wir schon mehrfach über die rasanten Preissprünge der Schlüssel- Rohstoffe in diesem Jahr berichtet haben, müssen wir unsere Verkaufspreise anpassen. Kurzfristig werden wir die Preise zum 01. September 2010 erhöhen. Im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern fallen auf Grund unserer Optimierungen im Vorjahr die Erhöhungen mit ca. 4-5% (nur in Ausnahmefällen darüber) relativ moderat aus.
Für Interessierte habe ich einige Pressemiteilungen unserer Lieferanten zusammengestellt. Hier kann man den zeitlichen Ablauf der Preisverhandlungen nachvollziehen und immer wieder ins Staunen kommen wie schnell eine neue Preisrunde hinterher geschoben wird. Als Hersteller können wir zur Zeit nur von Monat zu Monat kalkulieren. Quartalspreise sind eine Seltenheit – Jahresabsprachen auf Grund unseres Bedarfes absolut unmöglich.
Die Aussichten für eine Marktentspannung sind momentan ausschließlich negativ und wir müssen davon ausgehen, dass weiterhin mit deutlich höheren Rohstoff- und Energiekosten zu rechnen ist. Auch wenn kein Öl mehr in den Golf von Mexico läuft, sind die Folgen schon spürbar.
Als innovativer Hersteller von Klebstoffen und Dichtstoffen für Anwendungen in der industriellen Produktion werden wir Ihnen weiterhin zuverlässigste Lösungen für Ihre anspruchsvollen Anwendungen bieten. Unser überarbeitetes Lieferprogramm, unser Verkaufsteam sowie unsere Anwendungstechnik helfen Ihnen gerne, die beste Lösung für Ihre Anwendungen zu finden oder eine auf Ihre Anwendung zugeschnittene Formulierung zu entwickeln.
Versprochen!
Kleben statt Schweissen, Löten oder Nieten
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 28. Juli 2010
Bevor die große Entrüstungswelle auf mich zurollt. Diese traditonellen Fügeverfahren haben ihre Vorteile und Berechtigung. Es gibt einige Felder auf denen sie nahezu unschlagbar sind, aber ihre Stärken kommen insbesondere bei kombinierten Verfahren zur Geltung.
Aber in vielen Anwendungsbereichen können wir durch intelligentes Kleben neue Maßstäbe setzen und tradtionelle Grenzen verschieben.
Die Probleme bei genieteten und verschraubten Verbindungen sind die auftretenden Spannungen. An der genieteten Stelle kann keine Kraft übertragen werden. Die Spannung umläuft die Nietstelle und führt durch Spannungsspitzen zum Riss im Material.
Beim Schweissen und Löten wird die Metallstruktur verändert, d.h. die Materialoberflächen werden verletzt und dadurch anfällig für Korrosion und Risse. Oftmals ermüden diese Verbindungen schnell und Brüche treten meistens im Umfeld dieser Verletzungen auf.
Was ist anders bei der Verwendung von Klebstoffen?
Materialoberfläche:
- Spannungen werden verteilt und teilweise absorbiert
- Verbunde/Sandwich (2 oder mehr Komponenten) stabilisiert
- Oberfläche wird nicht angegeriffen (Ausnahme Diffusonskleben) , schont die Materialoberfläche
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Sicherheit
- ob hochfest oder elastisch – Klebeverbindung ist durch Klebstoffauswahl varierbar
- verteilt Spannungen auf gesamte Oberfläche und absorbiert Spannungsspitzen
- hohe Energieaufnahme möglich (z.B.: Aufprall, Crash, etc.)
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Spannungen
- Gute Stoss- und Vibrationsbeständigkeit
- Ausgleich von unterschiedlichen thermischen Ausdehnungen
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Ästhetik
- Kleben ist ästhetisch
- Keine Nachbearbeitung der Oberflächen
- Es entstehen keine Nähte und Löcher
- Materialien können hauchdünn geschichtet und präzise verbunden werden
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Komfort
- Gute Wasser-, UV- und Witterungsbeständigkeit
- Verklebungen haben immer auch eine abdichtende Funktion
- Klebeverbindungen sind oftmals schalldämmend (Geräuschminderung)
- Klebeverbindungen sind unsichtbar und ermöglichen ein rationelles Arbeiten (kein Nacharbeiten bzw. Kaschieren von Nähten)
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Wirtschaftlich
- Optimierung der Stärke der Teile möglich (keine Vorgaben wie beim Nieten oder Schweissen)
- Flächige Klebeverbindungen ermöglichen leichtere und dünnere Materialien (Leichtbau)
- Kleben ermöglicht je nach Auftrag schnellere Taktzeiten
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Neue Designs
Auf der Fachtagung für Leichtbau im Oktober finden Sie viele Beispiele für neue Wege oder lesen Sie einfach unseren Blogbericht über das geklebte Haus. Weitere praktische Anwendungen finden Sie auch in unserer zweiten Auflage unseres Magazins Kleben.
Erfreuliches zum Thema Butyl-Kautschuk
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 27. Juli 2010
BUTYL ist ein Rohstoff, der für uns sehr wichtig ist. Die gute Nachricht lautet: die Produktion von BUTYL wird erhöht und das bringt uns etwas Entspannung, beispielsweise hinsichtlich Lieferzeiten und möglicherweise auch bezüglich zukünftiger Preisentwicklungen.
Hier ein Auszug aus der entsprechenden Pressemitteilung.
LANXESS: Grundsteinlegung für modernes Kautschukwerk in Asien
Lanxess zieht Neubau für Kautschuk-Werk in Singapur vor
Produktion in Singapur startet im ersten Quartal 2013
21.05.2010 – LANXESS hat den Grundstein für das neue, hochmoderne Butylkautschuk-Werk in Singapur gelegt. Die Anlage ist für eine Kapazität von 100.000 Jahrestonnen ausgelegt und kostet bis zu 400 Millionen Euro.
“Das ist die bisher größte Investition in unserer fünfjährigen Unternehmensgeschichte”, sagte LANXESS-Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann: “Einmal mehr unterstreichen wir damit die Bedeutung des für uns so wichtigen Kautschuk-Geschäfts, und zwar mit Blick auf unsere Kunden sowie den auch künftig wachsenden Märkten in Asien.”
Das neue Kautschukwerk entsteht auf einem 200.000 Quadratmeter großen Gelände. Die langfristige Belieferung mit Isobuten, den wichtigen Grundstoff zur Produktion von Butylkautschuk, ist durch den benachbarten Shell-Cracker sichergestellt.
Mit der neuen Anlage wird LANXESS die wachsende Nachfrage nach Butylkautschuk für Reifen bedienen. Treibende Kraft ist der Trend zur Mobilität, insbesondere durch die wachsende Mittelschicht in China und Indien. Butylkautschuk eignet sich außerdem aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften für den Einsatz in der pharmazeutischen Industrie, insbesondere in Asien.
“Wir freuen uns, mit diesem Projekt jetzt an den Start zu gehen. Die neue Anlage wird weltweit die modernste ihrer Art sein”, sagte LANXESS-Vorstandsvorsitzender Axel C. Heitmann.
Das bislang angewandte Produktionsverfahren für Butylkautschuk wurde komplett überarbeitet Dieses Verfahren setzt einen neuen Standard in der Industrie. Im Ergebnis wird das neue Werk effizienter und umweltfreundlicher produzieren.
Durch die Wirtschaftkrise bzw. auf Grund sinkender Nachfrage hatte LANXESS 2009 den Produktionsstart in Singapur auf das Jahr 2014 verschoben. Diese Verschiebung führte zum Lagerabbau und grossen Schwankungen bei Bestellungen. In den letzten Monaten hat sich die Nachfrage (bei den Anderen) stabilisiert. Unsere Nachfrage war selbst zu Krisenzeiten stabil. Zukünftig werden für den Butylkautschuk-Markt wieder durchschnittliche Wachstumsraten von über drei Prozent erwartet. Die beiden LANXESS Kautschukwerke in Belgien und Kanada produzieren mit Hochdruck. Das neue Werk sollte Enlastung auf dem Markt bringen, d.h. für uns bessere Lieferzeiten und vielleicht sogar günstigere Preise.
O.K. – Man darf doch noch Träume haben!
Ob die komplette Verlagerung der Business Unit von der Schweiz nach Fernost nötig war lasse ich mal dahingestellt. Mir persönlich ist Kommunikation in Schwitzerdeutsch immer noch angenehmer als Singapur Englisch, obwohl ich beides einigermaßen spreche und verstehe. Von der Zeitverschiebung mal ganz abgesehen.
Was bedeutet GHS?
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 30. Juni 2010
Diese Frage wurde und wird an unserer Hotline in den vergangenen Wochen öfters gestellt, da der erste Stichtag (01. Dezember 2010) immer näher rückt. Möglicherweise haben Sie diese Frage ja auch – und uns nur noch nicht gestellt.
Was bedeutet GHS? Für Sie? Und uns?
Fangen wir praktischerweise vorne an:
International gibt es zur Zeit verschiedene Systeme zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. So kann zum Beispiel ein und derselbe Stoff in Amerika als giftig, in China als nicht gefährlich und in der EU als gesundheitsschädlich eingestuft sein. Um diese Unterschiede aufzuheben und damit den Gesundheits- und Umweltschutz über die Grenzen hinaus zu verbessern, wurde unter der Federführung der UN (Vereinte Nationen) ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Kennzeichnung entwickelt.
Das neue System soll zusätzlich die Regelungen für den Gefahrguttransport sowie die gefahrstoffrechtlichen Regelungen vereinheitlichen. Langfristig werden Handelserleichterungen im Warenverkehr erwartet.
Das Global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien (GHS) ist also ein weltweites System zur Vereinheitlichung und Angleichung der Einstufung bzw. Kennzeichnung von Chemikalien. Es ordnet die Gefahren, die mit der Benutzung chemischer Stoffe einhergehen neu, und stellt sicherheitsrelevante Daten auf Produkten (Kennzeichnungen) und Sicherheitsdatenblättern (MSDS) zur Verfügung.
Ziel und Elemente
Das Hauptziel von GHS besteht darin, die Gesundheit des Menschen und die Umwelt zu schützen. Zu diesem Zweck werden den Benutzern von Chemikalien fundierte Informationen über Gefahrstoffe zur Verfügung gestellt.
Zu den Standardelementen zählen Gefahrensymbole oder Gefahrenpiktogramme und Signalwörter, wie “Gefahr” und “Warnung”, sowie standardisierte Gefahrenhinweise, die auf Produktkennzeichnungen und Sicherheitsdatenblättern (SDS) verwendet werden.
Soviel zur Theorie – nun zur Praxis:
Die R- und S- Sätze werden durch Hazard statements (Gefahrenhinweise) und Precaution statements (Sicherheitshinweise) ersetzt. Das hatten wir vor GHS auch schon – jetzt heißt es eben anders – und es gibt ein schickes neues Logo.
Auffälligstes Merkmal für Sie sind die neuen rautenförmigen Bildchen (Piktogramme), die in Form und Inhalt sich deutlich von den orangefarbenen Symbolen abheben.
Für uns bedeutetet dies eine Umstellung von Etiketten und Sicherheitsdatenblättern ohne großen Kundennutzen. Das hohe Schutzniveau wird sich in Deutschland nicht weiter erhöhen. Die Neueinstufung der Chemikalien erfolgt ausschließlich nach formalen Kriterien und nicht aufgrund von neuen wissenschaftlichen Ergebnissen.
Wir können also ganz gelassen dem ersten Stichtag entgegen sehen, zumal es eine Übergangszeit bis Mitte 2015 gibt. Da können wir uns gemeinsam in aller Ruhe an das Thema herantasten.
Wer sich die neuen Piktogramme anschauen möchte, findet hier eine Übersicht.
Den Leitfaden zur Umsetzung der Europäischen GHS-Verordnung haben wir als Download für Sie hinterlegt. Hier finden Sie alle Fristen und eine Schritt für Schritt-Anleitung.
Weitere rechtliche Hintergründe und Vorschriften finden Sie hier:
Die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des Europäischen Parlaments und des Europarates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 ist seit dem 20.01.2009 in Kraft.
Warum eigentlich kleben? – Die Fragen unserer Kunden
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 25. Juni 2010
Warum eigentlich kleben? Stellen sich da nicht immer wieder die gleichen Fragen:
- Hält das überhaupt?
- Wie lange hält es?
- Wie funktioniert die Verklebung bei unserer Produktion in der Praxis?
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Hier ein kleiner Auszug aus den TOP 10, der sehr häufig gestellten Fragen unserer Kunden und Interessenten.
- Zur Beruhigung, weltweit bewähren sich immer mehr Verklebungen im industriellen Alltag. Techniken wie Schweißen, Löten, Nieten oder Schrauben sind noch vorherrschend aber das Kleben hat sich mit bemerkenswerten Erfolgen etabliert. In einigen Bereichen sind wir Kleber sogar schon führend – eine Schlüsseltechnologie sozusagen.
Geniessen Sie diesbezüglich meinen Beitrag über Parasols! - Neue Materialkombinationen, die vorher nicht möglich waren, und neue Ansprüche an die Endprodukte eröffnen ständig neue Entwicklungen. Insbesondere im Hochtechnologiebereich und beim Hybrid-Fügen kommen die Vorteile des Klebens voll zur Geltung und können sogar mit anderen Fügetechniken kombiniert werden. Highlights sind hier der Automobil- und Flugzeugbau.
- Mit der Klebtechnik können fast alle festen Materialien miteinander verbunden werden. Viele Materialkombinationen sind hier möglich (Kunststoff/Metall, Glas/Metall, u.v.m.), teilweise ohne hohen maschinellen Aufwand.
- Verklebungen sind materialschonend (kein Zerstören wie bei traditionellen Fügetechniken), flexibel (auf den Anwender abstimmbar) und praktisch (Zusatzfunktionen wie Abdichten, Korrosionsschutz oder Vibrationsdämpfung lassen sich integrieren).
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Selbstverständlich versuchen wir Ihnen zu allen Punkten Ihres Anforderungsprofils die beste Lösung zu bieten. Bei der Auswahl des Klebstoffes fließen die Belastungen durch die Mechanik genauso wie die Einflüsse von Temperatur, Flüssigkeiten, Gas oder UV ein. Am Ende stehen Empfehlungen für die richtige Klebstoffwahl als auch für die optimale Geometrie (manchmal muß etwas umgestaltet werden) und deren Vorbehandlung.
Ziel ist eine erfolgreiche Klebeverbindung, die der Dauerbeanspruchung standhält.



