Kleb- und Dichtstoffe verbessern die Ökobilanz in Gebäuden

Die Umweltanforderungen, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Umfeld, steigen. Der CO2-Austoß  und die Öko-Kriterien treten selbst bei  Gebäuden und deren Baustoffen immer stärker in den Vordergrund. Diese Vorgaben beeinflussen die Auswahl von Baumaterialien und -teilen und schränken sie teilweise sogar ein.

Noch vor rund  30 Jahren wurden etwas mehr als 90% des Energiebedarfs eines Gebäudes für die Heizung oder Kühlung  benötigt.  Aufgrund der schlechten oder meistens nicht vorhandenen Isolierung und einer zu geringen Luftdichtigkeit wurde damals nicht nur das Haus sondern auch das Umfeld geheizt.
Steigende Heizölkosten und ein verbessertes Umwelt-Bewusstsein führten in den vergangenen Jahrzehnten dazu, das Häuser und Anlagen besser isoliert wurden. Neue Standards wurden definiert.
Niedrig-Energiehäuser haben heute, durch leistungsfähigere Fenster, verstärkte WDVS-Systeme sowie  Wärmerückgewinnungsmöglichkeiten durch kontrollierte Lüftung, rund 80% weniger Heizbedarf und können sogar gekühlt werden.
Was wir mit dieser Thematik zu tun haben ist einfach, aber in den meisten Fällen leider nicht offensichtlich, da unsere Kleb- und Dichtstoffe oftmals in dem Gesamtsystem verschwinden ohne großartig auffällig zu werden. Obwohl SIE meistens der Garant für das funktionierende Gesamtpaket sind. Insbesondere die Herstellung von Luftdichtigkeit bei Gebäuden, Fenstern oder Lüftungsanlagen wäre ohne den Einsatz unserer Produkte  fast unmöglich oder wenigstens wesentlich schwieriger.
Im Allgemeinen verbessern unsere Produkte im Bausektor die Ökobilanz der Bauwerke erheblich, da bei ihrer Herstellung, im Vergleich zu den anderen Baumaterialien, nur ein geringer Energieaufwand benötigt wird. Die Reduzierung der aufzuwendenden Energie über die Lebensdauer eines Hauses erst durch sie ermöglicht wird.
Hauptfaktor ist eine erhöhte Luftdichtigkeit des Gebäudes.  Eine  zu hohe Luftundichtigkeit, durch Zugluft und unkontrollierten Luftaustausch, kann in Gebäuden bis zu 50% des Energieverlustes ausmachen. Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) der Außenhaut wird deutlich reduziert und die Isolierleistung steigt an.
Luftdichte, aber gut belüftete Gebäude, am besten durch eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, haben einen geringeren Energieverbrauch und erhöhen den Wohnkomfort.  Als positiver  Zusatznutzen wird eine Feuchtigkeitsaufnahme des WDVS verhindert. Die Durchfeuchtung reduziert die Wärmedämmleistung bis hin zum totalen Versagen der Isolierung.
Unsere Produkte helfen die Luftdichtigkeit dauerhaft  herzustellen. Von der Fenstermontage, über die Herstellung von energiesparenden Isoliergläsern bis zur Anbringung von Dampfbremsen im Ausbaubereich helfen unsere Produkte dem Bauherren bei der Umsetzung seiner energetischen Ziele.
Details und weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage.

Kleben – aber richtig. Leitfaden vom Fachmann. Hersteller geben Wissen preis.

Der Industrieverband Klebstoffe (das sind wir Klebstoffhersteller) hat mit seinem langjährigen Ausbildungs-Partner, dem Fraunhofer IFAM, den Leitfaden “Kleben – aber richtig” entwickelt (und natürlich auch bezahlt).  Handwerks- aber auch  Industriebetriebe und natürlich interessierte Privatanwender finden hier kompakt Informationen rund um die Kleberei.

Meinen Blog-Lesern werden viele Dinge bereits bekannt vorkommen – und sie werden aber noch viele nützliche Details entdecken. Versprochen!

Klebstoffe werden heute nahezu in allen Bereichen eingesetzt und lösen verstärkt Füge- und Dichtprobleme. Uns Herstellern ist es fast nicht mehr möglich alle Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten zu überblicken. Unmöglich ist es uns allen, insbesondere die vielfältigen, meistens aber hoch interessanten, Einzellösungen in den Datenblättern zu berücksichtigen.

Oftmals ist aber der Entscheidungsprozess und die Findungsphase sehr ähnlich. Wie im Blogbericht Klebstoffauswahl in der Industrie starten wir bei Planung oftmals mit der Frage:” Was wird ES denn, wenn es fertig ist, und was muß ES aushalten?

Diese und andere Fragen, fachlich und wissenschaftlich etwas besser aufbereitet, führen Sie bei Entwicklung und Fertigung eines imaginären Produktes Schritt für Schritt zum Ziel.  Alle Phasen von der Idee über die Umsetzung bis zum Errichten einer optimalenFertigung werden hier vermittelt.

Dr. Axel Heßland, technischer Geschäftsführer des Verbandes:

“Die Durchführung aller erforderlichen Prozessschritte und die Einhaltung der korrekten Reihenfolge bedeuten an sich schon ein nicht zu unterschätzendes Maß an Qualitätssicherung.”

Gerade weil ich sowohl mit Axel Heßland vom IVK als mit Prof. Andreas Groß vom IFAM zusammen in technischen Ausschüssen sitze und dieses Projekt im vergangenen Jahr hautnah verfolgt habe, freue ich mich riesig über den Abschluß dieses Gemeinschaft-Projektes.

Endlich wird Fachwissen für die Breite zugänglich.

Ganz amerikanisch:

SHARE IT!

Super!

Aber nun zum Download und der Möglichkeit, Ihre Klebeanwendungen zu optimieren und eventuell NEUE zu entdecken. Wir freuen uns darauf.

http://leitfaden.klebstoffe.com/index.php

Wenn es Ihnen gefällt und hilft, dann teilen Sie es uns bitte mit und empfehlen uns weiter. Wir freuen uns darauf. Falls Sie Verbesserungswünsche und Vorschläge haben selbstverständlich auch.

Blogpause beendet – mit einer kleinen Umweltaktion

So, meine persönliche Blogpause ist beendet, ich komme langsam wieder auf Schreibtouren.

Eine guter Anlass, heute mit dem Bloggen weiter zu machen, ist diese Umweltaktion:

C02-neutral - Einkaufen und Angebote bei kaufDA.de

Schauen Sie einfach mal, ob das nicht eine schöne Idee ist, die Sie unterstützen wollen.
Ich hoffe im Sinne der Bäume, dass diese Idee auch “seriös” durchgeführt wird.

Eine andere Baumpflanz-Idee habe ich hier gefunden:
I plant a tree!

Earth Day – es ist soweit

Nachdem ich gestern froh war, mir noch lange 24 Stunden Gedanken zu diesem Thema machen zu können, ist die Zeit wie im Fluge vergangen und der Tag der Tage ist da.

Beim Begutachten meines Engagements für unsere Mutter Erde muss ich relativ strikt trennen: da ist auf der einen Seite das “Familienengagement” für unseren Planeten und da ist natürlich der Bereich meiner unternehmerischen Aktivitäten, die doch grossen Einfluss auf unsere Zukunft haben können.

Privat ist es relativ einfach, wenn man schon von seinen Eltern als junger Bub zum Zeitungs- oder Altglascontainer geschickt wurde. In Spitzenzeiten wurde sogar ALU (Dosen) getrennt und musste beim Pfarrer im Gemeindehof abgegeben werden. Alles zu Zeiten, in denen noch niemand vom Grünen Punkt sprach.

Heute ist es sowohl für mich als auch für die Kids, mit unterschiedlichen Tonnen bzw. Säcken  vor der Haustür leichter und angenehmer geworden zu recyclen. Selbst unsere 3-jährige weiß mittlerweile ganz genau in welchen Müll die entleerten Fruchtzwerge gehören. Nur die Schwiegereltern haben ab und an noch Probleme, wenn Sie bei uns sind. (Grüner oder brauner (Bio) Punkt oder doch schwarze Tonne. Wo seht die Papiertonne?)

Als Chef eines Klebstoffherstellers mit Hang zu lösemittelhaltigen Produkten ist die Situation schon schwieriger. Bei Kunden, Anwendungstechnikern und im Labor Rezepturänderungen durchzusetzen hat schon etwas von einem Kampf mit der griechische Hydra.

Trotz dieser Widerstände ist es uns in den vergangenen 10 Jahren gelungen in vielen Anwendungszwecken lösemittelfreie bzw. lösungsmittelärmere Klebstoffe zu entwickeln und erfolgreich bei unseren Kunden einzusetzen.
Leider ist es nicht bei allen Verklebungen möglich, da die Anforderungen an die Verklebungen oftmals sehr hoch sind (Medienbestänigkeit, Temperaturstand, hohe Zugbelastungen etc.) und diese nur mit einigen, wenigen Klebstoffsystemen zu lösen sind.

Ich erinnere mich noch gut, als ich einem erfahrenen Sattlermeister mal mit meinen Vorstellungen zum Thema Umweltfreundlichkeit kam und ihn auf unsere neuartigen Dispersionsprodukte hinwies.
Er sagte mir aus tiefster Brust der Überzeugung: ‘Wann’s net stinkt, dann klebt’s net !’

Damals erschien mir die Aussage zu trivial – aus heutiger Sicht muss ich ihm sogar für seinen Teilbereich etwas Recht geben.

Aber ich lasse es mir nicht nehmen, weiterhin daran zu glauben, dass wir alle einen Beitrag zu einer wunderbaren Umwelt beitragen werden. Ich weiß, dass ich damit nicht unbedingt den Geschmack der industriellen Mehrheiten treffe.

Trotzdem werden wir auch weiterhin zum Schutz der Erde und unserer Kunden (Verabeiter) konstant umweltfreundlichere Lösungen entwickeln, denn dem Motto vom EARTH DAY  2009: Klimaschutz heißt für uns nicht Verzicht, sondern Effizienz! können wir alle hier im Unternehmen vorbehaltlos zustimmen und hoffen auf eine breite Unterstützung dieser Aktion.

Auf unsere Umwelt!


Earth Day – was bedeutet die Umwelt für uns Kleber?

Wow, das ist aber mal eine gute Frage, die Frank im Feel better-Blog da heute stellt. Gerade für mich als Unternehmer in einer Branche, die bezüglich Umwelt nicht den allerbesten Ruf hat.

Zum Hintergrund: morgen ist Earth Day und es geht darum, wie ausgebildet eigentlich unser Umweltbewusstsein ist.

Gut, dass der Tag erst morgen ist, da kann ich mir mal in Ruhe klar werden, wie ich dieses Thema wahrnehme.

Und wie ist das bei Ihnen?

Schreiben Sie mir, was Ihnen zum Thema Umweltbewusstein einfällt.

Bin gespannt :-)