Archiv für Kategorie Gut zu wissen
So, nun geht es hier weiter – mit guten Nachrichten für Caravan-Freunde
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 7. Dezember 2011
Es ist gar nicht so einfach, als aktives Unternehmen, das wir nun einmal sind, regelmäßig zu bloggen. Doch das Warten hat sich zumindest einmal für unsere Caravan-Freunde gelohnt. Hier kommen die guten Nachrichten.
Neue Produktpalette – speziell für den Caravan-Sektor
Kleben, Dichten, Ausbessern oder Unterbodenschutz – Deka Kleben & Dichten war sehr aktiv und so freuen wir uns, Ihnen bald eine neue Produktpalette speziell für den Caravan-Bereich vorstellen zu dürfen.
Im Augenblick laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren und wir sind mit Caravan-Herstellern ebenso im Gespräch wie mit den geeigneten Großhändlern. Das alles braucht noch etwas Zeit und doch ist bei uns die Vorfreude groß.
Wann genau wir in aller Öffentlichkeit loslegen können, wissen wir noch nicht genau, doch sicherlich rechtzeitig vor Beginn der neuen Saison.
Sie dürfen sich freuen!
iPhone macht sexy – Smartphone sind im Trend
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Aussergewöhnliches, Fun, Gut zu wissen am 18. Oktober 2011
Der britische Internet-Händler Phones4u.co.uk hat eine Umfrage zum Thema “Männer mit iPhone” durchgeführt. Von insgesamt 1500 befragten Frauen waren 54 Prozent der Meinung, dass sie sich eher zu einem Date verabreden, wenn der Mann iPhone-Besitzer ist. “Hat der Mann ein iPhone, dann ist er offensichtlich intelligent und wohlhabend,” sagte eine der Teilnehmerinnen.
Nein, ich bin noch nicht sexy! –
Im Gegensatz zu meinem Bruder und meinem Schwager. Wobei Letzterer zur Zeit unsexy ist, weil er das gute Stück verloren hat. Kopf hoch ‘Lebbe geht weider‘.
Aber auch ich überlege schon seit geraumer Zeit mir auch ein ‘Smartphone’ zuzulegen. Spätestens nach unserem Firmenausflug nach Berlin zur Fußball-Frauen WM 2011 wird dieser Wunsch immer stärker. Auf Grund von Baustellen und Instandsetzungen verschoben sich die Anfahrtszeiten der U- und S-Bahnen ständig. Improvisieren und Wechsel der geplanten Linien waren angesagt um noch pünktlich zu den Veranstaltungen zu gelangen.
Der Ablauf war eigentlich fast immer gleich. Beginnend mit der Suche nach dem Netzplan über die Auswahl der Alternativroute bis hin zum Studium der neuen Abfahrtszeiten incl. der neuen Umsteigeverbindungen gestaltete sich das Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel als zeitaufwändig.
Ein junger Mann half uns auf dem Weg zur ‘Blue Mann Group’ aus der Patsche, indem er einfach den Plan samt Zeiten aufs Handy zauberte. So einfach kann Technik sein.
Auch beim Heimflug war das einfache Vorzeigen des Telefons schneller als das Einscannen unserer Papiertickets. Einfach Hipp! Als ich am Wochenende auf diese Studie gestoßen bin wurde der Wunsch nochmals verstärkt. Aber nun zu den Details:
„Frauen finden Männer mit iPhone laut Studie sexy!“
Laut obiger Studie gelten Männer mit iPhone bei Frauen insgesamt als zuverlässiger, intelligenter und wohlhabender. Männer mit iPhone haben nach einer Verabredung bessere Chancen auf ein zweites Date.
54 % der Frauen verabreden sich eher mit einem Mann , wenn dieser ein iPhone besitzt. Der Besitzer„ist offensichtlich intelligent und finanziell gut ausgestattet!“ Des weiteren kennt er sich gut mit Technik aus, gilt als zuverlässiger, und so weiter.
Was in unserer Jugend noch der Besitz eines Porsches, am Besten als Cabrio, war – ist heutzutage anscheinend das iphone. Wie gut das jeder Mann heutzutage schon für rund 500.-Euro sexy werden kann. Ich liebe diese neue Welt.
Kleb- und Dichtstoffe verbessern die Ökobilanz in Gebäuden
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Gut zu wissen, Produktinformationen am 7. Oktober 2011
Die Umweltanforderungen, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Umfeld, steigen. Der CO2-Austoß und die Öko-Kriterien treten selbst bei Gebäuden und deren Baustoffen immer stärker in den Vordergrund. Diese Vorgaben beeinflussen die Auswahl von Baumaterialien und -teilen und schränken sie teilweise sogar ein.
Gefahrgutrecht bleibt in Bewegung – neue Gefahrgutbeauftragtenverordnung und anderes mehr
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Gut zu wissen am 31. August 2011
Kurz vor dem Sommerurlaub Ende April 2011 wurden die neuen Durchführungs-Richtlinien für Gefahrgut (RSEB) im Heft 9 des Verkehrsblattes veröffentlicht. Diese Richtlinien enthalten Erklärungen zur ADR und anderen Werken.
Wichtigste Änderung meiner Meinung nach ist, daß Unternehmen die als Entlader tätig sind, ab sofort verpflichtet sind einen Gefahrstoffbeauftragten zu stellen. Im Klartext: Ab sofort sind Unternehmen, die bisher nur als Empfänger am Gefahrguttransport beteiligt waren, zur Bestellung eines Gefahrgutbeauftragten verpflichtet, sofern Sie mehr als 50 t Gefahrgut im Jahr erhalten.
Weiterhin sehr wichtig sind die neuen Aufbewahrungspflichten. Beförderungspapiere, Informationen und Dokmentationen beginnend beim Absender über den Beförderer bis zum Entlader müssen nun m/m 3 Monate aufbwahrt werden. Ein weiterer Abschied vom papierlosen Büro und hin zu mehr Verwaltungstätigkeit.
Ab morgen (01.09.2011) dürfen wir dann zusätzlich die neue Gefahrgutbeauftragtenverordnung ausbaden. Hier haben sich hauptsächlich die Struktur und nur begrenzt Bestimmungen geändert. Insbesondere werden ab sofort schärfere Anforderungen an den Jahresbericht gestellt. Positiv ist das kein Beauftragter mehr für den Luftverkehr nötig ist.
Mehr Informationen und Details finden sie hier. Alternativ können Sie die neue GbV auch bei ihrer IHK Niederlassung abfordern.
Kleben – aber richtig. Leitfaden vom Fachmann. Hersteller geben Wissen preis.
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten, Tipps und Tricks am 25. August 2011
Der Industrieverband Klebstoffe (das sind wir Klebstoffhersteller) hat mit seinem langjährigen Ausbildungs-Partner, dem Fraunhofer IFAM, den Leitfaden “Kleben – aber richtig” entwickelt (und natürlich auch bezahlt). Handwerks- aber auch Industriebetriebe und natürlich interessierte Privatanwender finden hier kompakt Informationen rund um die Kleberei.
Meinen Blog-Lesern werden viele Dinge bereits bekannt vorkommen – und sie werden aber noch viele nützliche Details entdecken. Versprochen!
Klebstoffe werden heute nahezu in allen Bereichen eingesetzt und lösen verstärkt Füge- und Dichtprobleme. Uns Herstellern ist es fast nicht mehr möglich alle Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten zu überblicken. Unmöglich ist es uns allen, insbesondere die vielfältigen, meistens aber hoch interessanten, Einzellösungen in den Datenblättern zu berücksichtigen.
Oftmals ist aber der Entscheidungsprozess und die Findungsphase sehr ähnlich. Wie im Blogbericht Klebstoffauswahl in der Industrie starten wir bei Planung oftmals mit der Frage:” Was wird ES denn, wenn es fertig ist, und was muß ES aushalten?
Diese und andere Fragen, fachlich und wissenschaftlich etwas besser aufbereitet, führen Sie bei Entwicklung und Fertigung eines imaginären Produktes Schritt für Schritt zum Ziel. Alle Phasen von der Idee über die Umsetzung bis zum Errichten einer optimalenFertigung werden hier vermittelt.
Dr. Axel Heßland, technischer Geschäftsführer des Verbandes:
“Die Durchführung aller erforderlichen Prozessschritte und die Einhaltung der korrekten Reihenfolge bedeuten an sich schon ein nicht zu unterschätzendes Maß an Qualitätssicherung.”
Gerade weil ich sowohl mit Axel Heßland vom IVK als mit Prof. Andreas Groß vom IFAM zusammen in technischen Ausschüssen sitze und dieses Projekt im vergangenen Jahr hautnah verfolgt habe, freue ich mich riesig über den Abschluß dieses Gemeinschaft-Projektes.
Endlich wird Fachwissen für die Breite zugänglich.
Ganz amerikanisch:
SHARE IT!
Super!
Aber nun zum Download und der Möglichkeit, Ihre Klebeanwendungen zu optimieren und eventuell NEUE zu entdecken. Wir freuen uns darauf.
http://leitfaden.klebstoffe.com/index.php
Wenn es Ihnen gefällt und hilft, dann teilen Sie es uns bitte mit und empfehlen uns weiter. Wir freuen uns darauf. Falls Sie Verbesserungswünsche und Vorschläge haben selbstverständlich auch.
Klebstoff-Auswahl ist entscheidend, insbesondere beim Wunden (ver)-kleben
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Aussergewöhnliches, Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten am 11. August 2011
Bei der Ratgeber Community, so heißt das neudeutsch nun mal, ‘gutefrage.net’ wurde nachstehende Frage gestellt, die gewagte Antwortversuche auslöste. Frage vorab – unser Statement folgt im Anschluss.
Ich habe mal gehört, dass man offene Wunden mit UHU zusammen kleben kann, damit es sofort aufhört zu Bluten. Meine Frage nun: Ist das nicht gesundheitsschädlich? Ich habe das mal gegoogelt und habe herausgefunden, dass es früher für medizinische Zwecke verwendet wurde. Aber geht das noch mit dem heutigen Kleber? Und entstehen dadurch kleinere Narben? Weil die Wunde ja gleich verschlossen wird?
Freue mich auf jede ernstgemeinte Antwort.
Die richtigte Antwort findet sich in unserem Blogbericht , der völlig überraschend schon über zwei Jahre alt ist oder in medizinischer Fachliteratur.
Ich musste hier nochmals auf das Thema, das die Menschheit beschäftigt, aufmerksam machen um so Schlimmeres zu verhindern. Insbesondere Eltern und deren Kindern ist dringend davon abzuraten Experimente mit der flinken Flasche oder anderen namhaften Produkten des großen Herstellers UHU eigene ‘Faust’ zu starten. Ich weiß von was ich rede, nachdem meine Kleinste gestern eingeschult wurde.
Ausschließlich Produkte der CA-Gruppe (Nummern stehen für unterschiedliche Viskositäten) würden sich für solche Notfälle eignen. Interessant ist, das gerade dieser Hersteller seine Wurzel in einer Apotheke hatte.
Wie gut das es keine Zufälle gibt, oder?
Alle Jahre wieder – Kleben fürs Leben – eine Sommertradition
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 6. Juli 2011
Pünktlich zum Sommerbeginn ist die dritte Ausgabe unseres Klebstoffmagazins ‘Kleben fürs Leben’ fertig geworden. Nun liegt es frisch gedruckt und geklebt auf meinem Schreibtisch und wartet auf seinen Versand in der nächsten Wochen. Aktuelle und interessante Themen aus der Klebstoff-Branche werden hier für Sie spannend aufbereitet. Schätzen Sie doch einmal wieviel Kilogramm Klebstoff sich in einem modernen Automobil befinden. Antwort gibt ihnen unser Magazin – wahrscheinlich wird es mehr sein als Sie denken.
In dieser Ausgabe zeigen wir zusätzlich die Möglichkeiten moderner, elektrisch leitfähiger Klebstoffe und Klebefolien, die herkömmliche Schraub- oder Lötverbindungen ersetzen können. In diesem Bereich hat die Klebstoff-Forschung riesige Schritte gemacht.
Am meisten hat mich begeistert wie up to date der Klebstoffverband ist. Kaum habe ich, Anfang des Jahres, über das Thema alternative Medizin durch den Einsatz von geklebten Pflastern geblogt und schon berichtet auch unser Magazin ab Seite 24 in dem Artikel ‘Wirkstoffaufnahme via Pflaster’ über die neuen Möglichkeit. Cool, wie flexibel so ein Industrieverband sein kann, oder?
Für die ganz Eiligen unter Ihnen gibt es ab sofort die Möglichkeit das Magazin vorab anzuschauen und auf Wunsch auch down zu loaden.
Wir wünschen Ihnen mit unserer Lektüre einen tollen Start in Sommer und schöne Ferien!
P.S.: Für alle, die unsere Magazine in den vergangenen Jahren verpasst haben, gibt es hier nun die Möglichkeit dies nachzuholen. Ich liebe das Internet! In manchen Bereichen haben diese Entwicklungen einfach unschlagbare Vorteile. Hier geht’s zum fröhliche Download!
Unfall mit Sekundenkleber oder wie werde ich das Zeug wieder los?
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Ihre Fragen - Unsere Antworten am 27. Mai 2011
Wir haben schon mehrfach über diese Klebstoffgattung geblogt. Ob es die tollen Eigenschaften, sogar Wundversorgung, waren die diese Produkte so bekannt gemacht haben, ob es der Unfug ist der hiermit schon angestellt wurde und vieles mehr. Selbst über den kürzlichen Tod seines Erfinders wurde hier berichtet. Nun aber zu einem Thema, welches in diversen Blogs und Foren immer wieder dringend auftaucht und oftmals nicht richtig beantwortet wird:
Wie entferne ich Sekundenkleber?
Sekundenkleber ist ein genau genommen ein Cyanacrylat-Klebstoff. Die Reaktion an der Klebefläche wird Feuchtigkeit (auch Spuren davon langen schon) ausgelöst. Die Polymerisisation (aushärten zu langen Ketten) findet, wie der Name schon sagt, innerhalb weniger Sekunden statt. Egal ob die Feuchtigkeit aus der Luft oder von den Klebeflächen kommt. Schnelle Verklebungen von Glas, Gummi, Keramik, Kunststoff, Metalle miteinander und untereinander sind seine Stärke. Voraussetzung ist allerdings ein sehr enger Fügespalt.
Bei den Warnhinweisen auf den Packungen und Flaschen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Augenlider und Haut schlagartig verklebt werden können. Also Vorsicht ist angeraten. Tipps für die Verarbeitung gibt es hier!
Nun mein Tipp zur Entfernung von Sekundenkleber, nach größeren oder kleineren Unfällen.
Sekundenkleber lösen sich in ACETON auf. Aceton ist ein farbloses, leicht entzündliches Lösungsmittel, d.h. die Sicherheitshinweise der Verpackung wie. z.B. kein offenes Feuer und gute Belüftung sind strikt zu befolgen. Gemeinsam mit unserem Fachverband haben wir weiterführende Tipps zusammengestellt:
| Verklebungen der Haut |
Sekundenkleber lassen sich mit Pflanzenöl wie Sonnenblumen-, Maiskeim- oder Rapsöl entfernen. Das Pflanzenöl großflächig auf und um die verklebte Stelle auftragen und so lange einwirken lassen, bis sich der Klebstoff vom Rand her ablösen lässt. Dann beginnend von der Haut ablösen und diesen Vorgang eventuell mehrmals wiederholen. Anschließend die Stelle mit Wasser und Seife reinigen.
Tipp: Lösemittel wie Aceton wirken auf der Haut nicht effektiv und sollten am Körper sehr dosiert verwendet werden.
Falls kein Pflanzenöl zur Hand ist, die verklebte Hautstelle ausreichend lange in warmem Seifenwasser einweichen. Zwischen die zusammengeklebten Hautflächen vorsichtig eine Pinzette schieben und unter leichten Bewegungen die Hautflächen voneinander lösen.
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Verklebungen Kopfhaut/Haare |
Kopf/Haare waschen und anschließend auf die betroffenen Stellen reichlich Hautschutzöl auftragen. Über Nacht einwirken lassen und ggf. die Prozedur mehrmals wiederholen. So löst sich der Klebstoff mit der Zeit von der Kopfhaut.
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Verklebungen Augen |
Niemals versuchen, das Auge mit Gewalt zu öffnen!
Das Auge sofort gründlich mit warmen Wasser spülen und mit einer feuchten Kompresse abdecken. Anschließend sofort einen Arzt aufsuchen. Unter ärztlicher Kontrolle kann der Ablöseprozess mit medizinischen Spüllösungen deutlich verkürzt werden.
Tipp: Wimpernverklebungen können durch augen- und schleimhautverträgliche Öle schneller gelöst werden.
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Verklebungen Mund |
Auch hier gilt zu beachten: zusammengeklebte Lippen niemals gewaltsam öffnen!
Vielmehr sollten die Lippen von außen mit viel warmem Wasser gespült werden. Gleichzeitig von der Mund-Innenseite her mit Speichel dagegen drücken. Mit Lippen- und Mundbewegungen kann die Verklebung in der Regel gelöst werden. Klebstoffreste anschließend mit Wasser und einer fetthaltigen Hautschutzsalbe bzw. -öl entfernen
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Sekundenkleber verschlucken |
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Cyanacrylat-Klebstoffe verschluckt werden können, denn der Klebstoff verfestigt sich sofort und bleibt im Mund haften. Der Speichel löst ihn binnen maximal 2 Tagen von der Mundschleimhaut. Bei größeren versehentlich eingenommenen Mengen sollte sich der Betroffene allerdings so hinlegen, dass beim Ablösen kein Klebstoff verschluckt wird und sicherstellen, dass die Atemwege frei gehalten werden.
Fazit
Bei Unfällen mit Cyanarcylat-Klebstoffen nicht in Panik geraten und nie versuchen, die betroffenen Gewebepartien gewaltsam auseinander zu reißen.
Unfälle mit Sekundenklebern lassen sich in der Regel mit einfachen Mitteln wirkungsvoll behandeln, und sie bedürfen nicht zwangsläufig eines chirurgischen Eingriffs. Allerdings: Sekundenkleber gehören nicht in Kinderhände!
Aceton erhalten Sie in der Apotheke oder Drogeriemarkt. Eventuell haben Sie es sogar im Hause, da viele Nagellackentferner Aceton enthalten. Schauen Sie aber auf die Inhaltsstoffe, da die ‘Hochwertigeren’ mittlerweile Acetonfrei sind und zum Entfernen von Sekundenkleber nicht verwendet werden können. Ein weiterer Vorteil von Nagellackentferner ist seine rückfettende Wirkung, denn diese mindert die stark entfettende Wirkung des Lösungsmittels. Ansonsten Stelle mit Seife abwaschen und gut eincremen. Meine Frau schwört auf Olivenöl.
Eine Alternative ist ein langes Bad in möglichst warmen Wasser mit Spüli oder Seife. Verklebungen mit Sekundenkleber sind nicht wasserfest und mögen Laugen auch nur begrenzt . Aus diesem Grund fällt auch der Henkel der Kaffeetasse in der Spülmaschine immer wieder ab. Folglich löst sich die unerwünschte Verklebung nach geraumer Zeit wieder auf.
Bei der Entfernung von Sekundenkleber von Gegenständen ist Aceton optimal geeignet, solange sich die Oberfläche nicht anlösen lässt. Viele Kunststoffe und Plexiglas sind nicht beständig und es wird nicht nur der Kleber gelöst sonder auch die Oberfäche angegriffen. Es bleiben oftmals unschöne Veränderungen der Oberfläche zurück.
Bei temperaturbeständigen Gegenständen kann man auch den Heissluftfön aus dem Baumarkt einsetzen. Ab 200°- 250°C löst sich der Klebstoff oftmals in Rauch auf.
Ich wünsche Allen ein klebtechnisch erfolgreiches, unfallfreies Wochenende.





