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Unterbodenschutz aber richtig – für Campingfreunde und andere
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen, Produktinformationen, Tipps und Tricks am 14. März 2012
Eine typische Frage, die uns in diesen Tagen immer wieder erreicht, lautet so:
Mein Wohnmobil, das nun gute 10 Jahre alt ist, hat einen Holzunterboden. Den Farbanstrich des Holzunterbodens möchte ich nun erneuern, er scheint es zu brauchen. Womit kann ich die Bodenplatte bearbeiten?
Das ist das Schöne am Frühling: Nicht nur die Temperaturen steigen, sondern es macht sich überall eine neue Aktivität breit und dies auch im Caravan-Bereich. Da werden die guten Caravane und Wohnmobile wieder entmottet und aus der Winteruhe geholt. Erste Reinigungsarbeiten stehen an und es wird sich schon für die anstehende Out-Door-Saison gerüstet.
Mit diesem Blogbeitrag möchte ich die oben gestellte Frage beantworten.
Der richtige Unterbodenschutz für ihren Caravan + Wowa
Verfasst von Michael Windecker unter Produktinformationen, Tipps und Tricks am 25. Januar 2012
DEKAlin Unterbodenschutz in Kleingebinden
Die Caravan, Camping und Wohnwagen-Freunde können aufatmen. Nachdem schon im Herbst 2010 der erste Anlauf gestartet wurde unseren Unterbodenschutz speziell für Caravaning Sektor, nicht nur in Großgebinden den Produzenten oder Zulieferern anzubieten, sondern auch dem After-Sales-Market zugänglich zu machen, haben wir nun die ersten Klein-Gebinde zur Probe abgefüllt.
Die normalen Industriegebinde mit 750 Litern bzw. 1000 Litern Containern stellten sich als zu unhandlich für den Do-it-your-self Kunden da. Nachdem ich gestern die erste Spraydose unseres schwarzen DEKAphon 9735 mit 500ml Inhalt und die Dose DEKAphon 9750 zum Streichen mit 1000ml Inhalt in der Hand hatte, bin ich stolz auf unsere Beharrlichkeit und richtig glücklich über das tolle Ergebnis.
Nun freue mich auf den lang ersehnten Produktstart in Bälde. Details und Datenblätter sowie Tipps und Tricks folgen.
Nur noch kurz die Welt retten – sorry falscher Weg – nur noch kurz die Groß- und Fachhändler informieren und dem Start in die neue Saison steht nichts mehr im Wege.
Übrigens haben wir im Layout auch etwas geändert. Lassen Sie sich überraschen.
So, das war die gute Nachricht des Tages!
Klebstoffeinteilung Teil1 Sonderfall Plastisole
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 2. Juli 2009
Plastisole
Bei Plastisolen sind beim Auftrag kleine feste Polymerkügelchen in einer flüssigen Phase verteilt. Meist wird PVC in einem Weichmacher und Haftvermittler dispergiert. Nach dem Applizieren wird durch die Erwärmung der Weichmacher von dem Polymer aufgenommen. Das Polymer geliert, d.h. verquellt und verwächst so zu einer homogenen Schicht. Dabei wandelt es sich in erweichtes PVC um.
Das PVC-Plastisol bekommt dabei die benötigte Handhabungsfestigkeit für nachfolgende Prozesse. Zur vollständigen Aushärtung nach dem Gelieren muss eine nochmalige höhere Wärmezufuhr erfolgen. PVC-Plastisole finden eine häufige Verwendung im Automobilbau als Nahtabdichtung oder Unterbodenschutz. Desweiteren werden Plastisole für Kronverschlüsse und Getränkedrehverschlüsse benötigt. Auch die Antirutschnoppen ihrer Arbeitshandschuhe sind oftmals aus diesem Material.
Einsatz im Automobilbau
Die Haftung der PVC-Plastisole auch auf beölten Blechen ist sehr gut. Die Ölmenge auf den beölten Oberflächen sollte bei maximal 3 g/m² liegen. Größere Ölmengen verschlechtern die Anfangshaftung und Endfestigkeit sowie den Korrosionsschutz.
Für die Lackierung müssen die beölten Bauteiloberflächen entfettet werden, da eine Lackhaftung sonst unmöglich ist ( Tauch- oder Sprühverfahren). Bei diesen Reinigungsverfahren würden die aufgetragenen PVC-Plastisole ohne vorherige Gelierung mit entfernt werden. Um dies zu verhindern müssen die Plastisole auswaschbeständig sein, was durch die Wärmezufuhr erreicht wird. Im “Rohbauofen“ werden bei ca. 120 °C und 20 Minuten Ofendurch-Laufzeit die Plastisole angeliert.
Im diesem Zustand wird keine chemische Haftung aufgebaut, das Plastisol haftet nur durch das direkte Anschmiegen an der Klebeteiloberfläche.
Die vollständige Aushärtung erfolgt während des Einbrennens der Lackierung mit ca. 180 °C für ca. 30 Minuten ( Ofendurchlauf).
Eigenschaften
- auf nicht entfetteten Oberflächen wird eine hohe Haftung erreicht
- der erhärtete Kleber liegt im thermoplastischen Zustand vor
- Wärmebeständigkeit und Kriechfestigkeit nicht so hoch
- Geliertemperatur 140° -200° C
- Festigkeiten bis 10 N/mm²
Alles klar?
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