Wo bekommt man eigentlich DEKALIN-Produkte zu kaufen?
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 7. September 2010
Eine durchaus berechtigte Frage, die leider nicht mit einem Satz zu beantworten ist.
Generell sind wir ein industrie-lastiges Unternehmen, wir liefern direkt an verarbeitendende Klein- und Großunternehmen. Ab einer Bestellmenge von 300,00 € kann man(n)/frau bei uns direkt bestellen. Ab 800,00 € liefern wir zur Zeit noch Frei Haus. Standardlagerware sogar innerhalb von 72 Stunden – meistens sogar noch schneller.
Für einige Produktgruppen arbeiten wir mit sogenannten Leithändlern zusammen, die für uns die Verteilung unserer Klebstoffe und Dichtungsmassen übernehmen. Hier sind die Sparten in denen unsere Händler aktiv sind:
Sattlereibedarf: MAH
Raumausstatter + Polstereibedarfsgroßhandel: Rummel&Stoiber, Brandproducts, Hummel&Kremer u.a.
Industriebedarf: Pahl, Bierhake, Reiff, Titgemeyer u.a.
So nun wird es leichter. Unsere bekanntesten Produkte Plastigum 77 für PVC-Verklebungen und unsere abtupfbare Dichtungsmasse DEKAseal 8936 (hauptsächlich für den Caravaning Sektor) bekommt man fast an jeder Ecke.
Den Caravaning Bereich decken folgende Handelsketten ab:
und viele mehr. Die meisten Caravanhändler in ihrer Nähe haben somit Zugriff auf unsere Produkte.
Gut für uns und gut für Sie.
Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weiter helfen.
DEKALIN-Produkte im Alltag – Ihrem Alltag
Verfasst von Michael Windecker unter Aussergewöhnliches am 1. September 2010
Die Fertigstellung unserer Homepage naht – und wir statten die ersten Seiten fröhlich mit nützlichen Inhalten aus. Immer wieder fragen wir uns, ob es nicht eine gute Idee wäre, die Anwender unserer Produkte einmal darum zu bitten, uns zu zeigen, wie sie DEKALIN-Produkte im Alltag eingesetzt haben und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.
Nun haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist und wir bereiten gerade eine entsprechende Kampagne vor, mit sehr attraktiven Hauptpreisen.
Wenn Sie Lust haben, dann können Sie sich ja schon einmal vorbereiten und auch Ihren Fotoapparat “scharf” machen. Wir wollen sehen, wie Sie unsere Produkte einsetzen und wie wollen von Ihnen die schönsten Produktfotos.
Alles weitere in Kürze hier im Blog!
Klebstoff-Lagerung – Tipps + Tricks vom Profi
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Firmen-Informationen, Gut zu wissen, Tipps und Tricks am 30. August 2010
Immer wieder rufen uns Kunden, gewerblich sowie privater Herkunft, an und möchten wissen ob der eingesetzte Kleber oder die gekaufte Dichtungsmasse noch in Ordnung sind bzw. wann Sie hergestellt wurde.
Lager- und Lieferzeiten
Klebstoffe besitzen eine begrenzte Haltbarkeit. Die Haltbarkeiten – oder Lagerzeiten – liegen je nach Material in der Regel zwischen einigen Monaten und zwei Jahren ab Herstelldatum (siehe Datenblättern). Durch die bedingten Transport- und Lagerzeiten bei uns ist in der Regel von einer ‘Rest’-Lagerzeit beim Händler von ca. 10 bis 20 Monaten auszugehen.
Unsere Produktpalette umfasst eine sehr große Zahl unterschiedlicher Materialien und Verpackungsformen. Darunter befinden sich sowohl gängige Produkte mit großen Lagerumschlag aber auch Spezialitäten, die für Sonder-Anwendungen optimiert wurden und entsprechend seltener geliefert werden.
In der Regel liefern wir Ware, die noch eine möglichst lange Lagerzeit beim Kunden hat. Deshalb halten wir nur kleine Lagerbestände – insbesondere für Stoffe mit geringem Warenumschlag.
Mit den folgenden Lieferzeiten ist bei einer Bestellung bei uns zu rechnen:
Lagerware: 3 Tage bis max. 1 Woche
Standard Produktionen: ca. 3 – 4 Wochen
Sonderanfertigungen: ca. 5 – 6 Wochen
Bitte beachten Sie, dass in besonderen Fällen die Lieferzeiten auch durchaus länger sein können als oben angegeben. Bitte fragen Sie deshalb im Einzelfall die Lieferzeiten für das entsprechende Material und die gewünschte Verpackungsform separat an.
Generell sind alle unsere Produkte chargengesteuert, d.h. wir können sowohl Produktions- als auch Abfülldatum an Hand eines Zahlencodes feststellen, aber wenn Sie bzw. Ihr Händler einige Regeln beachten und ab und an die Ware kontrollieren, haben Sie immer verarbeitbares Material in den Händen. Die meisten Produkte sind mindestens 24 Monate haltbar.
Viele Klebstoffe und Dichtungsmassen halten bei richtiger Lagerung wesentlich länger als wir Hersteller Ihnen garantieren. Einige unserer Produkte sind meiner Meinung nach sogar fast ‘unkaputtbar’, d.h. selbst Rückstellmuster aus unseren Anfangstagen vor gut 10 Jahren sind absolut in Ordnung und heute noch verarbeitbar. Nun zu den Tipps:
Wareneingang-Ausgang bzw. Lagerbedingungen
- Klebstoffe nach Vebrauchsmenge bestellen (frühzeitig mit Termin)
-Ältere Ware zuerst verarbeiten (first in – first out). Eingangsdatum vermerken und Gebinde sofort kennzeichnen
- Gebinde beim Eingang auf Beschädigungen überprüfen.
-Bei Dispersionen mit der Aufschrift ‘ Vor Forst schützen’ Kontrolle der Viskosität bzw. Frostfreiheit beim Wareneingang. Achtung: Die Zerstörung der Dispersionen beginnt schon bei ca. +3°C (Anomalie des Wassers)
- Temperatur des Lagerortes regelmäßig überprüfen. Optimale Lagertemperatur sollten zwischen +10°C bis + 20°C liegen und ein Temperaturfenster + 5°C bis +28°c nicht überschreiten (FROSTFREI)
-Lagerraum sollte trocken und dunkel sein
-Vorschriften wie Gefahrstoffverordnung, Wasserhaltshaltsgesetz und Betriebssicherheitsverordnung (vormals Verordnung über brennbare Flüssigkeiten) müssen eingehalten werden. Klebstoffe, die flüchtige Lösemittel enthalten sind mit Hinweisen ettiketiert und als Gefahrstoff eingestuft (Sicherheitsdatenblatt)
- Angebrochene Gebinde schnellst möglich wieder dicht verschließen. (Kennzeichnungsetikett nicht zerstören)
- Leihgebinde sofort säubern und auf ordnungsgemässe Rückführung achten
So nun sind Sie fit für die richtige Lagerung! Ist zwar länger geworden als ich Anfangs dachte, aber wir aber auch keinen Aspekt vernachlässigt. Toll,oder?
Caravan-Salon 2010 Düsseldorf – Heute geht’s los
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Firmen-Informationen, Link-Empfehlung am 27. August 2010
Weltweit größte Auswahl rund um mobilen Urlaub
Beim CARAVAN SALON DÜSSELDORF vom 28. August bis 5. September 2010 (wir Fachleute dürfen schon heute rein) werden für die Besucher keine Wünsche offen bleiben. In über zehn Hallen und dem Freigelände erwartet sie die weltweit größte Auswahl rund um Reisemobile und Caravans, Zubehör und Ersatzteile und vieles mehr.
2010 ist in Düsseldorf wieder die gesamte Caravan-Branche vertreten. Über 580 Aussteller präsentieren sowohl Altbekanntes wie auch ihre Neuent-wicklungen. Viele unserer Kunden unter den 120 Caravan- und Reisemobilmarken sind vertreten. Aber auch die Zubehörspezi’s bieten Ihnen Vor Ort eine tolle Beratung über Instandhaltung und Reparatur.
So nun muß ich mich sputen sonst geht die Veranstaltung ohne mich über die Bühne. Ich halte Sie aber auf dem Laufenden, falls ich auf Interessantes stoße.
Ich bin schon gespannt!
Wettbewerbsvorteile durch Kleben
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines, Firmen-Informationen, Gut zu wissen am 26. August 2010
Viele Unternehmen versuchen Ihre derzeit angespannte wirtschaftliche Lage und ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Erhöhung der Produktivität zu verbessern. Die Klebtechnik leistet in vielen Anwendungen erhebliche Beiträge zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung.
Bei Einführung der Klebetechnik in die Produktion müssen bestehende Abläufe angepaßt – meistens sogar umgestellt werden. Die Unterstützung durch einen erfahrenen Berater aus unserer Branche stellt die erfolgreiche Umbauarbeit sicher.
Unsere Dienste zur Lösung der vielfältigen klebtechnischen Aufgaben sind umfangreich. Von der Integration der klebtechnischen Prozesse in einen Produktionsablauf über die Optimierung bis hin zur Entwicklung innovativer Klebstofftechnologien stehen wir Ihrem Unternehmen zur Seite.
Einige Einblicke in die Details unserer Arbeit erhalten Sie in unserem Blogbericht über Klebstoffauswahl in der Industrie.
Wann sichern Sie sich Ihren Wettbewerbsvorteil?
Urlaubspause ist zu Ende
Verfasst von Michael Windecker unter Allgemeines am 19. August 2010
In den vergangenen zwei Wochen war es ein wenig ruhiger auf meinem Blog. Seit vorgestern sind wir wieder zurück aus unserem Sommerurlaub in Sharm el Sheik (Sinai-Halbinsel) . Ob und wann ich dann Zeit finde, ein paar Gedanken hierüber zu veröffentlichen, muss ich mal sehen.
Wahrscheinlich werde ich aber von einigen Urlaubserlebnissen berichten.
Zurzeit habe ich einfach zu viel zu tun und bevor sich noch mehr Projekte auf meinem Schreibtisch stapeln, lege ich lieber mal diese Woche noch eine Pause ein. Neue Kraft für den Blog tanken, die freien Ressourcen in die Arbeit stecken, die die volle Konzentration benötigen. Einen Blogbeitrag ist nicht einfach so schnell geschrieben, insbesondere bei technischen Themen.
Aber keine Sorge, ich komme sicher wieder, mit neuen Beiträgen – neue Motivation ist nachdem Urlaub reichlich vorhanden. Sobald es hier wider etwas wärmer wird läuft mein Hirn wahrscheinlich etwas besser. Momentan ist es damit beschäftigt meinem Körper zu erklären, daß 30°C Temperatur-differenz und der Verlust der Sonne nichts ‘Übernatürliches’ sind, sondern nur der Wechsel in ein anderes Land bedeutet.
Klebstoff-Auswahl-Verfahren bei industrieller Anwendung Teil 2
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 2. August 2010
Nun kommen wir zu dem Teil des Themas, der uns Klebern am meisten Spaß macht. Hier geht es nun um die Frage: hat man eine Lösung im Produktportfolio?
Anbei unsere weitere Vorgehensweise. Nachstehende Fragen müssen geklärt werden:
Welche Fügeteilkombinationen liegen vor? (Details siehe Teil 1)
Im Vorfeld schauen wir uns die Klebefugen genauer an. Liegen Überlappungen oder Stoßklebungen vor? In den wenigen Fällen liegen bei Welle-, Nabe-, Rohr- oder Muffenklebungen sogar Drehbewegungen vor.
Sind die Klebeflächen plan oder müssen Unebenheiten ausgeglichen werden ?
Anschließend spielen die auftretenden Kräfte, die unsere Klebung belasten, eine entscheidende Rolle bei der Auswahl. Fixierklebung, nicht durch Kräfte belastet oder mechanische Belastung (Zug-, Zug-/Scher-,Druck- oder Torsionsbelastung).
Wie hoch sind die Kräfte m/m + max.?
In welchem Temperaturbereich wird das fertige Bauteil eingesetzt?
Hier hat man sich branchenweit auf nachstehende Werte geeinigt:
Tief-Temperatur : -40° bis -10°C
Normal-Temperatur : -10° bis 60°C
erhöhte Temperatur : 60°bis 100°C
Hoch-Temperatur : über 100°C (hier wird die Luft schon relativ dünn)
Zum Abschluß betrachten wir die Belastung durch Feuchtigkeit, Klima, UV oder andere chemische Einflüsse. Ist der ausgewählte Klebstoff den Anforderungen gewachsen?
Das war der Teil für die Kleber bei der Auswahl des Klebstoffes.
Zum Abschluß stimmen wir mit den Kunden noch die Fertigungsvoraussetzungen ab.
Dazu mehr in den nächsten Tagen.
Preiserhöhungen für Kleb- und Dichtstoffe
Verfasst von Michael Windecker unter Firmen-Informationen, Gut zu wissen am 30. Juli 2010
Nun ist es raus. Nachdem wir schon mehrfach über die rasanten Preissprünge der Schlüssel- Rohstoffe in diesem Jahr berichtet haben, müssen wir unsere Verkaufspreise anpassen. Kurzfristig werden wir die Preise zum 01. September 2010 erhöhen. Im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern fallen auf Grund unserer Optimierungen im Vorjahr die Erhöhungen mit ca. 4-5% (nur in Ausnahmefällen darüber) relativ moderat aus.
Für Interessierte habe ich einige Pressemiteilungen unserer Lieferanten zusammengestellt. Hier kann man den zeitlichen Ablauf der Preisverhandlungen nachvollziehen und immer wieder ins Staunen kommen wie schnell eine neue Preisrunde hinterher geschoben wird. Als Hersteller können wir zur Zeit nur von Monat zu Monat kalkulieren. Quartalspreise sind eine Seltenheit – Jahresabsprachen auf Grund unseres Bedarfes absolut unmöglich.
Die Aussichten für eine Marktentspannung sind momentan ausschließlich negativ und wir müssen davon ausgehen, dass weiterhin mit deutlich höheren Rohstoff- und Energiekosten zu rechnen ist. Auch wenn kein Öl mehr in den Golf von Mexico läuft, sind die Folgen schon spürbar.
Als innovativer Hersteller von Klebstoffen und Dichtstoffen für Anwendungen in der industriellen Produktion werden wir Ihnen weiterhin zuverlässigste Lösungen für Ihre anspruchsvollen Anwendungen bieten. Unser überarbeitetes Lieferprogramm, unser Verkaufsteam sowie unsere Anwendungstechnik helfen Ihnen gerne, die beste Lösung für Ihre Anwendungen zu finden oder eine auf Ihre Anwendung zugeschnittene Formulierung zu entwickeln.
Versprochen!
Klebstoff-Auswahl-Verfahren bei industrieller Anwendung
Verfasst von Michael Windecker unter Tipps und Tricks am 29. Juli 2010
Viele Anrufer unserer Hotline haben bei der Auswahl des richtigen Klebstoffes Probleme. Oftmals werden hier private Erfahrungen, entweder praktischer Natur oder Empfehlungen aus dem Umfeld, mit den technischen Anforderungen der Industrie kombiniert und leider die Komplexität oftmals unterschätzt.
Nicht alles, was im Privaten funktioniert und den Ansprüchen gerecht wird (bei uns in der Gegend sagt man: “Schickt schon!”), hält den erhöhten Anforderungen einer Serienproduktion stand.
Um es zu Beginn etwas übersichtlicher zu gestalten möchte ich mich auf die wichtigsten Werkstoffe begrenzen. Sonderwünsche kann man uns kurz per Mail mitteilen. Wir helfen dann direkt weiter, oder bloggen später darüber.
Hauptfügeteile sind Metalle, Kunststoffe (Duromere-Thermoplaste), Glas, Keramik, Kautschukprodukte, Holz, sowie Pappe und Papiere. Wobei die Letzeren zu den einfach zu klebenden Fügepartnern gehören. Hier machen Zusatzanforderungen wie Lösen on demand, Kälteflexibelität und Eignung für Lebensmittelverpackungen die Kleberei schwierig.
Über Möglichkeiten der Verbesserung der Klebung durch unterschiedliche Oberflächen-vorbehandlung haben wir uns schon am Anfang unserer klebetechnischen Ausbildung ausgelassen. Wir gehen einfach von optimal vorbehandelten Oberflächen aus.
Zuerst klären wir die Fügeteileigenschaften ab.
Ist der Werkstoff hart/weich, verformbar /nicht verformbar, plastisch/elastisch sind die wichtigsten mechanischen Eigenschaften.
Die Löslichkeit bzw. das Anquellen durch verschiedene Lösungsmittel (meistens organisch) sowie die Beständigkeit sind entscheidend bei den physikalischen Eigenschaften. Ist die Oberfläche porös oder glatt bzw. welche Beschichtungen sind auf der Oberfläche vorhanden (Farben,Lacke, Zink,etc.). Nicht immer kann von einem festen Verbund ausgegangen werden. Als Folge ist oftmals ein Entfernen oder ein Primern nötig um eine definierte Öberfläche zu erhalten.
Wie hoch ist die Oberflächenspannung des Fügeteils? Kann eine ausreichende Benetzung sichergestellt werden.
Achtung:
Benetzung ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Verklebung.
Seltener spielt die Höhe der Wärmeleitfähigkeit oder die elektrische Leitfähigkeit eine Rolle. Die Geometrie der Fügeteile ist für die Verklebung schon entscheidender. Hier ist sowohl die Größe als auch die Form der Klebeflächen entscheidend. Hier gilt je grösser desto besser.
So, der Einstieg ist schon ziemlich lang geworden. Wir sollten eine kleine Pause einlegen und die Anforderungen an die Verklebung auf den nächsten Teil verschieben, der wird noch informativer.
Außerdem kleben bei der Temperatur die Finger an der Tastatur fest. Unabhängig von der Vorbehandlung.
Ende Teil 1
Kleben statt Schweissen, Löten oder Nieten
Verfasst von Michael Windecker unter Gut zu wissen am 28. Juli 2010
Bevor die große Entrüstungswelle auf mich zurollt. Diese traditonellen Fügeverfahren haben ihre Vorteile und Berechtigung. Es gibt einige Felder auf denen sie nahezu unschlagbar sind, aber ihre Stärken kommen insbesondere bei kombinierten Verfahren zur Geltung.
Aber in vielen Anwendungsbereichen können wir durch intelligentes Kleben neue Maßstäbe setzen und tradtionelle Grenzen verschieben.
Die Probleme bei genieteten und verschraubten Verbindungen sind die auftretenden Spannungen. An der genieteten Stelle kann keine Kraft übertragen werden. Die Spannung umläuft die Nietstelle und führt durch Spannungsspitzen zum Riss im Material.
Beim Schweissen und Löten wird die Metallstruktur verändert, d.h. die Materialoberflächen werden verletzt und dadurch anfällig für Korrosion und Risse. Oftmals ermüden diese Verbindungen schnell und Brüche treten meistens im Umfeld dieser Verletzungen auf.
Was ist anders bei der Verwendung von Klebstoffen?
Materialoberfläche:
- Spannungen werden verteilt und teilweise absorbiert
- Verbunde/Sandwich (2 oder mehr Komponenten) stabilisiert
- Oberfläche wird nicht angegeriffen (Ausnahme Diffusonskleben) , schont die Materialoberfläche
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Sicherheit
- ob hochfest oder elastisch – Klebeverbindung ist durch Klebstoffauswahl varierbar
- verteilt Spannungen auf gesamte Oberfläche und absorbiert Spannungsspitzen
- hohe Energieaufnahme möglich (z.B.: Aufprall, Crash, etc.)
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Spannungen
- Gute Stoss- und Vibrationsbeständigkeit
- Ausgleich von unterschiedlichen thermischen Ausdehnungen
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Ästhetik
- Kleben ist ästhetisch
- Keine Nachbearbeitung der Oberflächen
- Es entstehen keine Nähte und Löcher
- Materialien können hauchdünn geschichtet und präzise verbunden werden
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Komfort
- Gute Wasser-, UV- und Witterungsbeständigkeit
- Verklebungen haben immer auch eine abdichtende Funktion
- Klebeverbindungen sind oftmals schalldämmend (Geräuschminderung)
- Klebeverbindungen sind unsichtbar und ermöglichen ein rationelles Arbeiten (kein Nacharbeiten bzw. Kaschieren von Nähten)
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Wirtschaftlich
- Optimierung der Stärke der Teile möglich (keine Vorgaben wie beim Nieten oder Schweissen)
- Flächige Klebeverbindungen ermöglichen leichtere und dünnere Materialien (Leichtbau)
- Kleben ermöglicht je nach Auftrag schnellere Taktzeiten
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Neue Designs
Auf der Fachtagung für Leichtbau im Oktober finden Sie viele Beispiele für neue Wege oder lesen Sie einfach unseren Blogbericht über das geklebte Haus. Weitere praktische Anwendungen finden Sie auch in unserer zweiten Auflage unseres Magazins Kleben.



