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Oberflächen-Reinigung durch Plasma-Energie

Heute wird es hochenergetisch. Spüren Sie es schon? O.K., O.K., kommen wir zu den Details.

In der Physik ist ein Plasma (gr. πλάσμα plásma „Gebilde“) ein Gas, das teilweise oder vollständig aus freien Ladungsträgern, wie Ionen oder Elektronen, besteht. Das bedeutet, es ist in seine Bestandteile „aufgeteilt“: Die Elektronen und Atomkerne schweben getrennt voneinander im Gas. Mehr als 99 % der sichtbaren Materie im Universum befindet sich im Plasmazustand.

Soweit zur Definition wie sie in Büchern oder Wikipedia zu finden ist. Weiterführende Informationen gibt es hier: Welt der Physik.

Zusammendfassend ist Plasma ein gasförmiges Gemisch aus Ionen, Elektronen, Atomen und Molekülen. Dieses hochenergetische Gemisch eignet sich hervorragend, um die unterschiedlichsten Oberfächen zu reinigen und mehr.
Dazu später ausführlichere Infos.

Bei der Plasmatechnik ist das Niederdruck-Verfahren mein Liebling. Es ermöglicht unter Vakuum, also in einer geschlossenen Anlage, auch komplizierte Geometrien vollständig vorzubehandeln. Für einfachere Flächen und in Fertigungsstrassen setzt sich aber eher das Plamsa-Düsen-System durch. Mit Druckluft wird die Ladung von der Plasmadüse zur Oberfläche geführt.

Ein Vorteil beider Verfahren ist, dass zu der Reinigung, durch die Energieaufnahme der Ionen, zusätzlich eine Erhöhung der Oberflächenspannung stattfindet. Hierdurch wird eine bessere Benetzung erreicht. Benetzung war die Grundvorraussetzung einer Verklebung- sie erinnern sich, oder?

Einige Kunststoffe (Thermoplaste) werden hierdurch überhaupt erst klebbar.

In der Summe ein sauberes, rückstandfreies, umweltfreundliches Verfahren, das langfristig meistens sogar kostengünstig ist. Vor allem im Vergleich zu anderen Methoden bei denen Reinigen und Vorbehandeln meistens 2-3 Schritte sind.

So nun sind wir fertig mit all dem Reinigen. Ist es bei Ihnen auch schon ganz schön sauber?

:-)

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Oberflächen-Reinigen mit Energie

Beim “googeln” erscheint bei “Reinigen mit Energie” an oberster Stelle das Reinigen der Meridiane und das Chakra-Cleaning. Alles Sachen, für die der Feel-Better-Blog von Frank Obels eher zuständig ist.

In unserem Falle wird, wenn auch nur oberflächig, mit Energie die Verkrustung und Verschmutzung gelöst. Ups’ – gibt’s hier doch Ähnlichkeiten?

:-)

Durch hochenergetische Lichtstrahlung wird bei der Laserstrahlreinigung die Verunreinigung verdampft. Der ‘Dreck’ nimmt den Laserstrahl auf. Dieser wird hierbei in Wärmeenergie umgewandelt und dehnt sich aus. Das Ausdehnen und Verspröden der Verunreinigung löst sie vom Untergrund. Kurzfristiges Ausdehnen und dadurch entstehende Druckwellen sorgen für den Abtransport. Je höher die Strahlenintensität desto schneller erfolgt die Verdampfung.

Achtung: Das Fügeteil wird thermisch stark belastet.

Nur durch wechselnde Belastungszyklen kann dieser Effekt eingedämmt werden. Vorteile dieses Verfahrens sind die berührungslose, schnelle und medienfreie Reinigung ohne Entsorgungsaufwand. Auf Grund des hohen Energieaufwandes und der geometrischen Begrenzung des Wirkfeldes findet diese Methode hauptsächlich in der industriellen Fertigung ihren Einsatz. Eine Einbindung in die automatisierte Fertigung bei gleichzeitiger Reinigung läßt sich fast immer optimal gestalten.

So – jetzt ist es genug Energie für ALLE!

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Gut gereinigt ist so gut wie halb geklebt!

Das unsere Klebstoffe eine Verbindung von Fügeteilen (Bauteilen) einfacher – in vielen Fällen sogar erst möglich- macht, ist bei vielen Blog-Lesern keine Neuigkeit mehr. Nicht so sehr bekannt ist allerdings, daß der Oberflächenzustand der Fügeteile entscheidend für die Qualität und insbesondere für die Langlebigkeit der Verklebung ist.

Vereinfachung in der Produktion, Vermeidung von Materialschädigungen, Verhinderung von Korrosion bei Kontakt sowie die oftmals höhere Wirtschaftlichkeit haben dazu geführt, das KLEBEN andere Verfahren wie Schrauben,  Nieten, Löten u.a immer mehr ablöst.

Im Gegensatz zu den oben erwähnten Verfahren benötigen Klebstoffe, bis auf wenige Ausnmahmen, eine saubere Oberfläche um die Fügepartner zu benetzen. Rückstände aus der Fertigung oder dem Transport wie zum Beispiel Staub, Öl, lose Partikel, Kühlschmierstoffe, Trennmittel, Fette, Korrosionsschutz oder sogar Fingerabdrücke führen zum Versagen der Verklebung. Entweder durch eine Verschlechterung der Adhäsion (Haftung am Bauteil) oder durch eine Belastung des Klebstoffes (Kohäsionsbruch).

Mittlerweile gibt es für jede Anwendung ein passendes Reinigungsverfahren. Die Verunreinigungen und der geforderte Sauberkeitsgrad bestimmen die Technik. O.k. – die Wirtschaftlichkeit sollte man auch nicht aus den Augen lassen.

Beginnen wir mit nasschemischen Reinigung. Man unterscheidet hier grundsätzlich zwischen wässrigen oder lösemittelhaltigen Reinigern. Wässrige Systeme werden als neutrale, saure oder alkalische Reiniger vertrieben. Sie lösen sowohl  Salze, Elmulsionen bzw. Staub und lose Partikel (polare Verunreinigungen) als auch Fett und Öl (Gruppe der unpolare Verschmutzungen).

Ein besseres Verhalten für Fette und Öle (pflanzlich wie mineralisch) zeigen allerdings die Lösemittelreiniger. Die rückständigen Trennmittel und Fertigungsöle werden hiermit optimal entfernt. Lose Partikel, Späne und anhaftender Staub werden gemeinsam mit den Ölen gelöst und abgespült. Achtung: SALZE lassen sich hiermit nicht enfernen!

Die optimal fettlösenden chlorierten Kohlenwaaserstoffe (CKW) werden  aus Umweltgründen immer mehr von nicht halogenierten Reinigern (KW) abgelöst. Leider mit etwas schlechteren Ergebnissen.

Unterstützen kann man die Reinigung durch zusätzliche -meistens physikalische Techniken. An erster Stelle ist Unterstützung durch Druckumspülen oder Spritzen zu nennen. Optimiert kann die Reinigung durch eine Ultraschall-Anlage erfolgen.

Wichtig ist in allen obigen Verfahren eine stete Kontrolle und Überwachung. Für gleichbleibende Qualität ist der regelmäßige Wechsel des Reinigungsmediums zwingend erforderlich.

Bei den meisten Metallen ist diese Reinigung der Start zur guten Verklebung.

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Cabrio Pflegetipps vom Hersteller

Beim Bloggen über die Karmann Automotive Gruppe bin ich auf einer Unterseite der Karmann Homepage, gut versteckt, auf eine hochinteresante Serviceseite gestossen.

Auf dieser Service-Seite finden Sie praktische Tipps und Unterstützung bei der perfekten Verdeck- und Fahrzeugpflege für die von Karmann Cabrios gebauten Cabrios. Hier wird umfangreich und bebildert über Pflege, Reinigen und Waschen berichtet. Die Tipps können bestimmt für andere Fahrzeuge auch genutzt werden.

Ich finde diese hilfreichen und nützlichen Infos sollten mehr Interessenten zugänglich sein.

Vielleicht hilft mein Blog den neuen Start up zu unterstützen :-)

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